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KINO & CURRICULUM ist ein Online-Angebot des Instituts für Kino und Filmkultur.

KINO & CURRICULUM
... informiert Sie als PädagogInnen über aktuelle Kinofilme.
... schlägt Ihnen Diskussionsansätze auf Grundlage der Lehrpläne vor.
... bietet Ihnen thematische und ästhetische Hintergrundinformationen zur Filmbesprechung an.

KINO & CURRICULUM enthält: Produktionsabgaben, Inhalt, IKF-Empfehlungen für Fächer, Themen und Altersgruppe, Themen und Lehrplanbezüge (exemplarisch für ein Bundesland), Filmästhetik, Materialien.

Zu vielen anderen Filmen finden Sie Material auch unter der Rubrik Film-Hefte):



Folgende Ausgaben stehen Ihnen hier als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung:

K&C: 24 Wochen (09/2016)
K&C: Tschick (09/2016)
K&C: Auf Augenhöhe (08/2016)
K&C: Agnes (05/2016)
K&C: Junges Licht (05/2016)
K&C: Silent Heart - Mein Leben gehört mir (04/2016)
K&C: Ente gut! Mädchen allein zu Haus (04/2016)
K&C: Die Baumhauskönige (03/2016)
K&C: Folge meiner Stimme (03/2016)
K&C: Power to Change - Die EnergieRebellion (03/2016)
K&C: Mustang (02/2016)
K&C: Die Winzlinge - Operation Zuckerdose (01/2016)

K&C: Dämonen und Wunder - Dheepan (12/2015)
K&C: Zwischen Himmel und Eis (10/2015)
K&C: La Buena Vida - Das gute Leben (08/2015)
K&C: ThuleTuvalu (08/2015)
K&C: Taxi Teheran (07/2015)
K&C: Red Army - Legenden auf dem Eis (01/2015)

K&C: Der Bauer und sein Prinz (11/2014)
K&C: Mommy (11/2014)
K&C: Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (09/2014)
K&C: Jack (08/2014)
K&C: Monsieur Claude und seine Töchter (08/2014)
K&C: Der Imker (06/2014)
K&C: Circles (04/2014) (DVD mit Ö-Recht im IKF-Medien-Shop)
K&C: Noah (04/2014)
K&C: Bekas (03/2014)
K&C: Scherbenpark (01/2014)

K&C: Das Geheimnis der Bäume (12/2013)
K&C: Can't Be Silent (08/2013)
K&C: Nach der Revolution (05/2013)
K&C: Die Nordsee - Unser Meer (04/2013)

K&C: Die Wand (09/2012)
K&C: Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (09/2012)
K&C: This Ain't California (08/2012)
K&C: Out of the Darkness (03/2012)
K&C: Homies (01/2012)

K&C: The Ides of March - Tage des Verrats (12/2011)
K&C: Jane Eyre (11/2011)
K&C: Gerhard Richter Painting (08/2011)
K&C: In einer besseren Welt (02/2011)
K&C: Serengeti (02/2011)
K&C: The Green Wave (02/2011)

K&C: Soul Boy (10/2010)
K&C: Suicide Club (10/2010)
K&C: Oskar und die Dame in Rosa (10/2010)
K&C: Babys (10/2010)
K&C: Bis aufs Blut (07/2010)
K&C: Die Beschissenheit der Dinge (05/2010)
K&C: Agora - Die Säulen des Himmels (02/2010)

K&C: Berlin '36 (07/2009)
K&C: Simons Geheimnis (04/2009)
K&C: Feuerherz (01/2009)
K&C: Alles für meinen Vater (01/2009)

K&C: Berlin Calling (12/2008)
K&C: Geliebte Clara (11/2008)
K&C: Der Brief für den König (11/2008)
K&C: Lemon Tree (09/2008)
K&C: Der Mongole (06/2008)
K&C: Ben X (04/2008)
K&C: Lauf um dein Leben (03/2008)
K&C: Der Rote Baron (03/2008)
K&C: Meer is nich (02/2008)
K&C: Tintenfischalarm (02/2008) (DVD im IKF-Medien-Shop)

K&C: Mörderischer Frieden (11/2007)
K&C: Persepolis (11/2007)
K&C: Free Rainer - Dein Fernseher lügt (11/2007)
K&C: Die drei Räuber (10/2007)
K&C: Sicko (10/2007)
K&C: Leroy (08/2007)

Ältere "Kino & Curriculum"-Ausgaben stehen IKF-Fördermitgliedern im Mitgliederbereich als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung (Informationen zur IKF-Fördermitgliedschaft finden Sie hier):

Evil (2004) (DVD mit Ö-Recht im IKF-Medien-Shop)
Geh und lebe (03/2006) (DVD mit Ö-Recht im IKF-Medien-Shop)
Das Geheimnis der Frösche (2004)
Goodbye Bafana (2007)
Gottes vergessene Kinder
Goyas Geister
Der große Ausverkauf (2007)
Hodder rettet die Welt (2004)
Holy Lola (05/2006)
Hotel Ruanda (2005)
Die Jahreszeit des Glücks
Just a Kiss (2004)
Kiriku und die wilden Tiere
L.A. Crash (2005)
Das Lächeln der Tiefseefische (2005)
Der letzte Tag des Salvador Allende (2004)
Mad Hot Ballroom (2005)
Das Meer in mir (2005)
Mein Name ist Bach (2004)
Olga Benario (2004)
Oliver Twist (2005)
Osama (2004)
Polly Blue Eyes (2005)
Rhythm is it! (2005)
Sabah - Eine Liebesgeschichte (05/2006)
Schattenväter (2005)
Shooting Dogs (2007)
Station Agent
Super Size Me (2004)
The Statement (2005)
Troja (2004)
Das wandelnde Schloss (2005)
Wer früher stirbt ist länger tot
Winterkinder (2005)
World Trade Center (02/2007)




24 Wochen (Kino & Curriculum, September 2016)

24 Wochen (Bildnachweis: Neue Visionen) Originaltitel: 24 Wochen. Regie: Anne Zohra Berrached. Drehbuch: Carl Gerber & Anne Zohra Berrached. Kamera: Friede Clausz. Schnitt: Denys Darahan. Szenenbild: Janina Schimmelbauer & Fabian Reber. Kostümbild: Bettina Werner. Maskenbild: Annette Kamont. Musik: Jasmin Reuter. Ton: Marc Fragstein (Sound Supervision und Mischung). Darsteller: Julia Jentsch [Astrid Lorenz], Bjarne Mädel [Markus Häger], Johanna Gastdorf [Beate Lorenz], Emilia Pieske [Nele], Maria Dragus [Kati], Mila Bruk [Svea], Sabine Wolf [Katja], Karina Plachetka [Isa] u.a. Kinostart: 22.09.2016 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 104:50 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist. Die Diagnose trifft sie wie das blinde Schicksal, das sie auf sich nehmen müssen. Gemeinsam wollen sie lernen, damit umzugehen. Doch während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, dass nichts und niemand ihnen die Entscheidung ab¬nehmen kann, die eine Entscheidung über Tod und Leben ist. [Quelle: Presseheft]

Download der PDF-Datei: 24 Wochen (Kino & Curriculum, September 2016)



24 Wochen (Kino & Curriculum, September 2016)

Tschick (Bildnachweis: Studiocanal) Originaltitel: Tschick. Regie: Fatih Akin. Drehbuch: Lars Hubrich (Co-Autoren: Fatih Akin & Hark Bohm), nach dem Roman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf. Kamera: Rainer Klaus¬mann. Schnitt: Andrew Bird. Szenenbild: Jenny Roseler. Kostümbild: Anna Wübber. Maskenbild: Kitty Kratschke & Peter Bour. Musik: Vince Pope. Ton: Kai Lüde (Tonmeister), Kai Tebbel (Tongestaltung), Lars Ginzel (Mischtonmeister). Visuelle Effekte: Denis Behnke. Darsteller: Tristan Göbel (Maik Klingenberg), Anand Batbileg Chuluunbaatar (Tschick), Mercedes Müller (Isa), Anja Schneider (Mutter Klingenberg), Uwe Bohm (Josef Klingenberg), Udo Samel (Herr Wagenbach), Claudia Geisler-Bading (Friedemanns Mutter) u.a. Kinostart: 15.09.2016 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE). Länge: 93 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn - und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben... Der beste Sommer von allen! [Quelle: Presseheft]

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Auf Augenhöhe (Kino & Curriculum, August 2016)

Auf Augenhöhe (Bildnachweis: TOBIS Film) Originaltitel: Auf Augenhöhe. Regie: Joachim Dollhopf & Evi Goldbrunner. Drehbuch: Evi Goldbrunner & Joachim Dollhopf. Kamera: Jürgen Jürges. Schnitt: Maja Stieghorst. Szenenbild: Bettina Zirngibl. Kostümbild: Tina Keimel-Sorge. Maskenbild: Ida Arndt & Johanna Roth. Musik: David Ossa. Darsteller: Jordan Prentice (Tom), Luis Vorbach (Michi), Ella Frey (Katja), Marco Licht (Justin), Anselm Haderer (Leon), Mira Bartuschek (Astrid), Phil Laude (Chris), Anica Dobra (Frau Gonsalves) u.a. Sprecher: Frank Schaff (Tom). Kinostart: 15.09.2016 (DE). Verleih: TOBIS Film (DE). Länge: 99:23 Min. (24 fps). FSK: ab 6 Jahren. Auszeichnungen: Gewinner der Initiative "Der besondere Kinderfilm" 2014/15.

Heimkind Michi muss sich in seiner Wohngruppe behaupten und den Respekt der anderen Kids erkämpfen. Als er die Adresse seines bisher unbekannten Vaters findet, erfüllt sich sein größter Traum - bis er erfährt, dass sein Vater Tom kleinwüchsig ist. Damit wird Michis Vorstellung von seiner idealen Vaterfigur total auf den Kopf gestellt. Der Weg der beiden zueinander ist schwierig: Michi schämt sich für Tom, und der wiederum ist enttäuscht über die Ablehnung seines Sohnes. Als sich die beiden schließlich doch annähern, sich auf Augenhöhe begegnen, bringt ein unerwartetes Ereignis noch einmal alles durcheinander ...

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Agnes (Kino & Curriculum, Mai 2016)

Agnes (Bildnachweis: Neue Visionen) Originaltitel: Agnes. Regie: Johannes Schmid. Drehbuch: Nora Lämmermann & Johannes Schmid, nach einem Roman von Peter Stamm. Kamera: Michael Bertl. Schnitt: Henk Drees. Szenenbild: Dorothee von Bodelschwingh. Kostümbild: Nicole Hutmacher. Maskenbild: Anette Keiser. Musik: Michael Heilrath & Anna Ternheim. Ton: Andreas Wolki (Originalton), Mirko Reinhard (Sounddesign), Falk Möller (Mischung). Darsteller: Odine Johne (Agnes), Stephan Kampwirth (Walter), Sonja Baum (Louise) u.a. Kinostart: 02.06.2016 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 104:50 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Der Sachbuchautor Walter verliebt sich in die Physikstudentin Agnes, die nicht nur in ihrem Studium den großen Fragen des Lebens nachspürt. Ihre radikale Haltung zum Leben fordert ihn, der sich in seinem unverbindlichen, gemäßigten Leben eingerichtet hat, heraus. Eines Tages macht Agnes einen frappierenden Vorschlag: Walter soll eine Geschichte über ihre gemeinsame Liebe schreiben. Anfänglich ist das ein harmloses Spiel, doch bald schon übernimmt die gemeinsame Geschichte das Kommando und die Frage ist, wer ihr Autor ist. Agnes folgt dem Bild, das Walter aufs Papier bringt und spürt doch bald, dass ihm das Erzählen wichtiger ist als die Erfüllung ihrer Liebe. Denn auf Dauer macht Glück keine guten Geschichten. Als Walter das begreift, sieht er den einzig wahren Schluss der Geschichte vor sich, einen Schluss, der sie ihre Liebe und Agnes das Leben kosten kann.

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Junges Licht (Kino & Curriculum, Mai 2016)

Junges Licht (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Junges Licht. Regie: Adolf Winkelmann. Drehbuch: Nils Beckmann, Till Beckmann & Adolf Winkelmann, nach dem gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann. Kamera: David Slama. Schnitt: Rudi Heinen & Adolf Winkelmann. Musik: Tommy Finke. Darsteller: Oscar Brose (Julian Collien), Charly Hübner (Walter Collien, Vater), Lina Beckmann (Liesel Collien, Mutter), Peter Lohmeyer (Herr Gorny), Stephan Kampwirth (Herbert Lippek), Caroline Peters (Frau Morian), Greta Sophie Schmidt (Marusha), Nina Petri (Frau Gorny), Ludger Pistor (Pfarrer Stürwald) u.a. Länge: 122:13 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 12.05.2016 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Auszeichnungen: Hauptpreis des 7. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 2016.

Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?

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Silent Heart - Mein Leben gehört mir (Kino & Curriculum, April 2016)

Silent Heart - Mein Leben gehört mir (Bildnachweis: Movienet) Originaltitel: Stille hjerte. Regie: Bille August. Drehbuch: Christian Torpe. Kamera: Dirk Brüel. Schnitt: Anne Østerud & Janus Billeskov Jansen. Szenenbild: Jette Lehmann. Kostümbild: Stine Gudmundsen-Holmgreen. Maskenbild: Dennis Knudsen & Dorte Jacobsen. Musik: Annette Focks. Darsteller: Ghita Nørby [Esther], Paprika Steen [Heidi], Danica Curcic [Sanne], Morten Grunwald [Poul], Pilou Asbæk [Dennis], Jens Albinus [Michael], Vigga Bro [Lisbeth], Oskar Sælan Halskov [Jonathan] u.a. Kinostart: 13.11.2014 (DK), 24.03.2016 (DE). Verleih: Movienet Film (DE). Länge: 94:32 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren.

Esther und ihr Mann Poul, beide um die 70, laden ihre Familie in ihr Haus auf dem Land ein, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Esther leidet unter der Nervenkrankheit ALS und will selbstbestimmt sterben. Die Schwestern Heidi und Sanne haben den Wunsch ihrer kranken Mutter akzeptiert, im Verlauf des Wochenendes können sie jedoch immer schlechter mit ihrer Ent¬scheidung umgehen. Konflikte brechen auf, doch nach anfänglichem Zwist verläuft der erste gemeinsame Abend in einem liebevollen und vorsichtigen Miteinander. Alle reißen sich spürbar zusammen. Doch Sanne plant, den Tod der Mutter doch noch zu verhindern und einen Kranken¬wagen zu rufen, sobald ihre Mutter den tödlichen Tablettencocktail genommen hat.

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Ente gut! Mädchen allein zu Haus (Kino & Curriculum, April 2016)

Ente gut! (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Ente gut! Regie: Norbert Lechner. Drehbuch: Antonia Rothe-Liermann & Katrin Milhahn. Kamera: Namche Okon. Schnitt: Manuela Kempf. Szenenbild: Nadine Schmidt. Kostümbild: Birgitta Lohrer-Horres. Musik: Martin Unterberger. Darsteller: Lynn Dortschack (Linh), Lisa Bahati Wihstutz (Pauline), Linda Phuong Anh Dang (Tien), Andreas Schmidt (Frank Weiss), Lena Stolze (Frau Trost) u.a. Kinostart: 26.05.2016 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 96:00 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung.

Die elfjährige Linh und ihre kleine achtjährige Schwester Tien sind plötzlich auf sich allein gestellt, als ihre Mutter nach Vietnam muss, um sich um die kranke Oma zu kümmern. Das darf aber niemand erfahren – vor allem nicht das Jugendamt. Linh ist jetzt nicht nur für Tien verantwortlich, sondern muss sich neben der Schule auch um den Haushalt und den vietnamesischen Imbiss ihrer Mutter kümmern. Doch Pauline aus dem Wohnblock gegenüber entdeckt das Geheimnis und droht, die beiden Mädchen zu verraten. Aus der anfänglichen Erpressung wächst bald eine Freundschaft, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird. Denn auch die Polizei und Frau Trost vom Jugendamt sind nah dran, hinter das Geheimnis zu kommen.

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Die Baumhauskönige (Kino & Curriculum, März 2016)

Die Baumhauskönige (Bildnachweis: Farbfilm) Originaltitel: Bouwdorp. Regie: Margien Rogaar. Drehbuch: Tijs van Marle & Margien Rogaar. Kamera: Sal Kroonenberg. Schnitt: Elsbeth Kasteel. Szenenbild: Tobert van der Hoop. Kostümbild: Rebekka Wörmann. Musik: Rik Elstgeest & Gerry Arling. Ton: Mark Lizier (Sound Design und Mischung). Darsteller: Kees Nieuwerf (Ziggy), Julian Ras (Bas), Bart Reuten (Flin), Nijs Vermin (Ronnie), Yuri van Dam (Aaron), Tijn Ras (Mats), Moos van der Meulen (Jeffrey), Noah de Nooij (Leon), Stefan Perrier (Edo), Amy Kitchiner (Elena), Joep van der Geest (DJ Coyote) u.a. Kinostart: 07.04.2016 (DE). Verleih: farbfilm verleih (DE). Länge: 91:22 Min. (24 fps). FSK: ab 6 Jahren.

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Ziggy und Bas sind beste Freunde und haben sich etwas ganz Großes vorgenommen: Bevor sie nach den Ferien auf unterschiedliche Schulen gehen, wollen sie noch ein letztes Mal am großartigen Abenteuercamp teilnehmen. Ziel ist es, den höchsten Turm aus altem Holz, Paletten und Türen zu bauen. Sie sind die amtierenden Meister, haben ihre Konkurrenz bisher immer leicht abhängen können. Kein Wunder also, dass sie auch in diesem Jahr wieder auf den begehrten Titel der Baumhauskönige hoffen. Doch dann läuft im Camp alles anders als geplant. Bas fängt an mit den coolen Jungs der Cola-Gang rumzuhängen und Ziggy muss unerwartet mit seinem kleinen Bruder in eine Mannschaft. Ihr gemeinsamer Traum verwandelt sich schnell in eine ungeahnte Rivalität, an der ihre Freundschaft zu zerbrechen droht.

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Folge meiner Stimme (Kino & Curriculum, März 2016)

Folge meiner Stimme (Bildnachweis: Barnsteiner) Originaltitel: Were Dengê Min. Internationaler Titel: Come to My Voice. Regie: Hüseyin Karabey. Drehbuch: Huseyin Karabey & Abidin Parilti. Kamera: Anne Misselwitz. Schnitt: Baptiste Gacoin. Szenenbild: Fatih Özçelik & Hülya Karakas. Kostümbild: Filiz Karaldi. Musik: Serhat Bostanci, Ali Tekbas & A. Imran Erin. Visuelle Effekte: Walter Just & Bernhard Näther. Darsteller: Feride Gezer (Berfe), Melek Ülger (Jiyan), Tuncay Akdemir (Temo), Muhsin Tokçcu (Alter Dengbej) u.a. Sprecherin: Meral Perin (deutsche Voice-over). Kinostart: 17.03.2016 (DE). Verleih: barnsteiner-film (DE). Länge: 105:46 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung.

Kurdische Geschichtenerzähler, Denbejs, erzählen das Märchen von Berfe und ihrer Enkelin Jiyan und ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf der Suche nach einer Waffe: In einem kurdischen Bergdorf im Osten der Türkei, geraten die alte Berfe und ihre Enkelin Jiyan in Schwierigkeiten, als ihr Sohn Temo mit allen anderen jüngeren Männern des Dorfes vom türkischen Militär verhaftet wird. Der kommandierende türkische Offizier hatte die Information, dass in jedem Haus des Dorfes Waffen versteckt seien. Jeder Gefangene kommt frei, sobald die Angehörigen die versteckten Waffen abgeben. Das Problem ist aber, dass es gar keine versteckten Waffen gibt! Jede Familie sucht nach einer Lösung und so mancher betreibt sein eigenes Geschäft mit den Unwissenden. Auch Berfe und Jiyan machen sich in ihrer Verzweiflung auf den Weg, eine Waffe zu finden, um Temo aus den Händen des Militärs zu befreien.

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Power to Change - Die energieRebellion (Kino & Curriculum, März 2016)

Power to Change - Die EnergieRebellion (Bildnachweis: Change) Regie: Carl-A. Fechner. Drehbuch: Carl-A. Fechner. Kamera: Philipp Baben der Erde. Schnitt: Bernhard Reddig & Mechthild Barth. Musik: Ralf Wienrich & Eckart Gadow. Ton: Ludwig Bestehorn (Ton), Erik Mischijew & Matz Müller (Sound Design), Björn Wiese (Tonmischung). Kinostart: 17.03.2016 (DE). Verleih: change filmverleih (DE). Länge: 94 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung.

Ein Film über eine große Vision - und Menschen, die sie umsetzen: Die Rebellen unserer Zeit. Die Zukunft der Energieversorgung der Welt ist dezentral, sauber und zu 100% aus Erneuerbaren Quellen, das ist die Botschaft des Dokumentarfilms POWER TO CHANGE - DIE ENERGIEREBELLION. Regisseur Carl-A. Fechner nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen. Voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd. Doch POWER TO CHANGE blickt weiter: In der Ukraine macht der Film erfahrbar, warum Menschen sich für ein demokratisches Energiesystem einsetzen und wie wir alle präventiv den Kriegen um die letzten fossilen Ressourcen unserer Erde entgegentreten können. POWER TO CHANGE zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt und vermittelt die Botschaft: Lasst uns gemeinsam kämpfen - für eine nachhaltige und gerechte Welt!

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Mustang (Kino & Curriculum, Februar 2016)

Mustang (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Mustang. Regie: Deniz Gamze Ergüven. Drehbuch: Deniz Gamze Ergüven & Alice Winocour. Kamera: David Chizallet & Ersin Gök. Schnitt: Mathilde Van de Moortel. Szenenbild: Serdar Yemisçi. Kostümbild: Selin Sözen. Maskenbild: Susanne Fiebig. Musik: Warren Ellis. Darsteller/innen: Günes Nezihe Sensoy (Lale), Doga Zeynep Doguslu (Nur), Tugba Sunguroglu (Selma), Elit Iscan (Ece), Ilayda Akdogan (Sonay), Nihal Koldas (Großmutter), Ayberk Pekcan (Onkel Erol), Bahar Kerimoglu (Dilek), Burak Yigit (Yasin), Suzanne Marrot (Tante Hanife), Erol Afsin (Osman) u.a. Kinostart: 25.02.2016 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 93:40 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen: u.a. LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments 2015; Bester Nachwuchsfilm ("Europäische Entdeckung – Prix FIPRESCI") beim Europäischen Filmpreis 2015.

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern - allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt - beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen. [Quelle: Presseheft]

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Die Winzlinge - Operation Zuckerdose (Kino & Curriculum, Januar 2016)

Die Winzlinge - Operation Zuckerdose (Bildnachweis: Pandastorm) Originaltitel: Minuscule – La vallée des fourmis perdues. Regie: Thomas Szabo & Hélène Giraud. Drehbuch: Thomas Szabo & Hélène Giraud. Kamera: Dominique Fausset. Schnitt: Valérie Chappellet. Musik: Hervé Lavandier. Kinostart: 14.01.2016 (DE). Verleih: Pandastorm Pictures (DE). Länge: 88:21 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: César (= Französischer Filmpreis) als Bester Animationsfilm 2015.

In einem wunderschönen Tal leben winzige Bewohner friedlich miteinander, bis eines Tages eine schwarze Ameise einen fabelhaften Schatz entdeckt: Eine vergessene Zuckerdose. Darin versteckt sich ein kleiner Marienkäfer, der seine Familie verloren hat. Die Ameisen und der Käfer freunden sich schnell an und begeben sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise zum heimatlichen Hügel. Doch ein Stamm roter Ameisen hat es ebenfalls auf die wertvolle Fracht abgesehen. Es beginnt eine wilde Jagd durch Wälder und Wiesen und auf einem reißenden Fluss ...

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Dämonen und Wunder - Dheepan (Kino & Curriculum, Dezember 2015)

Dämonen und Wunder - Dheepan (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Dheepan. Regie: Jacques Audiard. Drehbuch: Noé Debré, Thomas Bidegain & Jacques Audiard. Kamera: Eponine Momenceau. Schnitt: Juliette Welfling. Szenenbild: Michel Barthélémy. Kostümbild: C. Bourrec. Musik: Nilolas Jaar. Kinostart: 10.12.2015 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 114:43 Min. (24 fps). FSK: ab 16 Jahren. Auszeichnungen: Goldene Palme beim Festival de Cannes 2015; Film des Monats Dezember 2015 der Jury der Ev. Filmarbeit.

DÄMONEN UND WUNDER erzählt die Geschichte des ehemaligen Freiheitskämpfers Dheepan, der vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka nach Frankreich flüchtet. In einem heruntergekommenen Pariser Vorort lebt er nun zum Schein mit einer ihm fremden jungen Frau und einem kleinen Mädchen, weil die gefälschten Pässe sie als Familie ausgeben. In ihrem Kampf um Anpassung und Hoffnung geraten sie mitten in einen blutigen Bandenkrieg.

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Zwischen Himmel und Eis (Kino & Curriculum, Oktober 2015)

Zwischen Himmel und Eis (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: La Glace et le Ciel. Regie: Luc Jacquet. Drehbuch: Luc Jacquet. Kamera: Stéphane Martin. Schnitt: Stéphane Mazalaigue. Musik: Cyrille Aufort. Visuelle Effekte: Hugues Namur & Alain Carsoux. Sprecher: Michel Papineschi. Synchronsprecher: Max Moor. Kinostart: 26.11.2015 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 89:16 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: besonders wertvoll.

In ZWISCHEN HIMMEL UND EIS erzählt uns der berühmte französische Forscher, Wissenschaftler und Pionier Claude Lorius (heute 83 Jahre alt) seinen beruflichen Lebenslauf, in dem sich alles um die Erforschung der Antarktis und die wissenschaftliche Erforschung des Erdklimas drehte. Im Alter von 23 Jahren nahm Lorius als Student an einer ersten Expedition in die Antarktis teil. Die Erfahrung der menschenleeren, menschenfeindlichen Landschaft des damals in großen Teilen noch unerforschten Kontinents und der wissenschaftlichen Arbeit mit kleinen Teams in Behausungen unter dem Eis bei einer Außentemperatur von unter 50 Grad minus sollten Lorius sein Leben lang nicht mehr loslassen. Bis heute folgten 22 weitere Expeditionen. Es folgte die Kartographierung der unbekannten Gebiete. Es folgte die Entdeckung der Analyse des Eises zur Erforschung des Erdklimas. Es folgte die Jagd nach den Bohrkernen. Es folgte die Analyse von 400.000 Jahren Weltklima. Vor allem aber folgte für Lorius die Erkenntnis der Verletzlichkeit unserer Erde. Sein Lebenswerk ist auch der Beweis, dass die Menschheit dabei im Begriff steht, die gerade erst entdeckte Klimastruktur des Planeten zu zerstören.

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La Buena Vida - Das gute Leben (Kino & Curriculum, August 2015)

La Buena Vida - Das gute Leben (Bildnachweis: Camino Originaltitel: La Buena Vida. Regie und Buch: Jens Schanze. Kamera: Börres Weiffenbach. Schnitt: Bernd Euscher. Musik: Victor Moser & Rainer Bartesch. Ton: Carlos Ibañez Díaz, Jesús Casquete González, Thorsten Czart & Markus Seitz (Ton), Michael Hinreiner (Mischung), Daniel Dietenberger & Marc Parisotto (Sound Design). Kinostart: 14.05.2015 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE). Länge: 97:38 Min. (24 fps). FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung.

Das Dorf Tamaquito liegt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch die Lebensgrundlage der Dorfbewohner wird durch den Kohleabbau in der Mine "El Cerrejón" zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 km2 der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich in die einst unberührte Landschaft. Mit der Kohle aus Kolumbien produzieren Kohlekraftwerke in Deutschland und weltweit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht.

Jairo Fuentes, der Sprecher der Dorfgemeinschaft, will die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft verhindern und stimmt Verhandlungen mit den Betreibern der Mine zu. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, doch diese legen keinen Wert auf moderne Häuser und ein so genanntes "besseres Leben". Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

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ThuleTuvalu (Kino & Curriculum, August 2015)

ThuleTuvalu (Bildnachweis: Barnsteiner Originaltitel: ThuleTuvalu. Regie: Matthias von Gunten. Drehbuch: Matthias von Gunten. Kamera: Pierre Mennel. Schnitt: Caterian Mona & Claudio Cea. Musik: Marcel Vaid. Ton: Valentino Vigniti (Ton), Roland Widmer (Sounddesign), Felix Bussmann (Mischung). Kinostart: 30.10.2014 (CH), 13.08.2015 (DE). Verleih: barnsteiner-film (DE). Länge: 96 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. Auszeichnungen: u.a. Sesterce d'argent bei Visions du Réel (Nyon, Schweiz) 2015.

Regisseur Matthias von Gunten fährt zu den Punkten auf der Erde, an denen sich der Klimawandel am ehesten bemerkbar macht: Nach Thule, der nördlichsten ständig bewohnten Siedlung der Erde und auf die 20.000 Kilometer entfernt von Thule liegende Inselgruppe Tuvalu im Südpazifik. Er stellt uns die Menschen vor, die dort wohnen und dokumentiert die Folgen des Klimawandels.

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Taxi Teheran (Kino & Curriculum, Juli 2015)

Taxi Teheran (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Taxi. Regie: Jafar Panahi. Kinostart: 23.07.2015 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih. Länge: 85:32 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: Goldener Bär für den Besten Film bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2015; Human Rights Award der beiden christlichen Medienorganisationen WAAC (World Association for Christian Communication) und SIGNIS (World Catholic Association for Communication); Film des Monats Juli 2015 der kirchlichen Filmbeauftragten der Schweiz.

Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: ein Filmschmuggler vertickt die neueste Staffel von "The Walking Dead" und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer Quelle aussetzen und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt ihren Anspruch auf Frappuccino und ihre Nöte beim Verwirklichen eines Kurzfilmprojekts für die Schule. Am Steuer sitzt der Regisseur selbst, der 2010 wegen "Propaganda gegen das System" zu einem 20-jährigen Berufsverbot verurteilt wurde, und nun geheimnisvoll lächelnd einen neuen Film kreiert. Denn eine auf dem Armaturenbrett versteckte Kamera hält alles fest ...

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10 Milliarden (Film-Heft, April 2015)

10 Milliarden (Bildnachweis: Prokino) Regie: Valentin Thurn. Drehbuch: Valentin Thurn & Sebastian Stobbe. Kamera: Hajo Schomerus. Schnitt: Henk Drees. Musik: Dürbeck und Dohmen. Ton: Ralf Weber (Ton), Kai Tebbel (Mischung/Sounddesign), Thomas Kalbér (Tonschnitt). Visuelle Effekte: Mathias Eimann & Susanne Weigelt (Grafik/VFX). Kinostart: 16.04.2015 (DE). Verleih: Prokino Filmverleih (DE). Länge: 106:49 Min (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: besonders wertvoll.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Regisseur Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.Aber wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen!

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Red Army - Legenden auf dem Eis (Kino & Curriculum, Januar 2015)

Red Army - Legenden auf dem Eis (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Red Army. Regie: Gabe Polsky. Drehbuch: Gabe Polsky. Kamera: Peter Zeitlinger & Svetlana Cvetko. Schnitt: Eli Despres & Kurt Engfehr. Musik: Christophe Beck & Leo Birenberg. Ton: E.J. Holowicki (Supervising Sound Editor & Sound Designer), E.J. Holowicki & Zach Martin (Re-recording Mixers). Kinostart: 29.01.2014 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih. Länge: 84:32 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung.

Die Eishockey-Nationalmannschaft der Sowjetunion war seinerzeit eine der besten der Welt. Sie bestand nahezu vollständig aus Spielern des ZSKA, dem Eishockey-Klub der Roten Armee. Von jung auf diszipliniert und ausgezeichnet durch eine Spielweise, bei der Teamwork und das "Funktionieren im Kollektiv" im Mittelpunkt standen, galt sie mitten im Kalten Krieg als Beweis für die Überlegenheit des sozialistischen Systems. Als Teil der Propaganda war es die einzige Aufgabe des Teams, den Westen zu besiegen. Slawa Fetissow, der Kapitän, war einer der ersten, die im Zuge der Perestroika von Vereinen der NHL mit dem Versprechen auf Wohlstand und Freiheit in die USA geholt wurden - ein Wechsel, für den er in der Heimat zum politischen Feind deklariert wurde. Doch der Neuanfang im Westen war steinig: Die Spielweise der sowjetischen Athleten schien im amerikanischen System der Stars und Individualisten nicht zu funktionieren ...

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Der Bauer & sein Prinz (Kino & Curriculum, November 2014)

Der Bauer & sein Prinz (Bildnachweis: Barnsteiner) Originaltitel: Der Bauer und sein Prinz. Internationaler Titel: The Farmer and His Prince. Regie: Bertram Verhaag. Drehbuch: Bertram Verhaag. Kamera: Gerald Fritzen & Waldemar Hauschild. Schnitt: Melania Singer. Musik: Sami Hammi. Ton: Zoltan Ravasz & Marcus von Kleist (Ton), Michael Mitschka (Mischung). Produzent: Bertram Verhaag (DENKmal-Film). Producer: Bernward Geier. Sprecher: Christoph Jablonka, Detlef Kügow, Willi Röbke, Hans-Jürgen Stockerl, Christiane Blumhoff & Ruth Geiersberger. Kinostart: 20.11.2014 (DE). Verleih: barnsteiner-film (DE). Länge: 84:17 Min (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung.

Prinz Charles hat eine Vision: Der britische Thronfolger möchte zeigen, dass die Welt mit Hilfe der biologischen Landwirtschaft ernährt werden kann. Dieses Ziel verfolgt der "grüne Prinz" mit seinem engagierten Farmmanager David Wilson (dem titelgebenden "Bauern") bereits seit 30 Jahren auf der Duchy Home Farm. Der Prince of Wales fühlte sich dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung schon verbunden, als das Wort "Nachhaltigkeit" nur Fachleuten bekannt war. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen überzeugen kann, wenn es darum geht, Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu betreiben. Mit ihrer einmaligen Zusammenarbeit auf der Duchy Home Farm beweisen Prinz Charles und David Wilson, dass ökologischer Landbau funktioniert. Landwirte aus ganz Großbritannien pilgern zur Duchy Home Farm, um sich den Mut und das Wissen zu holen, ihren eigenen Betrieb umzustellen. - Der renommierte Dokumentarfilmer Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch und gewährt einen faszinierenden Einblick in die verschiedenen Produktionsbereiche eines funktionierenden Ökobetriebs.

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Mommy (Kino & Curriculum, November 2014)

Mommy (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Mommy. Regie: Xavier Dolan. Drehbuch: Xavier Dolan. Kamera: André Turpin. Schnitt: Xavier Dolan. Szenenbild: Colombe Raby. Kostümbild: Xavier Dolan (Conception des costumes), Mélissa Giroux (Chef costumière). Musik: Noia. Ton: Sylvain Brassard (Supervision et conception sonore/Mixage). Spezialeffekte: Dana Campbell. Visuelle Effekte: Jean-François "Jafaz" Ferland. Darsteller: Anne Dorval (Diane "Die" Després), Suzanne Clément (Kyla), Antoine Olivier Pilon (Steve O'Connor Després), Patrick Huard (Paul), Alexandre Goyette (Patrick) u.a. Kinostart: 13.11.2014 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih. Länge: 138:20 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. Auszeichnungen: Preis der Jury beim 67. Festival de Cannes 2014; Preis der Jugendjury auf der 13. Filmkunstmesse Leipzig 2014; Preis der Schülerjury Tübingen und der Schülerjury Stuttgart bei den 31. Französische Filmtagen Tübingen-Stuttgart 2014.

Steve ist 15 Jahre alt. Er ist schwer erziehbar. Seine verwitwete, alleinerziehende Mutter erzählt ihrer Nachbarin Kyla, bei Steve sei ADHS mit affektiver Störung diagnostiziert. Steve neigt zu verbalen Ausbrüchen und zu Wutanfällen, ist aggressiv und gewalttätig. Der Film beginnt an dem Tag, als Diane, Steves Mutter, ihn aus dem Heim abholt: Das Heim will ihn nicht mehr haben. Man habe alles getan. Steve sei nicht mehr zu helfen. Diane ist eine resolute und energische Frau. Der Film erzählt die Geschichte vom Kampf dieser Frau um ihren Sohn.

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Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Kino & Curriculum, September 2014)

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Bildnachweis: Piffl) Originaltitel: Still Life. Regie: Uberto Pasolini. Drehbuch: Uberto Pasolini. Kamera: Stefano Falivene. Schnitt: Tracy Granger & Gavin Buckley. Szenenbild: Lisa Marie Hall. Kostümbild: Pam Downe. Maskenbild: Emma Slater. Musik: Rachel Portman. Ton: Kieron Teather (Sound Recordist), Robert Farr (Re-Recording Mixer). Darsteller: Eddie Marsan (John May), Joanne Froggatt (Kelly), Andrew Buchan (Council Manager), Karen Drury (Mary) u.a. Kinostart: 04.09.2014 (DE). Verleih: Piffl Medien (DE). Länge: 91:49 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen: Beste Regie bei den Internationalen Filmfestspiele Venedig 2013 (Sektion "Orizzonti"); Bester Darsteller in einem britischen Spielfilm bei Edinburgh International Film Festival 2014. Kirchliche Filmempfehlungen: Kinotipp der katholischen Filmkritik 266/August 2014; Film des Monats September 2014 der Jury der Ev.Filmarbeit.

John May ist ein Mensch der besonderen Art: Ein Eigenbrötler, akribisch, zurückhaltend, aber mit einem großen Herz für andere. Mit wahrer Engelsgeduld kümmert er sich als "Funeral Officer" im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um die würdevolle Beisetzung einsam verstorbener Menschen. Selbst für das Schreiben der Trauerreden findet er Zeit und Worte - gehalten auf Trauerfeiern, die nur auf einen einzigen Gast zählen können: Mr. May. Doch John Mays Sorgfalt und Hingabe passen schlecht zusammen mit dem strengen Gebot der Wirtschaftlichkeit, das sich die Stadtverwaltung auf die Fahnen geschrieben hat. Warum sich solche Mühe machen für Tote, die keiner mehr kennt? Seine Stelle wird gestrichen, ein letzter Fall bleibt ihm: Billy Stoke, einsam gestorben in seiner verwahrlosten Wohnung genau vis-à-vis von Mays penibel geordnetem Zuhause. Fast obsessiv stürzt sich May auf diesen letzten Fall, der ihm so nahe ist. Wer war dieser Billy Stoke? Wie war sein Leben, wer waren seine Freunde, hatte er Familie? Als May auf die ersten Spuren stößt, beginnt eine befreiende Reise, die ihn auch sein eigenes Leben mit allen Aufregungen und Gefahren wagen lässt.

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Jack (Kino & Curriculum, August 2014)

Jack (Bildnachweis: Camino) Originaltitel: Jack. Regie: Edward Berger. Drehbuch: Edward Berger & Nele Mueller-Stöfen. Kamera: Jens Harant. Schnitt: Janina Herhoffer. Szenenbild: Christiane Rothe. Kostümbild: Esther Walz. Maskenbild: Milena Pfleiderer. Musik: Christoph M. Kaiser & Julian Maas. Ton: Peter Schmidt (Tonmeister), Kirsten Kunhardt (Sounddesign), Holger Lehmann (Mischung). Darsteller: Ivo Pietzcker (Jack), Georg Arms (Manuel), Luise Heyer (Sanna), Nele Mueller-Stöfen (Becki), Vincent Redetzki (Jonas), Jacob Matschenz (Philipp) u.a. Kinostart: 09.10.2014 (DE). Verleih: Camino Filmverleih. Länge: 102:14 Min. (24 fps). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen: Publikumspreis beim 10. Festival des deutschen Films 2014; Drehbuchpreis des 8. Fünf Seen Filmfestivals 2014; Publikumspreis auf dem Filmkunstfest Schwerin 2014.

Jack ist zehn Jahre alt. Seine alleinerziehende Mutter Sanna ist mit ihm und seinem jüngeren Bruder überfordert und Jack landet im Heim. Er ist unglücklich. Er möchte zurück zu seiner Mutter und seinem Bruder. Wenigstens in den Sommerferien. Doch seine Mutter hat keine Zeit und vertröstet ihn. Jack bleibt mit den Erziehern allein zurück. Als es zu einem Streit mit einem anderen Jungen kommt, haut Jack ab und läuft zu Fuß nach Hause. Aber niemand öffnet die Tür. Seine Mutter ist nicht da. Jack wartet, aber sie kommt an diesem Tag auch nicht zurück. Da macht sich Jack auf die Suche nach seiner Mutter und seinem Bruder: Vier Tage lang zieht er zuerst allein, dann mit seinem 6-jährigen Bruder kreuz und quer durch Berlin. Die beispiellose Odyssee zweier Kinder in der Großstadt. Als sie schließlich ihre Mutter wiedersehen, zieht Jack die Konsequenzen aus seinen Erfahrungen und trifft eine Entscheidung.

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Monsieur Claude und seine Töchter (Kino & Curriculum, August 2014)

Monsieur Claude und seine Töchter (Bildnachweis: Neue Visionen) Originaltitel: Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu? Regie: Philippe de Chauveron. Drehbuch: Philippe de Chauveron & Guy Laurent. Kamera: Vincent Mathias. Schnitt: Sandro Lavezzi. Szenenbild: François Emmanuelli. Kostümbild: Eve Marie Arnault. Musik: Marc Chouarain. Darsteller: Christian Clavier (Claude Verneuil), Chantal Lauby (Marie Verneuil), Ary Abittan (David Benichou), Medi Sadoun (Rachid Benassem), Frédéric Chau (Chao Ling), Noom Diawara (Charles Koffi), Frédérique Bel (Isabelle Verneuil), Julia Piaton (Odile Verneuil), Emilie Caen (Ségolène Verneuil), Elodie Fontan (Laure Verneuil), Pascal Nzonzi (André Koffi), Salimata Kamate (Madeleine Koffi), Tatiana Rojo (Viviane Koffi) u.a. Kinostart: 16.04.2014 (FR), 24.07.2014 (DE), 04.09.2014 (CH). Verleih: Neue Visionen Filmverleih. Länge: 97:02 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: Bernhard Wicki Preis (Publikumspreis) beim 25. Filmfest Emden-Norderney 2014.

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der rauhe Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen - Hallelujah! - französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht ... (Quelle: Presseheft).

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Der Imker (Kino & Curriculum, Juni 2014)

Der Imker (Bildnachweis: BraveHearts International) Originaltitel: Der Imker. Regie: Mano Khalil. Drehbuch: Mano Khalil. Kamera: Mano Khalil. Schnitt: Thomas Bachmann. Musik: Mario Batkovic. Ton: Weli Cici (Ton), Rolf Büttikofer (Tonmischung). Mitwirkende: Ibrahim Gezer, Max Wyrsch und Anita Wyrsch-Gwerder (befreundetes Bergbauernehepaar), Barbara Bienz (Sozialarbeiterin), Nicole Hohl (Anwältin), Viktor Krummenacher und Gaby Schneider Krummenacher (befreundetes Ehepaar), Robin Gezer (Enkel), Ceger Gezer (Sohn) u.a. Kinostart: 06.06.2013 (CH), 30.01.2014 (DE). Verleih: BraveHearts International (DE), Frenetic Films (CH). Länge: 107:30 Min. (25 fps) bzw. 111:49 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: u.a. Prix de Soleure bei den 48. Solothurner Filmtagen 2013; VIKTOR DOK.deutsch & Special Mention der Jury beim 28. DOK.fest München 2013.

Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus der Gemeinschaft seines kurdischen Bergdorfs von der türkischen Armee vertrieben, verliert seine Bienenvölker, seine Lebensgrundlage, seine Familie. Was ihm bleibt, ist die Liebe zu den Bienen, die Verbindung zur Natur und ein unerschütterliches Vertrauen in den Menschen. In der Schweiz, seiner neuen Asylheimat, wird er vom Räderwerk der Bürokratie erfasst, in eine winzige Stadtwohnung einquartiert und dem Montageband einer Behindertenwerkstadt zugeteilt. Doch trotz schwerer Schicksalsschläge bewahrt sich Ibrahim sein Vertrauen in die Menschen und findet wieder zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück.

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Circles (Kino & Curriculum, April 2014)

Circles (Bildnachweis: Barnsteiner) Originaltitel: Krugovi. span>Regie:
Srdan Golubović. Drehbuch: Melina Pota Koljević & Srđan Koljević. Kamera: Aleksandar Ilić. Schnitt: Marko Glušac. Szenenbild: Goran Joksimović. Kostümbild: Ljiljana Petrović. Musik: Mario Schneider. Darsteller: Aleksandar Berček (Ranko), Leon Lučev (Haris), Nebojša Glogovac (Nebojša), Nikola Rakočević (Bogdan), Boris Isaković (Todor), Hristina Popović (Nada), Vuk Kostić (Marko) u.a. Kinostart: 17.04.2014 (DE). Verleih: barnsteiner-film (DE). Länge: 112:24 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 12 Jahren.

Trebinje, Bosnien und Herzegowina 1993: Zur Zeit des Bosnienkrieges wird der muslimische Kioskbesitzer Haris vom serbischen Offizier Todor und zwei weiteren Soldaten mitten auf dem Marktplatz angepöbelt, attackiert und mit der Waffe bedroht. Marko, ein junger serbischer Soldat, ist zufällig mit seinem Freund Nebojša in der Nähe und sieht den Vorfall. Er mischt sich ein, um Haris zu helfen ... Zwölf Jahre vergehen. Der Krieg ist vorbei, doch die Ereignisse haben tiefe Spuren hinterlassen. Die mutige Tat hat Folgen. Sie zieht Kreise wie ein Stein, der ins Wasser fällt, und das Leben aller Beteiligten verändert.

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Noah (Kino & Curriculum, April 2014)

Noah (Bildnachweis: Paramount) Originaltitel: Noah. Regie: Darren Aronofsky. Drehbuch: Darren Aronofsky & Ari Handel. Kamera: Matthew Libatique. Schnitt: Andrew Weisblum. Szenenbild: Mark Friedberg. Kostümbild: Michael Wilkinson. Musik: Clint Mansell. Darsteller: Russell Crowe (Noah), Jennifer Connelly (Nameh), Ray Winstone (Tubal-Kain), Emma Watson (Ila), Anthony Hopkins (Methusalem), Logan Lerman (Ham), Douglas Booth (Sem) u.a. Kinostart: 03.04.2014 (DE). Verleih: Paramount Pictures. Länge: 138:07 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Die Erde ist dem Untergang geweiht – verurteilt zur Zerstörung durch eine gigantische Sintflut. Nur einer ist von Gott auserwählt, das Unmögliche zu schaffen und alles irdische Leben vor der Apokalypse zu retten. Er ist dabei erhaben über Naturgewalt, menschliche Verschwörungen und Hoffnungslosigkeit. Sein Name: Noah! Doch das Ende der Welt ist für Noah (Russell Crowe), seine Frau Naameh (Jennifer Connelly), seine Söhne Ham (Logan Lerman und Sem (Douglas Booth) sowie ihre Freundin Ila (Emma Watson) erst der Anfang eines epischen Abenteuers auf der Suche nach einem Zeichen am Horizont, das neues Leben verspricht.

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Bekas (Kino & Curriculum, März 2014)

Bekas (Bildnachweis: Farbfilm) Originaltitel: Bekas. Regie: Karzan Kader. Drehbuch: Karzan Kader. Kamera: Johan Holmqvist. Schnitt: Sebastian Ringler. Szenenbild: Faten Kheymegahi & Linnéa Pettersson. Kostümbild: Mimmi Harms Oredsson. Maskenbild: Mimmi Harms Oredsson. Musik: Juhana Lehtiniemi. Ton: Micke Nyström (Sound Recordist), Micke Nyström & Pietu Korhonen (Sound Designer), Peter Nordström & Micke Nyström (Re-recording Mixer). Visuelle Effekte: Emil Eriksson. Darsteller: Zamand Taha (Zana), Sarwar Fazil (Dana), Diya Mariwan (Helliya), Suliman Karim Mohamad (Baba Chalid), Rahim Hussen (Mama Hama), Abdulrahman Mohamad (Osman), Shirwan Muhamad (Jamal) u.a. Kinostart: 10.04.2014 (DE) (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 93:00 Min. (24 fps). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Kurdistan, Irak 1990: Die Brüder Zana (6) und Dana (10) leben als Waisenkinder auf den Straßen des von Saddam Hussein regierten Landes. Als eines Tages „Superman" im örtlichen Kino gezeigt wird, klettern die beiden auf ein Dach, um einen Blick auf den größten Helden aller Zeiten zu erhaschen. Von da an wird Amerika zur "Stadt ihrer Träume" - einem magischen Ort, an dem sie unbedingt leben wollen. Doch um eine solche Reise zu wagen, braucht man Pässe und viel Geld. Die Situation scheint aussichtslos.

Schließlich machen sich Dana und Zana auf dem Rücken eines Esels namens "Michael Jackson" mit einer Landkarte, einem wertlosen Medaillon, Brot und Wasser auf den Weg. Die staubige, triste Straße zur Grenze birgt jedoch Hindernisse und Gefahren, die die Beziehung der Brüder auf eine harte Probe stellt. Werden die beiden einen Weg über die strengbewachte Landesgrenze finden und ihren Traum verwirklichen können?

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Scherbenpark (Kino & Curriculum, Januar 2014)

Scherbenpark (Bildnachweis: Neue Visionen) Originaltitel: Scherbenpark. Regie: Bettina Blümner. Drehbuch: Katharina Kress, nach dem gleichnamigen Roman von Alina Bronsky. Kamera: Mathias Schöningh. Schnitt: Inge Schneider. Szenenbild: Jost Schrader. Kostümbild: Bettina Marx. Maskenbild: Nadine Scherer & Nadine Schränkler. Musik: Ali N. Askin. Ton: Jörg Höhne (Mischung), Christian Lutz (Tongestaltung). Darsteller: Jasna Fritzi Bauer (Sascha), Ulrich Noethen (Volker Trebur), Max Hegewald (Felix Trebur), Vladimir Burlakov (Peter), Jana Lissovskaia (Mascha), Maria Dragus (Anna) u.a. Kinostart: 21.11.2013 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 94:39 Min. (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Die 17-jährige Sascha lebt mit ihren jüngeren Halbgeschwistern in einer Hochhaussiedlung und träumt von zwei Dingen: ihren Stiefvater zu töten und ein Buch über ihre tote Mutter zu schreiben. Als in der Zeitung ein unkritischer Artikel über ihren Stiefvater erscheint, der wegen der Ermordung ihrer Mutter im Gefängnis sitzt, beschwert sie sich wütend beim verantwortlichen Redakteur Volker Trebur über die Berichterstattung. Trebur bietet ihr seine Hilfe an und nimmt sie für ein paar Tage in seinem schicken Einfamilienhaus auf. Dort lernt Sascha seinen Sohn Felix kennen, der so ganz anders ist als die jungen Männer aus ihrem Viertel. Nach den Sommerferien ist nichts mehr wie es war ... - "Scherbenpark" ist die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Alina Brodsky.

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Das Geheimnis der Bäume (Kino & Curriculum, Dezember 2013)

Das Geheimnis der Bäme (Bildnachweis: Weltkino) Originaltitel: Il était une forêt. Regie: Luc Jacquet. Drehbuch: Luc Jacquet, nach einer Idee von Francis Hallé. Kamera: Antoine Marteau (Directeur de la Photographie) & Jérôme Bouvier (Images animalières). Schnitt: Stéphane Mazalaigue. Musik: Éric Neveux. Ton: Philippe Barbeau (Chef Opérateur du son), François Fayard & Samy Bardet (Monteurs son), Thierry Lebon (Mixeur). Spezialeffekte: Eric Serre & Anne-Lise Koehler (Direction artistique, Mac Guff). Visuelle Effekte: Laurent Pancaccini & Matthieu Royer (Superviseur effets visuels, Mac Guff). Kinostart: 13.11.2013 (FR), 02.01.2014 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih. Länge: 78:00 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: besonders wertvoll.

"Das Geheimnis der Bäme" ist ein Film von Regisseur Luc Jacquet ("Die Reise der Pinguine", "Der Fuchs und das Mädchen"), der den tropischen Regenwald als beeindruckende und bedrohte Naturlandschaft in den Mittelpunkt stellt. Der Dokumentarfilm basiert auf einer Idee des französischen Botanikers Francis Hallé (geb. 1938). Der Franzose fungiert im Film als Reiseführer, der den Zuschauer auf eine faszinierende Expedition in den Regenwald mitnimmt und ihn mit seiner Leidenschaft und Begeisterung für dieses einzigartige Ökosystem anstecken möchte. Der Film führt uns die Schönheit der Regenwälder mit ihrer Artenvielfalt vor Augen, die der Mensch unwiederbringlich vernichtet.

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Can't Be Silent (Kino & Curriculum, August 2013)

Can't Be Silent (Bildnachweis: Neue Visionen) Originaltitel: Can't Be Silent - On Tour with The Refugees. Regie: Julia Oelkers. Drehbuch: Julia Oelkers & Lars Maibaum. Kamera: Lars Maibaum, Line Kühl, Matthias Neumann & Thomas Walther. Schnitt: Lucian Busse. Musik: Strom & Wasser featuring The Refugees. Ton: Pierre Gaulke, Andreas Grodzik, Arne Jannsen & Jan Rieger (Sound Operator), Kai Hoffmann (Sound Design). Mitwirkende: Sam, Hosain Amini, Nuri Ismailov, Jacques Zamble Bi Vie, Revelino Mondehi, Olga LilOljay, Salim Abduloski, Nermin Alisani u.a. Festivals: 07.06.2013 (Filmfest Emden-Norderney [Premiere]). Kinostart: 15.08.2013 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 86:04 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: 16. DGB-Filmpreis (Publikumspreis) beim 24. Filmfest Emden-Norderney 2013.

Das politische Kino lebt. CAN’T BE SILENT dokumentiert das engagierte Projekt von Heinz Ratz. Ein Projekt, das den Ausgestoßenen und Marginalisierten eine Stimme gibt. Ein Film, der uns auffordert hinzuschauen und hinzuhören. Die Asylpolitik der Bundesrepublik und ihre Realität.

Musiker Heinz Ratz hat 80 Asylbewerberheime in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden: Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Nuri (Dagestan), Jacques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan), Sam (Gambia) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat. Künstler auf der Flucht. Musik machen können sie nach deutschem Recht nur im nächstliegenden Bezirk. Ihre Bewegungsfreiheit als Asylsuchende ist eingeschränkt. Aber sie erheben ihre Stimme.

Regisseurin Julia Oelkers begleitet "Strom & Wasser feat. The Refugees" und dokumentiert die einfache wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben, Not und Verzweiflung zu artikulieren und mitzuteilen.

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Nach der Revolution (Kino & Curriculum, Mai 2013)

Nach der Revolution (Bildnachweis: polyband Medien) Originaltitel: Baad el Mawkeaa / Après la bataille. Regie: Yousry Nasrallah. Drehbuch: Omar Shama & Yousry Nasrallah. Kamera: Samir Bahzan. Schnitt: Mona Rabi. Szenenbild: Mohamed Atteya (Art Director). Kostümbild: Nahed Nasrallah. Maskenbild: Ihab Mahrouss (Maquillage), Sabry Abdel Dayem (Coiffure). Musik: Tamer Karawan. Darsteller: Mena Shalaby [Reem], Bassem Samra [Mahmoud], Nahed El Sebai [Fatma], Phaedra [Dina], Salah Abdallah [Haj Abdallah] u.a. Kinostart: 30.05.2013 (DE). Verleih: polyband Medien (Vertrieb: 24 Bilder Filmagentur). Länge: 128:32 Min (24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Mahmoud ist einer der Reiter, die an jenem schicksalsträchtigen 2. Februar 2011, aufgehetzt von Mubaraks Regime, auf dem Tahrir-Platz die jungen Revolutionäre angreifen. Als er von der aufgebrachten Menge geschlagen und gedemütigt wird und in Folge dessen seinen Job verliert, schwindet bei Mahmoud und seiner Familie die Hoffnung. Zudem wird er in seiner Nachbarschaft in der Nähe der Pyramiden als Verräter der Revolution geächtet. Doch dann lernt er Reem kennen, eine junge, moderne Ägypterin, die kurz vor ihrer Scheidung steht und in der Werbebranche arbeitet. Sie ist eine Revolutionärin, die für die Rechte der Frauen eintritt und in einer wohlhabenden Gegend in Kairo wohnt. Dass Mahmoud und Reem sich kennenlernen und anfreunden, gleicht einem Wunder, und wird das Leben der beiden von Grund auf verändern ...

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Die Nordsee - Unser Meer (Kino & Curriculum, April 2013)

Die Nordsee - Unser Meer (Bildnachweis: polyband Medien) Originaltitel: Die Nordsee - Unser Meer. Kamera und Regie: Thoralf Grospitz & Jens Westphalen, Florian Graner, Robert Morgenstern & Alexander Haßkerl, Jan Haft, Kay Ziesenhenne & Felix Pustal, Ernst Sasse & Hans-Peter Kuttler, Thomas Behrend, Christina Karliczek. Schnittregie und Schnitt: Klaus Müller. Buch: Jörn Röver. Sprecher: Axel Prahl. Musik: Oliver Heuss. Ton: Christoph Metke (Mischung), Rafael Jovanovic (Sounddesign). Kinostart: 18.04.2013 (DE). Verleih: polyband Medien. Länge: 94:12 Min. (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: besonders wertvoll.

"Die Nordsee - Unser Meer" ist nach dem Kinodokumentarfilm "Die Nordsee von oben" (2011) und der ARTE-Dokumentationsreihe "Deutschlands Küsten" (2012) der dritte Film innerhalb kurzer Zeit, der die Nordsee und ihre beindruckende Naturlandschaft in den Mittelpunkt stellt. Mit diesen beiden Filmen hat "Die Nordsee - Unser Meer" beeindruckende Luftaufnahmen gemeinsam, die ebenfalls mit einer aufwändig stabilisierten Helikopterkamera gefilmt wurden. Das Besondere des Films zeigt sich jedoch auf der Bildebene vor allem in der Rundreise durch den gesamten europäischen Nordseeraum und in der Kombination der eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen mit brillanter Tierfotografie. Auf der Tonebene verleiht ein Erzähler (Axel Prahl) unserer Faszination des Naturschönen Ausdruck, bietet durch seinen schnoddrig-humorvoll vorgetragenen Sprechertext aber auch die Möglichkeit der Distanzierung.

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Die Wand (Kino & Curriculum, September 2012)

Die Wand (Bildnachweis: Studiocanal) Originaltitel: Die Wand. Regie: Julian Roman Pölsler. Drehbuch: Julian Roman Pölsler, nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer. Kamera: J.R.P. Altmann, Christian Berger, Markus Fraunholz, Martin Gschlacht, Bernhard Keller, Helmut Pirnat, Hans Selikovsky, Thomas Tröger & Richard Wagner. Schnitt: Bettina Mazakarini, Natalie Schwager & Thomas Kohler. Szenenbild: Renate Schmaderer, Enid Löser, Petra Heim & Hajo Schwarz. Kostümbild: Ingrid Leibezeder. Maskenbild: Katharina Erfmann. Musik: - Ton: Uve Haussig, Gregor Kienel & Markus Kathriner (Ton), Christian "Choco" Bischoff (Mischung), Johannes Konecny, Marcel Spisak, Achim Hofmann, Philipp Mosser & Nils Kirchhoff (Sound Design). Darsteller: Martina Gedeck [Die Frau], Karl Heinz Hackl [Hugo], Ulrike Beimpold [Luise], Julia Gschnitzer [Versteinerte Frau], Hans-Michael Rehberg [Versteinerter Mann], Wolfgang Maria Bauer [Mann] Kinostart: 11.10.2012 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE). Länge: 107:42 Min. FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Von einem Tag auf den anderen wird eine Frau, die mit Verwandten einen Ausflug in die Berge gemacht hat, durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt getrennt. Anscheinend ist sie die einzige Überlebende einer unbekannten Katastrophe. Von der Außenwelt isoliert kämpft die Städterin ums Überleben in den Bergen. Den Winter verbringt sie in einem Jagdhaus im Wald, im Sommer siedelt sie auf eine Alm über. Ihre einzigen Gefährten sind ein Hund, eine Kuh und eine Katze. Als eines Tages überraschend ein Mann auftaucht, der zwei ihrer Tiere tötet, erschießt sie den Eindringling. Traumatisiert beginnt sie, einen Bericht über ihre Erlebnisse zu schreiben ... - Der Film basiert auf dem 1963 erschienenen Roman "Die Wand" der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer (1920-1970).

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Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Kino & Curriculum, September 2012)

Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Bildnachweis: Camino) Originaltitel: Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Regie: Florian Opitz. Drehbuch: Florian Opitz. Kamera: Andy Lehmann. Schnitt: Annette Muff. Musik: Von Spar. Ton: Max Pellnitz (Ton), Jörg Höhne (Mischtonmeister), Sebastian Morsch (Sounddesign), Sven Serfling (Atmodesign). - Mitwirkende: Prof. Dr. Hartmut Rosa, Prof. Dr. Lothar Seiwert, Dr. med. Bernd Sprenger, Alex Rühle, Prof Dr. Karlheinz Geißler, Dr. Antonella Mei-Pochtler, Mark Thompson, Alan Matthews, Scott Kennedy, Rudolf Wötzel, Erika und Fritz Batzli, Marianne und Fritz Batzli Senior, Douglas Tompkins und Kris Tompkins, Karma Tshiteem, Kunga Tenzin Dorji (Soup), Tenzin Jamtsho (Johnny Bravo), Dasho Karma Ura, Gopilal Acharya. - Kinostart: 27.09.2012 (DE). Verleih: Camino Filmverleih. Länge: 100:47 Min. (24 fps). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

In seinem eigenen Leben hat Regisseur Florian Opitz festgestellt, dass ihm im Grunde Zeit für alles fehlt. Nicht nur für Freunde und Familie - egal, was er sich vornimmt - er empfindet sein Dasein als einzige rastlose Hetzerei. Er stellt das moderne Paradox fest: Wir erledigen heute viele Aufgaben bedeutend schneller als frühere Generationen, wir sparen also Zeit und trotzdem haben wir keine Zeit. Wo ist die Zeit geblieben?

Drei einschneidende Ereignisse veranlassten Opitz, dieser Frage nachzugehen: In Nigeria wurde er während einer Recherchereise verhaftet und wegen angeblicher Verschwörung und Spionage vor Gericht gestellt. Ein Jahr später wurde sein Sohn Anton geboren. Der Tod seines Vaters führte ihm die Endlichkeit des menschlichen Lebens vor Augen.

SPEED - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT berichtet von der Suche des Regisseurs nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn unseres Leben in der modernen beschleunigten Gesellschaft. Seine Suche führt ihn um die ganze Welt. Er spricht mit Fachleuten und Aussteigern, stellt alternative Lebens- und Gesellschaftsmodelle vor und versucht, passende Lösungen für sein eigenes Leben zu finden.

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This Ain't California (Kino & Curriculum, August 2012)

This Ain't California (Bildnachweis: Farbfilm) Originaltitel: This Ain’t California. Regie: Marten Persiel. Drehbuch: Marten Persiel & Ira Wedel (Recherche: Dirk Reiher). Kamera: Felix Leiberg. Schnitt: Maxine Goedicke, Bobby Good & Toni Froschhammer. Szenenbild: Anne Zentgraf. Kostümbild: Simone Eichhorn. Maskenbild: C.I.S.E.L. Musik: Lars Damm & Troy van Balthazar. Ton: Ireneusz Szumlanski & Elias Struck (Sound Design), Michael Kaczmarek (Surround Mixer). Animation: Sasa Zivkovic (Animation), Jonas Riemer (3D Animation). Mitwirkende: Tina "Trillian" Bartel, Titus Dittmann, John Haak, Kai Frederik Hillebrand, Mirko Mielke, David Nathan, Christian Rothenhagen, Thorsten "Goofy" Schubert, Marco Sladek, Patrick Steffens, René Falk Thomasius u.a. Kinostart: 16.08.2012 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih. Länge: 99:19 Min. FSK: ab 12 Jahren.

Nach vielen Jahren treffen sich ehemalige Freunde und Bekannte wieder, die in ihrer Jugend zur Skater-Szene in der DDR gehörten. Das Ereignis, das sie zusammenführt, ist die Beerdigung von Denis "Panik" Paraceck, der in den 1980er Jahren einer der besten Skater der DDR war. Sein Tod bringt die Gruppe von damals wieder zusammen und die einzelnen Personen erinnern sich an ihn und sein Leben, an die gemeinsame Leidenschaft für den Sport und die einschränkenden Bedingungen, unter denen die Gruppe in der DDR als Skater aktiv war.

Denis' sportliches Talent wird in seiner Kindheit entdeckt, doch er entzieht sich dem väterlichen Wunsch, Profi-Schwimmer zu werden. Im Skaten sieht er sein Lebensziel, verlässt seinen Heimatort und folgt seinem Freund Nico nach Berlin. Beide werden schnell Mitglieder der Skater-Szene am Alexanderplatz und zur Attraktion für die Öffentlichkeit. Von der Staatssicherheit wird die neue Sportart aus dem Westen jedoch misstrauisch beobachtet. 1989 wird Denis wegen "Widerstands gegen die Staatsgewalt" in haftiert, die privaten Kontakte lösen sich auf. Erst viel später erfahren die ehemaligen Freunde, dass Denis, der sich immer gegen Autorität gewehrt hat, 1999 in die Bundeswehr eingetreten ist. Er stirbt bei einem Einsatz in Afghanistan im Jahr 2011.

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Out of the Darkness - Der Weg ins Licht (Kino & Curriculum, März 2012)

Out of the Darkness - Der Weg ins Licht (Bildnachweis: Barnsteiner) Originaltitel: Out of the Darkness. Regie: Stefano Levi. Drehbuch: Stefano Levi & Lisa Wagner. Kamera: Luca Coltri & Stefano Levi. Schnitt: Rainer Nigrelli. Musik: Prem Rana (Autari) & Markus Aust. Ton: Rosalie Kubny (Sound Recording), Matteo Bohé (Sound Mixing). Mitwirkende: Sanduk Ruit, Geoff Tabin, David Oliver Relin, Sukmati Limbu, Sangeeta Tamang & Bhpin Sinjali Magar. Verleih: Barnsteiner-Film. Länge: 85 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung. Kinostart: 29.03.2012 (DE).

Der Film dokumentiert die aufopfernde Hilfsaktion zweier Augenärzte für sehbehinderte und blinde Landbewohner in Nepal. In den abgelegenen Dörfern im Hochland des Himalaja leiden viele Menschen an der Augenkrankheit Grauer Star. Ohne medizinische Hilfe führt die Krankheit zur völligen Erblindung. Für die arme Landbevölkerung ist das Krankenhaus in Kathmandu nicht erreichbar und eine Operation nicht bezahlbar. So müssen die Blinden, unter ihnen auch viele Kinder und Jugendliche, ein trostloses Leben im Dunkeln fristen und ihre Familien als nutzlose Esser schwer belasten. Hilfe können sie nur von dem nepalesischen Augenarzt Dr. Sanduk Ruit, seinem amerikanischen Kollegen Dr. Geoff Tabin und ihrem mobilen Operationscamp erhoffen.

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Homies (Kino & Curriculum, Januar 2012)

Homies (Bildnachweis: Studiocanal) Originaltitel: Homies. Regie: Adnan G. Köse. Drehbuch: Andrea Kriegl, Adnan G. Köse. Kamera: James Jacobs. Schnitt: Manuel Reidinger. Szenenbild: Susanne Richter. Kostümbild: Tina Keimel-Sorge. Maskenbild: Sovena Ochs & Sedef Musaoglu. Musik: Tai Jason. Tanzchoreografie: Detlef D! Soost & Rafael Antonio. Darsteller: Jimi Blue Ochsenknecht (Marvin), Sabrina Wilstermann (Stella), Ismail Deniz (Osman), Günther Kaufmann (D.W. Court), Detlef D! Soost (Tanzlehrer), Selina Shirin Müller (Lili), Ali Murtaza (Kemal), Ann-Kathrin Kramer (Marvins Mutter), Tai Jason (Rapper Tai) u.a. Verleih: Studiocanal (DE). Länge: 95 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung. Kinostart: 18.08.2011 (DE).

HOMIES erzählt die Geschichte des 19-jährigen Marvin, der seiner vorbestimmten Zukunft als Sohn einer reichen Mutter (das Haus, das Auto, die Firma) den Rücken kehrt, um seinen eigenen Traum zu verwirklichen. Marvin will Rapper werden, doch dazu muss er das echte Leben kennen lernen. Marvin bekommt seine Chance als er nach einer mysteriösen nächtlichen Begegnung von Osman und seinen Kumpels angefahren wird. Die Clique nimmt ihn auf und Osman gibt ihm einen Job in seiner Pizza-Station. Marvin findet mit seinen gekonnten Rhymes schnell Anerkennung. Besonders Kemal, der auch in der Pizzeria arbeitet, ist ganz begeistert von dem Neuen. Osman erkennt Marvins Talent und will ihn als Ghostwriter für seine eigene Hip-Hop-Karriere anheuern. Aber Marvin lehnt ab.

Als Osman dahinter kommt, dass Marvin gar nicht von der "Straße", sondern aus reichem Hause stammt, zwingt er Marvin, ihm seine Rhymes zu überlassen. Marvin lässt sich darauf ein, bittet Osman aber ihm im Gegenzug Geld zu geben, um einen Hip-Hop-Contest im "Viertel" organisieren zu können. Osman, der seine Chance auf Ruhm und Ehre wittert, willigt ein. Als er merkt, dass Marvin immer beliebter wird und sich Stella, auf die Osman es schon lange abgesehen hatte, in Marvin verliebt, enthüllt Osman Marvins Herkunft. Alle wenden sich von Marvin ab, sogar Stella fühlt sich betrogen. Als der Tag des Hip-Hop-Contest gekommen ist, wagt Marvin sich mit seinem letzten Rap in den Ring und gewinnt nicht nur Stellas Herz wieder zurück ...

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The Ides of March - Tage des Verrats (Kino & Curriculum, Dezember 2011)

The Ides of March - Tage des Verrats (Bildnachweis: Tobis) Originaltitel: The Ides of March. Regie: George Clooney. Drehbuch: George Clooney, Grant Heslov & Beau Willimon, nach dem Theaterstück "Farragut North" von Beau Willimon. Kamera: Phedon Papamichael. Schnitt: Stephen Mirrione. Szenenbild: Sharon Seymour (Production Designer), Chris Cornwell (Art Director). Kostümbild: Louise Frogley. Maskenbild: Julie Hewett (Make-up Department Head). Musik: Alexandre Desplat. Darsteller: Ryan Gosling (Stephen Meyers), George Clooney (Governor Mike Morris), Philip Seymour Hoffman (Paul Zara), Paul Giamatti (Tom Duffy), Marisa Tomei (Ida Horowicz), Jeffrey Wright (Senator Thompson), Evan Rachel Wood (Molly Stearns), Max Minghella (Ben Harpen), Jennifer Ehle (Cindy Morris), Michael Mantell (Senator Pullman), Gregory Itzin (Jack Stearns) u.a. Verleih: Tobis Film. Länge: 102 Min. FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 22.12.2011 (DE), 23.12. 2011 (AT). DVD & Blu-ray-Start: 24.05.2012.

Der junge Polit-Berater Stephen Meyers ist ein Shooting Star seiner Branche und kämpft voller Überzeugung für den charismatischen Gouverneur Mike Morris, dem gute Chancen auf die nächste US-Präsidentschaft eingeräumt werden - sofern er es durch das Minenfeld der Vorwahlen in Ohio schafft. Mal ist Stephen dafür zuständig, eine New York Times-Reporterin mit Insider-Infos zu versorgen, dann muss er die gegnerischen Attacken Paul Duffys abwehren. Doch während Stephen mit Kampagnenleiter Paul Zara gerade dabei ist, Gouverneur Morris einen wichtigen Vorsprung in den Umfragen zu verschaffen, gerät der junge Idealist aus der gewohnten Erfolgsspur. Plötzlich treiben ihn Fehler in die Defensive, die Praktikantin gerät in die Schusslinie und Stephen muss einsehen, dass ihn ein winziger Fehler sein Ticket nach Washington kosten kann. Und bald steht auch das politische Überleben seines Kandidaten auf dem Spiel. Stephen muss sich entscheiden: Ist er bereit, Prinzipien und persönlichen Idealismus über Bord zu werfen, um nicht selbst gefressen zu werden von Gegnern, die ihre Opfer mit einem indiskreten Flüstern erledigen? Ganz gleich, welche Wahl Stephen Meyers trifft - er wird über Leichen gehen müssen.

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Jane Eyre (Kino & Curriculum, November 2011)

Jane Eyre (Bildnachweis: Tobis) Originaltitel: Jane Eyre. Regie: Cary Joji Fukunaga. Drehbuch: Moira Buffini, nach dem Roman von Charlotte Brontë. Kamera: Adriano Goldman. Schnitt: Melanie Ann Oliver. Szenenbild: Will Hughes-Jones (Production Designer), Karl Probert (Art Director). Kostümbild: Michael O'Connor. Maskenbild: Daniel Phillips (Make-Up and Hair Designer). Musik: Dario Marianelli. Darsteller: Mia Wasikowska (Jane Eyre), Michael Fassbender (Rochester), Jamie Bell (St John Rivers), Sally Hawkins (Mrs. Reed), Simon McBurney (Mr. Brocklehurst), Valentina Cervi (Bertha Mason), Judi Dench (Mrs. Fairfax) u.a. Verleih: Tobis Film. Länge: 120 Min. FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 01.12.2011 (DE), 02.12.2011 (AT). DVD & Blu-ray-Start: 03.05.2012.

18-jährig tritt die unscheinbare und mittellose Jane Eyre ihre neue Stelle als Hauslehrerin im geheimnisvollen Herrenhaus Thornfield an, dessen Haushalt von der gutmütigen Mrs. Fairfax geführt wird. Aufgewachsen als Waisenkind war Janes bisheriges Leben geprägt von Entbehrungen und fehlender Liebe. Umso mehr fühlt sie sich von der ersten Begegnung an magisch hingezogen zu dem spröden, aber faszinierenden Hausherrn Edward Rochester. Doch trotz seines offenkundigen Interesses an ihr, umwirbt er auch die schöne Blanche Ingram. Jane glaubt nicht mehr daran, ihn für sich gewinnen zu können - bis Rochester ihr völlig überraschend einen Heiratsantrag macht. Ihr Glück scheint perfekt. Doch am Tag der geplanten Hochzeit nehmen die Dinge plötzlich eine dramatische Wendung ...

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Gerhard Richter Painting (Kino & Curriculum, August 2011)

Gerhard Richter Painting (Bildnachweis: Piffl) Originaltitel: Gerhard Richter Painting. Regie: Corinna Belz. Drehbuch: Corinna Belz. Kamera: Johann Feindt, Frank Kranstedt & Dieter Stürmer (2. Kamera Atelier: Gerhard Richter). Schnitt: Stephan Krumbiegel. Ton: Gerrit Lucas, Sven Phil Lentzen & Andreas Hildebrandt (Ton), Dominik Schleier (Tonbearbeitung), Martin Steyer (Mischung). Mitwirkende: Gerhard Richter, Norbert Arns, Hubert Becker, Sabine Moritz-Richter, Konstanze Ell, Marian Goodman, Benjamin H. D. Buchloh, Kasper König, Ulrich Wilmes, Sandy Nairne, Paul Moorhouse. Verleih: Piffl Medien. Länge: 97:25 Min. (25 fps) bzw. 101:19 Min (24 fps). FSK: ohne Altersbeschränkung. Kinostart: 08.09.2011 (DE).

Regisseurin Corinna Belz hat den Maler Gerhard Richter von April bis September 2009 in seinem Atelier in Köln besucht und einen intensiven Blick auf seinen Schaffensprozess geworfen. Im Mittelpunkt stehen die Entstehung der großformatigen, abstrakten Gemälde aus dieser Zeit, Richters Arbeitstechnik mit Pinsel und Rakel sowie seine Reflexionen über den eigenen Schaffensprozess. Nachdem die Regisseurin bereits 2007 die Entstehung des Glasfensters für das Südquerhaus des Kölner Doms filmisch begleiten konnte, ist ihr mit "Gerhard Richter Painting" eine weitere Dokumentation über den zurückhaltenden Künstler gelungen. Sie zeigt den Künstler bei seiner Arbeit im Atelier, den Umgang mit dem Malmaterial, den Entstehungsprozess, die Überarbeitung der Bilder und Richters Überlegungen und Zweifel, inwieweit ein Bild gelungen ist.

Ergänzend eingefügt werden Ausschnitte früherer Film-Dokumentationen aus den 60er und 70er Jahren, in denen der junge Künstler in seltenen Interviews zu sehen ist und seine Haltung zu Gesellschaft und Kunst deutlich wird. So äußert er sich in seinem damaligen Atelier in Düsseldorf: "Malen ist eine andere Form des Denkens". Mit dieser Aussage verdeutlicht Richter sein Anliegen, Kunst als eine der Möglichkeit zu begreifen, über die der Mensch verfügt, um zu Wahrheit und Erkenntnis zu gelangen.

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In einer besseren Welt (Kino & Curriculum, Februar 2011)

In einer besseren Welt (Bildnachweis: Universum) Originaltitel: Hævnen. Regie: Susanne Bier. Drehbuch: Anders Thomas Jensen. Kamera: Morten Søborg. Schnitt: Pernille Bech Christensen & Morten Egholm. Szenenbild: Peter Grant. Kostümbild: Manon Rasmussen. Maskenbild: Charlotte Laustsen. Musik: Johan Söderqvist. Darsteller: Mikael Persbrandt (Anton), Trine Dyrholm (Marianne), Ulrich Thomsen (Claus), William Jøhnk Juel Nielsen (Christian), Markus Rygaard (Elias) u.a. Länge: 117 Min. Verleih: Universum Film. Kinostart: 17.03.2011. FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen: Academy Award 2011 für den besten fremdsprachigen Film, Golden Globe 2011 für den besten fremdsprachigen Film.

Als schwedischer Junge wird Elias in einer dänischen Schule drangsaliert und gemobbt. Erst als der neue Klassenamerad Christian ihm zeigt, wie man sich erfolgreich gegen Peiniger wehrt, kann er sich in der Schülergemeinschaft behaupten und seine Isolierung und Einsamkeit aufheben. Die beiden Jungen verbindet von da an eine enge Freundschaft. Beide leiden unter den problematischen Verhältnissen in ihren Familien. Elias Vater Anton arbeitet als Arzt in einem Flüchtlingslager in Afrika. Elias hat eine enge freundschaftliche Beziehung zu seinem Vater, die aber darunter leidet, dass der Vater oft abwesend ist, wenn er ihn braucht. Zudem wollen seine Eltern sich scheiden lassen und leben getrennt. Christians Mutter ist an Krebs gestorben. Ihren Tod hat der Junge nicht verkraftet. Das Verhältnis zu seinem Vater ist so gestört, dass die Kommunikation zwischen beiden abgebrochen ist. Beide Jungen erleben, wie Elias Vater Anton bei einem Schlichtungsversuch auf dem Spielplatz ohne Gegenwehr von einem rassistischen, brutalen Schläger verletzt wird. Anton ist Pazifist und lässt sich nicht provozieren. Die Jungen beschließen ihrerseits, den Angriff des Schlägers mit Gegengewalt zu beantworten und planen als Rache einen Bombenanschlag.

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Serengeti (Kino & Curriculum, Februar 2011)

Serengeti (Bildnachweis: Universum) Serengeti. Dokumentarfilm. Deutschland/Großbritannien 2010. Regie: Reinhard Radke. Drehbuch: Reinhard Radke. Kamera: Reinhard Radke. Zeitlupenaufnahmen: Ivo Nörenberg. Zusätzliche Aufnahmen: Oliver Goetzl, Simon Werry & Peter Glaub. Schnitt: Klaus Müller. Musik: Martin Lingnau & Ingmar Süberkrüb. Sprecher: Hardy Krüger jr. Ton: Kai Storck (Sound Design), Richard Borowski (Mischung). Länge: 102 Min. Verleih: Universum Film. Kinostart: 03.02.2011. FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Der Film dokumentiert die Wanderung von ca. 2 Millionen Gnus, Zebras und Antilopen durch den Nationalpark Serengeti auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Die riesigen Huftierherden nehmen dem Rhythmus von Regen- und Trockenzeiten folgend immer den gleichen Weg. Die dramatische und gefährliche Rundreise führt sie durch die weiten Ebenen der Serengeti, im Norden Tansanias, über den Fluss Mara zu den grünen Weiden des Reservats Massai Mara in Kenia und nach Monaten wieder zurück in die südliche Serengeti.

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The Green Wave (Kino & Curriculum, Februar 2011)

The Green Wave (Bildnachweis: Camino) The Green Wave. Dokumentarfilm. Deutschland 2010. Regie & Drehbuch: Ali Samadi Ahadi. Kamera: Peter Jeschke, Ali Samadi Ahadi. Schnitt: Barbara Toennieshen & Andreas Menn. Musik: Ali N. Askin. Zeichnungen: Ali Reza Darvish. Animation: Prof. Dr. Sina Mostafawy, Ali Soozandeh. Darsteller der Motion-Comic-Sequenzen: Pegah Ferydoni (Azandeh), Navid Akhavan (Kaveh). Interviewpartner (Auswahl): Dr. Shirin Ebadi (iranische Juristin und Friedensnobelpreisträgerin), Prof. Dr. Payam Akhavan (Professor für Internationales Recht an der McGill University in Montreal, Kanada, und ehemaliger Chefberater der Anklage am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien und für Ruanda), Dr. Mohsen Kadivar (schiitischer Geistlicher und Philosoph), Mehdi Mohseni (Blogger und Journalist), Mitra Khalatbari (Journalistin) u.a. Kinostart: 24.02.2011. Verleih: Camino Filmverleih. Länge: 82 Min. FSK: ab 12 Jahren.

Am 23. Mai 2009 versammeln sich in einer Sportarena in Teheran zehntausende Menschen um Mir Hossein Mussawi zu sehen und sprechen zu hören. Mussawi ist kein Popstar, er ist Präsidentschaftskandidat der Oppositionsbewegung im Iran. Das Stadion ist grün gefärbt. Grün ist die Farbe des Islam und Grün ist die Farbe der Hoffnung. Nicht nur die Menschen im Stadion hoffen auf einen Sieg der Opposition. In den kommenden Tagen versammeln sich in Teheran immer mehr Menschen auf den Straßen. Sie tragen grün, sie reden miteinander, sie marschieren, sie skandieren, sie glauben fest an die bevorstehende Veränderung, sie fühlen sich als Teil der "Green Wave", der "grünen Revolution". Alle sind dabei: Märtyrerfamilien, Milizionäre, Anhänger der Hezbollah, Studenten und Revolutionsgegner, Leute, die noch nie gewählt haben. Das Fernsehduell zwischen Mussawi und dem amtierenden Regierungschef Mahmud Ahmadinedschad verfolgen die Menschen auf Großbildschirmen wie hierzulande die Fußball-WM. Doch dann geschieht das Undenkbare. Am 12. Juni verliert Mussawi die Wahl. Schnell ist von Wahlbetrug die Rede. Immer wieder kommt es zu öffentlichen Protestkundgebungen. Auf Plakaten und Transparenten fragen die Demonstranten: "Where is my vote?" – „Wo ist meine Stimme?“ Die Regierung reagiert mit brutaler Gewalt. Überall tauchen Polizei und Milizen auf. Sie prügeln auf die immer noch friedlichen Demonstranten ein, es fallen Schüsse und es gibt Tote. "Live-Bilder", die die Menschen mit ihren Handys aufnehmen, gehen via Youtube, Facebook, Twitter und Internetblogs um die Welt. Die Situation eskaliert weiter. Aber noch geben die Menschen die Hoffnung nicht auf. Sie gehen wieder auf die Straße. Doch die Brutalität seitens der Regierung nimmt weiter zu. Oppositionelle werden verhaftet und gefoltert. Demonstranten werden mit Schlagstöcken, Messern und Kugeln von den Straßen und öffentlichen Plätzen vertrieben. Es gibt mehr Tote und Verletzte. Am Ende siegt die Gewalt. Ahmadinedschad tritt seine zweite Regierungsperiode an. Die grüne Welle weicht aus der Öffentlichkeit zurück, doch die Hoffnung lebt im Privaten weiter.

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Soul Boy (Kino & Curriculum, Oktober 2010)

Soul Boy (Bildnachweis: X Verleih) Soul Boy. Deutschland/Kenia 2010. Produzenten: Tom Tykwer und Marie Steinmann. Regie: Hawa Essuman. Regie Supervisor: Tom Tykwer. Drehbuch: Billy Kahora. Kamera: Christian Almesberger. Schnitt: Ng'ethe Gitungo. Szenenbild: Maima Mungai. Musik: Xaver von Treyer. Darsteller: Samson Odhiambo (Abila), Leila Dayan Opou (Shiku), Krysteeb Savane (Nyawawa), Frank Kimani (Macharia), Joab Ogolla (Abi's Father), Lucy Gachanja (Abi's Mother), Katherine Damaris (Aunt Susan), Kevin Onyango Omondi (Bojo), Calvin Shikuku Odhiambo (Kaka), Nordeen Adbulghani (Willie), Siobhain "Ginger" Wilson (Claire), Nick Reding (Brian), Mclean Wilson (Amy), Jomo Wilson (Rafael) u.a. Verleih: X Verleih. Länge: 60 Min. FSK: ab 6 Jahren.

Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem riesigen Slum in Nairobi. Eines Morgens findet er seinen Vater zusammengekauert und wie von Sinnen vor. Der Vater stammelt, eine Frau habe ihm seine Seele gestohlen. Abila will seinen Vater retten. Unterstützt von seiner Freundin Shiku macht er sich auf den Weg zur Nyawawa, einer mysteriösen Geisterfrau, die seinem Vater die Seele gestohlen haben soll. Sie stellt Abila sieben Aufgaben, die er bis zum nächsten Morgen bewältigen muss, um seinen Vater zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Suicide Club (Kino & Curriculum, Oktober 2010)

Suicide Club (Bildnachweis: Kinostar) Suicide Club. Deutschland 2010. Regie: Olaf Saumer, Drehbuch: Olaf Saumer, Martin Saumer. Kamera: Thomas Förster. Darsteller: Klaus-Dieter Bange (Lothar), Hildegard Schröter (Gisela), Katja Götz (Silvi), Mathieu Süsstrunk (Mark), Arne Gottschling (Fabian), Christian Heiner Wolf (Markus) u.a. Verleih: Kinostar. Länge: 99 Min. FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 25. November 2010.

Auf einem Hochhaus in einer deutschen Großstadt treffen sich fünf Menschen, um gemeinsam in den Tod zu springen. Die Teilnehmer des Vorhabens kennen weder die Namen noch das Alter oder die Lebensumstände der anderen. Sie wissen nichts über die individuellen Gründe, die in den Einzelnen den Entschluss zum Selbstmord reifen ließen. Die Ausführung des gemeinsamen Vorhabens ist schwieriger als sie dachten. Zuerst wird die Tat durch ein Kind verhindert, das am Fuße des Hochhauses Zeitungen austrägt. Dann kommt die Müllabfuhr. Schließlich muss sich der Jüngste der Gruppe übergeben und alle verlassen die Brüstung, auf der sie schon sprungbereit gestanden hatten.

Inzwischen ist die Stadt zum Leben erwacht und die Zeit für einen stillen, gemeinsamen Tod an diesem Morgen vorbei. Zuerst scheint der kommende Tag der nächstmögliche Zeitpunkt für den Selbstmord zu sein. Doch der ältere Mann hat die Dachtür verriegelt und den Schlüssel vom Hochhaus geworfen. Die Gruppe ist auf dem Dach gefangen und muss nun den ganzen Tag unfreiwillig zusammen bleiben. Man entscheidet, dass der zweite Versuch des kollektiven Todes schon am Abend stattfinden soll. Durch eine Kette von abenteuerlichen Ereignissen lernen die Gruppenmitglieder sich kennen. Sie erleben einen außergewöhnlichen Tag, an dem sie wieder ins Leben zurückfinden.

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Oskar und die Dame in Rosa (Kino & Curriculum, Oktober 2010)

Oskar und die Dame in Rosa (Bildnachweis: Kinowelt) Oskar und die Dame in Rosa. Belgien/Frankreich/Kanada 2009. Originaltitel: Oscar et la Dame Rose. Regie: Éric-Emmanuel Schmitt. Drehbuch: Éric-Emmanuel Schmitt, nach der gleichnamigen Erzählung von Éric-Emmanuel Schmitt. Kamera: Virginie Saint-Martin. Schnitt: Philippe Bourgueil. Darsteller: Amir (Oskar), Michèle Laroque (Rose), Max von Sydow (Der Doktor), Amira Casar (Oberschwester Gommette), Mylène Demengeot (Lily, Mutter von Rose) u. a. Verleih: Kinowelt Filmverleih. Länge: 105 Minuten. FSK: ab 6 Jahren. Kinostart: 7. Oktober 2010.

Der zehn Jahre alte Oskar ist unheilbar an Leukämie erkrankt und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Nachdem er im Kinderkrankenhaus heimlich ein Gespräch seiner Eltern mit dem Arzt belauscht hat, weiß er, dass alle Behandlungsmethoden erfolglos geblieben sind. Oskar hasst die Erwachsenen dafür, dass sie nicht den Mut aufbringen, ihm die Wahrheit über seine Krankheit zu sagen. Besonders seine Eltern hält er für Feiglinge. Auf dem Krankenhausflur stößt der niedergeschlagene Oskar mit Rose zusammen, einer in ein rosafarbenes Kostüm gekleideten Dame mittleren Alters. Rose schlägt sich mehr schlecht als recht mit einem Pizzaservice durch und versucht, in der Klinik Abnehmer zu finden. Sie flucht wie ein Bierkutscher, als ihr wegen Oskar die Pizzakartons auf den Boden fallen. Oskar ist fasziniert von der unverstellten und unverblümten Art der „Dame in Rosa“. Nur mit ihr will er fortan sprechen, was den Klinikleiter Prof. Düsseldorf zu einem besonderen Deal veranlasst. Um Rose, der Krankenhäuser und Gefühlsduselei zuwider sind, zu den Besuchen bei Oskar zu überreden, kauft er Pizza für sein Personal.

Rose akzeptiert den Handel erst aus finanzieller Not heraus - nach Ihrer Scheidung ist sie gerade erst wieder zu Ihrer Mutter gezogen. Nach und nach bereiten ihr die Gespräche mit dem altklugen und gewitzten Oskar immer mehr Freude und sie empfindet große Zuneigung für den Jungen. Sie hilft ihm, die wenigen Tage, die ihm bleiben, voll auszuschöpfen. Oskar soll sich vorstellen, dass er an jedem der folgenden 12 Tage bis zum Silvesterabend jeweils ein ganzes Jahrzehnt durchlebt. Um ihm die Langeweile zu vertreiben, empfiehlt Rose Oskar außerdem, einen täglichen Brief an Gott zu schreiben. In diesen Zwiegesprächen soll er sich alles von der Seele schreiben, was ihn belastet. Wünsche könne er auch äußern, aber nur immaterielle.

Oskar durchläuft so im kleinen Kosmos des Kinderkrankenhauses gleichsam im Zeitraffer das Leben eines Hundertjährigen. Seine gleichaltrigen Mitpatienten, allen voran die feenhafte Peggy Blue, sorgen dafür, dass Oskar von Tag zu Tag Höhen und Tiefen eines Menschenlebens erlebt: Erste Liebe, Eifersucht und Midlife-Crisis. Nachdem er sich auch mit seinen Eltern versöhnt hat und von der Krankheit gezeichnet immer schwächer wird, neigt sich das Jahr unaufhaltsam dem Ende zu. Oskar fühlt sich nun lebenssatt im beschwerlichen Greisenalter und stellt ein Schild auf seinen Nachttisch, auf dem steht: "Nur der liebe Gott darf mich wecken."

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Babys (Kino & Curriculum, Juli 2010)

Babys (Bildnachweis: Kinowelt) Babys. Dokumentarfilm. Frankreich 2009. Originaltitel: Bébés. Regie: Thomas Balmès. Drehbuch: Thomas Balmès. Kamera: Jérôme Alméras & Steeven Petitteville. Schnitt: Craig Mackay & Reynald Bertrand. Musik: Bruno Coulais. Mitwirkende: Ponijao, Tarererua & Hindere (Namibia), Hattie, Susie & Frazer (USA), Bayar, Mandakh & Purev (Mongolei), Mari, Seiko & Fumito (Japan). Länge: 78 Minuten. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung.

Der Film dokumentiert die ersten 12 Lebensmonate von vier kleinen Menschen. Die Eltern leben in unterschiedlichen Regionen der Erde, deren Kulturen und Lebenswelten sich deutlich unterscheiden. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die kleine Ponijao aus Opuvo, vom Volk der Himba aus Namibia, das Mädchen Hattie aus San Francisco, die kleine Mari aus Tokio und Bayar, ein Junge aus der Mongolei.

Die Eltern von Ponijao und Bayar sind nomadisierende Viehhirten und leben im Einklang mit der Natur im afrikanischen Busch und in der mongolischen Steppe. Diese beiden Kinder haben viel Entwicklungsspielraum und leben mit Geschwistern und Tieren eng zusammen. Sie sind oft sich selbst überlassen, da die Eltern hart arbeiten müssen und sich nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Tiere kümmern müssen.

Unter extrem gegensätzlichen Bedingungen wachsen die behüteten Einzelkinder Hattie und Mari auf. Hattie in San Francisco in einem Haus mit Swimmingpool, Mari in einer kleinen Hochhauswohnung in der Millionenmetropole Tokio. Beide Kinder werden in Spiel- und Krabbelgruppen gefördert und sind medizinisch gut versorgt.

Die Dokumentation der unterschiedlichen Lebensbedingungen der 4 Kinder und ihrer Familien vermittelt feinfühlig ein Verständnis für die Kulturen anderer Länder.

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Bis aufs Blut (Kino & Curriculum, Juli 2010)

Bis aufs Blut (Bildnachweis: Camino) Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung. Deutschland 2009/2010. Regie: Oliver Kienle. Drehbuch: Oliver Kienle. Kamera: Moritz Reinicke. Darsteller: Jacob Matschenz (Tommy), Burak Yigit (Sule), Manuellsen (Clay), Balder Beyer (Keiler), Simone Thomalla (Tommys Mutter Sylvia), Peter Lohmeyer (Schuldirektor), Aylin Tezel (Sina), Liv Lisa Fries (Caro) u.a. Verleih: Camino Filmverleih. Länge: 104 Min. FSK: ab 16 Jahren. Kinostart: 23.09.2010.

Seit ihrer Kindheit sind Tommy, der mit seiner alleinerziehenden Mutter, einer Psychologin, behütet aufwächst und Sule, ein Junge aus einer türkischen Familie unverbrüchlich zusammenhaltende Freunde. Sule ist als Jugendlicher nach dem Tod seiner Eltern ganz auf sich allein gestellt. Er lebt in einer Clique von Freunden. Sie sind seine Heimat. Dazu gehören Clay, ein farbiger Amerikaner und Keiler, der vergeblich versucht, seine Hip-Hop Musik an eine Plattenfirma zu verkaufen. Tommy ist von seinem Freund und dessen freiem Lebensstil ohne einengende Familie und Schule begeistert. Er taucht immer tiefer in Sules aufregenden, faszinierenden Alltag ein, der von Drogendeal, Dauerparty und illegalen Unternehmungen gekennzeichnet ist.

Vom Leben haben die beiden aber unterschiedliche Vorstellungen. Sules Traum ist eine gemeinsame Tuning-Werkstatt. Tommy träumt davon, Physiklehrer zu werden. Sule empfindet Tommys Plan als Verrat an ihrer Freundschaft. Auch Tommys Freundin Sina ist ein Problem für Sule. Er muß seinen einzigen Freund teilen und fühlt sich vernachlässigt und verlassen. Plötzlich erscheint die Polizei bei Tommy und findet die Drogen. Er wird zu sechs Monaten Jugendgefängnis verurteilt. Als er traumatisiert von Gewalterfahrungen das Gefängnis verlässt, will er nichts mehr mit Drogen zu tun haben, das Abitur machen und sein Leben wieder in den Griff bekommen. Das ist problematischer als er gedacht hat. Alles hat sich verändert. Seine Ex-Freundin Sina will mit ihrem alten "Gangsterfreund" nichts mehr zu tun haben. Die Kommunikation mit seiner Mutter, ist so gestört, dass sie ihm mit Rausschmiss droht. Sein Freund Sule dealt mit harten Drogen und gerät wegen seiner Sucht dauernd in gefährliche Händel. Obwohl Tommy sicher ist, dass er nie mehr ins Gefängnis gehen will, schlittert er durch seine Freundschaft zu Sule immer wieder in Situationen, in denen er seine Bewährungsauflagen verletzt. Aber er genießt auch die Autofahrten zugekifft mit den alten Kumpels und guter Musik. Gleichzeitig weiß er, dass er der Szene entwachsen ist. Als er erfährt, dass Sule ihn durch Verrat ins Gefängnis gebracht hat, bricht alles zusammen. Freundschaft und Clique landen in einer Katastrophe. Tatsache ist: Die Kumpel verraten sich gegenseitig für Strafmilderung. Die Situation eskaliert.

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Die Beschissenheit der Dinge (Kino & Curriculum, Mai 2010)

Die Beschissenheit der Dinge (Bildnachweis: Camino Filmverleih) Die Beschissenheit der Dinge. Belgien 2009. Originaltitel: De helaasheid der dingen. Regie: Felix van Groeningen. Drehbuch: Christophe Dirickx und Felix van Groeningen, nach dem Roman von Dimitri Verhulst. Kamera: Ruben Impens. Darsteller: Valentijn Dhaenens (Gunther Strobbe), Kenneth Vanbaeden (junger Gunther Strobbe), Koen De Graeve (Marcel „Celle“ Strobbe), Wouter Hendrickx (Lowie „Petrol“ Strobbe), Johan Heldenbergh (Pieter „Beafcake“ Strobbe), Bert Haelvoet (Koen), Gilda De Bal (Großmutter) u. a. Verleih: Camino Filmverleih. Länge: 108 Min. FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 20. Mai 2010.

Der 13-jährige Gunther “petit“ Strobbe wächst im flämischen Dorf Reetveerdegem bei seiner Großmutter auf. Zur Familie gehören Gunthers Vater, „Celle“, ein Trinker und Faulenzer und die drei Brüder des Vaters. Alle vier Söhne der Großmutter sind in ihrem eigenen Leben gescheitert und in ihr Elternhaus zurückgekehrt, wo sie die Tage mit Trinken, Randalieren, und allerlei Spielen, wie Nacktfahrradrennen und Wettrinken verbringen. Der dreizehnjährige Gunther ist immer mitten drin in den Saufgelagen, den Prügeleien, den Wutanfällen und sentimentalen Jammerarien, wenn der Alkoholpegel seines Vaters sinkt. Sein einziger Halt ist die Großmutter, die sich um den Haushalt, das Essen, die Wäsche kümmert und sich für die vier nichtsnutzigen, erwachsenen Männer abrackert.

Gunther erfährt soziale Ausgrenzung in der Schule, weil er zu einer als asozial betrachteten Familie gehört. Er hat Probleme in der Schule, weil er oft zu spät kommt und seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. So wird er mit zahlreichen Strafarbeiten eingedeckt, die oft aus langen Aufsätzen zu verschiedenen Themen bestehen. (Das ist der Anfang seiner Begeisterung für das Schreiben.)

Als die Situation in der Familie immer kritischer für den Jungen wird, benachrichtigt die Großmutter eine Fürsorgerin und Gunther kommt in ein Internat, in dem er sich zu einem erfolgreichen Schüler entwickeln wird.

Die Geschichte der Familie Strobbe wird aus der Perspektive von "petit" Gunther Strobbe gezeigt und von der Erzählstimme des erwachsenen Gunther kommentiert. Parallel zur Geschichte des 13jährigen, zeigt uns der Film das Leben Gunthers, der als erwachsener und erfolgloser Schriftsteller, von zahlreichen Nebenjobs lebt und auf keinen Fall Vater werden will, als seine Freundin von ihm ein Kind erwartet. Er verläßt sie aus Angst, kein guter Vater sein zu können und in Erinnerung an seine eigene elende Kindheit.

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Agora - Die Säulen des Himmels (Kino & Curriculum, Februar 2010)

Agora (Bildnachweis: TOBIS Film) Originaltitel: Agora. Regie: Alejandro Amenábar. Drehbuch: Alejandro Amenábar & Mateo Gil. Kamera: Xavi Giménez. Musik: Dario Marianelli. Darsteller: Rachel Weisz (Hypatia), Max Minghella (Davus), Oscar Isaac (Orestes), Michael Lonsdale (Theon), Rupert Evans (Synesios), Homayoun Ershadi (Aspasius), Sammy Samir (Kyrill) u.a. Verleih: TOBIS Film. Länge: 126 Min. FSK: ab 12 Jahren. Kinostart: 11. März 2010. FBW-Prädikat: wertvoll

Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. In der ägyptischen Stadt lehrt die Philosophentochter Hypatia Mathematik und Astronomie. Zu ihren Schülern gehören Orestes und Synesios, denen sie zu vermitteln versucht, dass sie trotz ihres unterschiedlichen Glaubens mehr verbindet als trennt. Als es zum Glaubenskrieg zwischen den Anhängern der alten und der neuen Religion kommt, muss sie hilflos miterleben, wie fanatische Christen den Tempel des Stadtgottes Serapis und die darin liegende Bibliothek zerstören. Zwanzig Jahre später sind viele Einwohner Alexandrias zum Christentum konvertiert. Für Orestes, mittlerweile Statthalter von Alexandria, ist Hypatia eine wichtige Ratgeberin. Weiterhin erforscht sie mit großer Leidenschaft die Gesetzmäßigkeiten des Sonnensystems und gerät dadurch in Konflikt mit der christlichen Obrigkeit. Als Hypatia der Gottlosigkeit beschuldigt wird, raten ihr Orestes und Synesios, der mittlerweile Bischof von Kyrene ist, sich taufen zu lassen. Wird Hypatia den neuen Glauben annehmen, um ihr Leben zu retten?

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Berlin '36 (Kino & Curriculum, Juli 2009)

Berlin '36 (Bildnachweis: X Verleih) Berlin '36. Länge: 95 Min. Regie: Kaspar Heidelbach. Drehbuch: Lothar Kurzawa. Kamera: Achim Poulheim. Musik: Arno Steffen. Schauspieler: Karoline Herfurth (Gretel Bergmann), Sebastian Urzendowsky (Marie Ketteler), Axel Prahl (Hans Waldmann), Robert Gallinowski (Sigfrid Kulmbach), Maria Happel (Paula Bergmann), August Zirner (Edwin Bergmann), Thomas Thieme (Hans von Tschammer und Osten) u.a. Start: 10.09.2009. Verleih: X Verleih AG.

Der Film zeigt das Schicksal der jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Die Geschichte beruht auf Tatsachen. Gretel gewinnt in England die Meisterschaft im Hochsprung. Ihr Vater hatte die begabte Sportlerin, die in Nazi-Deutschland als Jüdin nicht trainieren durfte, rechtzeitig in England in Sicherheit gebracht. Da die Amerikaner ihre Teilnahme an der Olympiade davon abhängig machen, dass jüdische Sportler(innen) und besonders die international bekannte Hochspringerin Gretel Bergmann gleichberechtigt teilnehmen können, gerät das faschistische Olympia-Komitee in Berlin in Schwierigkeiten. Als ihre Familie bedroht wird, kehrt Gretel nach Deutschland zurück und wird scheinbar gleichberechtigt im olympischen Trainingslager der Hochspringer aufgenommen. Trainer Waldmann, der von Gretels Begabung, Leistungsfähigkeit und Disziplin begeistert ist, weigert sich, sportliche Fairness und Moral aufzugeben und sie gemäß Anweisung der Parteifunktionäre wettkampfunfähig zu machen. Er wird fristlos entlassen und durch den parteitreuen Trainer Kulmbach ersetzt. Jetzt beginnt Gretels Leidensweg. Sie erlebt qualvolle Aussonderung, Hass und versuchte Zerstörung ihrer hervorragenden sportlichen Leistungsfähigkeit. Trainer Kulmbach versucht mit allen Mitteln das Selbstbewusstsein der jungen Frau zu verunsichern und sie zum Aufgeben zu zwingen. Ihre einzige Konkurrentin auf der sportlichen Ebene ist ihre Zimmergenossin Marie Ketteler. Diese ist in Wirklichkeit ein Mann, mit dem die Nazis unbedingt die Goldmedaille für Hochsprung in der Frauendisziplin gewinnen wollen. Zwischen Marie und Gretel entsteht trotz aller Bedrohung von außen eine solidarische Freundschaft. Gretel wird unter vorgetäuschten Gründen, obwohl sie trainingsbeste Hochspringerin ist, von der Olympiade ausgeschlossen. Als Marie das erfährt, verreißt sie den Entscheidungssprung mutwillig. Die Latte fällt und die Hoffnung auf Sieg aus den Gesichtern der entsetzten Parteifunktionäre. Marie gewinnt nur den 4. Platz. Gretel verfolgt als Zuschauerin den Wettkampf und ein glückliches Lächeln taucht heimlich zwischen den beiden auf, als Marie ihren gemeinsamen Widerstand in eine für die nationalsozialistischen Ambitionen, beschämende Niederlage verwandelt.

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Simons Geheimnis (Kino & Curriculum, April 2009)

Simons Geheimnis (Bildnachweis: X Verleih) Simons Geheimnis (Adoration). Kanada 2008. Länge: 100 Min. Regie: Atom Egoyan. Drehbuch: Atom Egoyan. Kamera: Paul Sarossy. Musik: Mychael Danna. Darsteller: Devon Bostick (Simon), Arsinée Khanjian (Sabine), Scott Speedman (Tom), Rachel Blanchard (Rachel). Noam Jenkins (Sami) u. a. Start: 21. Mai 2009. Verleih: X Verleih AG. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren (beantragt). Auszeichnungen: u. a. Preis der ökumenischen Jury bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2008.

Seit dem Tod seiner Eltern lebt Simon bei seinem Onkel Tom, dem Bruder seiner Mutter Rachel. Angeregt durch seine High-School-Lehrerin erzählt Simon in der Schule, er sei der Sohn eines arabischen Terroristen, der seine schwangere Verlobte benutzt habe, um ein Sprengstoffattentat auf ein Flugzeug zu verüben, das aber von den israelischen Sicherheitskräften verhindert werden konnte. Die Geschichte verbreitet sich im Internet und gerät außer Kontrolle. Nicht nur Simon, sondern auch sein Onkel Tom und seine Lehrerin Sabine müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden ist ...

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Feuerherz (Kino & Curriculum, Januar 2009)

Feuerherz (Bildnachweis: Senator) Feuerherz. Deutschland 2008. Länge: 92 Min. Regie: Luigi Falorni. Drehbuch: Luigi Falorni, Gabriele Kister. Kamera: Judith Kaufmann. Schnitt: Anja Pohl. Musik: Stephan Massimo. Darsteller: Letekidan Micael (Awet), Solomie Micael (Freweyni), Seble Tilahun (Ma’aza), Daniel Seyoum (Mike’ele), Mekdes Wegene (Amrit), Samuel Semere (Haile). Start: 29. Januar 2009. Verleih: Senator. FSK: ab 12 Jahren. Wettbewerbsbeitrag Berlinale 2008.

Eritrea, Anfang der 1980er Jahre. Das Land befindet sich seit zwei Jahrzehnten im Befreiungskrieg mit der äthiopischen Besatzungsmacht. Aus der Befreiung ist inzwischen ein blutiger Bürgerkrieg zwischen den beiden rivalisierenden Befreiungsbewegungen Eritrea Liberation Front (ELF) und Eritrean People Liberation Front (EPLF) geworden. In der Hauptstadt Asmara ist vom Krieg wenig zu spüren. Als die 10-jährige Awet aus dem Kloster abgeholt wird, um zu ihrem Vater zurückzukehren, ändert sich ihr Leben schlagartig. Statt in ein neues Zuhause bringt ihr Vater sie ins Ausbildungslager der Jebha (arabische Bezeichnung für die ELF), wo sie als "Tochter Eritreas" dem Befreiungskampf dienen soll. Noch zu klein für ein Gewehr lernt Awet zunächst mit den anderen Kindern patriotische Lieder. Die Jebha wird für Awet zur Ersatzfamilie, doch die trügerische Idylle ist nur von kurzer Dauer. Gewalt und Tod sind allgegenwärtig und bald schon hält Awet ihr eigenes Gewehr in Händen.

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Alles für meinen Vater (Kino & Curriculum, Januar 2009)

Alles für meinen Vater (Bildnachweis: Kinowelt) Alles für meinen Vater (Sof Shavua B'Tel Aviv). Deutschland/Israel 2008. Länge: 96 Min. Regie: Dror Zahavi. Drehbuch: Ido Dror und Yonatan Dror. Kamera: Carl F. Koschnick. Musik: Misha Segal. Darsteller: Shredy Jabarin (Tarek), Hili Yalon (Keren), Shlomo Vishinski (Katz) u. a. Kinostart: 22. Januar 2009. Verleih: Kinowelt. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. Auszeichnungen: Publikumspreis für den besten Wettbewerbsbeitrag beim 30. Moskau International Filmfestival 2008, 7 Nominierungen für den Ophir (israelischer Filmpreis). FBW: Besonders wertvoll.

Um die Ehre seines Vaters wiederherzustellen, der wegen Kollaboration mit den Israelis geächtet wird, will Tarek, ein junger Palästinenser, im Auftrag einer Terrorgruppe ein Selbstmordattentat auf dem belebten Carmel-Markt in Tel Aviv begehen. Doch der Anschlag scheitert, da er den Sprengstoffgürtel wegen eines defekten Schalters nicht zünden kann. Tarek beschließt, bei einem israelischen Elektrohändler einen neuen Schalter zu besorgen, der jedoch wegen des bevorstehenden Sabbats erst am Sonntagmorgen geliefert werden kann. In diesen zwei Tagen lernt er Menschen kennen, die ihn verändern.

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Berlin Calling (Kino & Curriculum, Dezember 2008)

Berlin Calling (Bildnachweis: Movienet) Berlin Calling. Deutschland 2007. Laufzeit: 109 Min. Regie und Drehbuch: Hannes Stöhr. Kamera: Andreas Doub. Musik: Paul Kalkbrenner. Soundtrack: Paul Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner (DJ Ickarus Martin Karow), Rita Lengyel (Mathilde), Corinna Harfouch (Prof. Dr. Paul), Araba Walton (Corinna), Udo Kroschwald (Wolfgang Karow), Henriette Müller (Groupie Jenny), RP Kahl (Erbse), Dirk Borchard (Clubchef Tom), Peter Schneider (Pete), Mehdi Nebbou (Jamal), Ernest Hausmann (Pfleger Ernesto) u. a. Verleih: Movienet Film. Kinostart: 2. Oktober 2008. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren.

Berlin. Heute. Martin Karow hat es geschafft. Unter dem Künstlernamen „Ickarus“ gehört er zu den angesagten DJs Berlins. Und nicht nur in Berlin – Ickarus ist europaweit als DJ unterwegs. Ein Leben auf der Überholspur. Ickarus ist kein Superstar, kann aber von seiner Musik leben. Das neue Album muss gut werden, will er den Status halten. Doch da wendet sich das Blatt. Ickarus stürzt ab. Er nimmt die falsche Pille, bricht zusammen und wacht in der Klinik bei Prof. Dr. Paul auf. Diagnose: Psychose. In seinem Blut: Spuren von fast jedem Rauschmittel außer Heroin. Seine Freundin und Managerin Mathilde verlässt ihn. Die Produzentin Alice will sein neues Album nicht mehr herausbringen. Seine Auftritte sind abgesagt. Ickarus ist ganz unten. Was ihm bleibt, sind sein Wille aus dieser Situation herauszukommen, sich seinen Alpträumen zu stellen, seine Arbeit, seine Kunst, die Musik. Und Ickarus erhält Hilfe. Auch wenn Mathilde ihn verlassen hat, im wichtigsten Moment ist sie für ihn da. Seine Familie hält zu ihm, wenn es darauf ankommt. Der Film hört da auf, wo er begonnen hat – am Flughafen. Ein Loop wie bei einem elektronischen Musikstück.nsamen Widerstand in eine für die nationalsozialistischen Ambitionen, beschämende Niederlage verwandelt.

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Geliebte Clara (Kino & Curriculum, November 2008)

Geliebte Clara (Bildnachweis: Kinowelt) Geliebte Clara. Deutschland/Frankreich/Ungarn 2008. Länge: 107 Min. Regie und Drehbuch: Helma Sanders-Brahms. Kamera: Jürgen Rügers, Ansgar Krajewski. Musik: Alle Stücke im Film werden vom Danubia Symphonic Orchestra gespielt (Dirigent: István Dènes). Darsteller: Martina Gedeck (Clara Schumann), Pascal Greggory (Robert Schumann), Malik Zidi (Johannes Brahms) u. a. Start. 4. Dezember 2008. Verleih: Kinowelt. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8.

Im Jahr 1850 ist die berühmte Pianistin und Komponistin Clara Schumann mit ihrem Mann Robert Schumann und ihren Kindern auf dem Weg nach Düsseldorf. Nach vielen anstrengenden Jahren auf Tournee will Robert dort eine feste Stelle als städtischer Musikdirektor antreten. Nach ihrem letzten Konzert in Hamburg lernt Clara den 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms kennen, dessen Talent auch ihren Mann begeistert. Doch Brahms ist nicht nur Claras Virtuosität am Klavier verfallen ...

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Der Brief für den König (Kino & Curriculum, November 2008)

Der Brief für den König (Bildnachweis: Zorro) Der Brief für den König (De brief voor de koning). Deutschland/Niederlande 2008. Regie: Pieter Verhoeff. Drehbuch: Maarten Lebens, Pieter Verhoeff nach dem gleichnamigen Roman von Tonke Dragt. Kamera: Jules van den Steenhoven. Schnitt: Bart van den Broek. Musik: Paul M. van Brugge. Darsteller: Yannick van de Velde (Tiuri), Quinten Schram (Piak), Uwe Ochsenknecht (Rafox), Hanna Schwamborn (Lavinia), Rüdiger Vogler (König Unauwen/ Menaures), Lars Rudolph (Slupor) u.a. Kinostart: 13. November 2008. Verleih: Zorro Film. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. Auszeichnungen: Juniorfilmpreis und Hauptpreis für den besten Juniorfilm bei dem 13. Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum Schlingel 2008 in Chemnitz; Preis der Kinderjuryfür den besten Kinderfilm beim 3. Marburger Kinder- und Jugendfilm-Festival "Final Cut" 2008. IKF-Empfehlung: Klasse 5-7.

In der Nacht vor seinem Ritterschlag bricht der junge Tiuri die Regeln der letzten Prüfung, um einem Fremden zu helfen. Vom sterbenden Ritter Edwinem erhält er den Auftrag, dem König im benachbarten Reich Unauwen einen geheimen Brief zu überbringen. Tiuri darf keine Zeit verlieren, doch auf seinem Weg durch tiefe Wälder und über schneebedeckte Berge lauern viele Gefahren. Vom bösen Slupor und dessen roten Rittern verfolgt, muss sich Tiuri immer wieder aus brenzligen Situationen befreien. Dabei erhält er Hilfe von der schönen Lavinia und dem treuen Piak. Gemeinsam gelingt es ihnen schließlich, die Botschaft zu überbringen. Die Gefahr für das Königreich ist gebannt, doch Tiuri steht noch eine letzte Prüfung bevor. Wieder Zuhause trifft er auf seinen Vater und König Dagonaut. Jetzt muss sich zeigen, ob er richtig gehandelt hat.

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Lemon Tree (Kino & Curriculum, September 2008)

Lemon Tree (Bildnachweis: Arsenalfilm) Lemon Tree. Israel/Deutschland/Frankreich 2007. Länge: 100 Min. Regie: Eran Riklis. Drehbuch: Suha Arraf, Eran Riklis. Kamera: Rainer Klausmann. Musik: Habib Shehadeh Hanna. Darsteller: Hiam Abbass (Salma Zidane), Ali Suliman (Ziad Daud), Rona Lipaz-Michael (Mira Navon), Doron Tavory (Verteidigungsminister Israel Navon) u. a. Start: 2. Oktober 2008. Verleih: Arsenal Filmverleih. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. Auszeichnungen: Publikumspreis der Sektion Panorama bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2008. IKF-Empfehlung: ab Klasse 9.

Die palästinensische Witwe Salma Zidane lebt allein in einem kleinen Haus im Westjordanland an der Grenze zu Israel. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit einer Zitronenplantage, die bereits ihr Vater geplanzt hat. Als der neu ernannte israelische Verteidigungsminister Israel Navon in das Nachbarhaus zieht, rät ihm der Geheimdienst, die Bäume fällen zu lassen, da sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Salma wehrt sich mit Hilfe des jungen palästinensischen Anwalts Ziad Daud, der mit ihrem Fall, der international Wellen schlägt, bis zum Obersten Gerichtshof Israels geht. Die Auseinandersetzung hat auch Auswirkungen auf die Ehe des Verteidigungsminister, dessen Frau Mira Verständnis für ihre Nachbarin entwickelt.

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Der Mongole (Kino & Curriculum, Juni 2008)

Der Mongole (Bildnachweis: X Verleih) Der Mongole. Russland/Deutschland/Kasachstan 2007. Länge: 125 Min. Regie: Sergei Bodrov. Drehbuch: Arif Aliyev, Sergei Bodrov. Kamera: Sergey Trofimov, Rogier Stoffers. Musik: Tuomas Kantelinen, Altan Urag. Schnitt: Zach Staenberg, Valdis Oskarsdottir. Darsteller: Tadanobu Asano (Temudgin), Sun Hong Lei (Jamukha), Khulan Chuluun (Borte), Aliya (Oelun), Ba Sen (Esugei), Amadu Mamadakov (Targutai) u.a. Kinostart: 7. August 2008. Verleih: X Verleih. FSK: ab 12 Jahren. Auszeichnungen: 6 Nika Awards von der Russian Academy of Cinematographic Arts 2008 (Film, Regie, Kamera, Sound Design, Art Direction, Kostüm); Nominierung für den Oscar® 2008 als bester fremdsprachiger Film. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8.

Im 12. Jahrhundert leben in der Mongolei die verschiedenen Clans nomadisierender Reitervölker in ständig wechselnden Feind- und Freundschaften. Der neunjährige Temudgin soll sich seine Braut bei den Merkiten wählen, um die verfeindeten Stämme zu versöhnen. Während einer Rast bei einem befreundeten Clan fällt seine Wahl jedoch auf die ein Jahr ältere Borte, die ihn mit den Worten "Wer schlau ist, sucht sich seine Frau bei uns" beeindruckt. In fünf Jahren soll die Hochzeit sein. Auf dem Heimweg wird Temudgins Vater vergiftet. Ein Krieger aus seinem Clan macht Temudgin sein Erbe streitig, er muss fliehen. Erst als erwachsener Mann kann Temudgin zu seiner Braut zurückkehren. Aber das Glück ist nur von kurzer Dauer. Borte wird von den Merkiten entführt und Temudgin beginnt einen blutigen Krieg um seine Frau, die er mit Hilfe seines Blutsbruders Jamukha befreit. Kurz darauf kommt es zu einem Konflikt, der aus den Blutsbrüdern Todfeinde macht. Jamukha nimmt ihn gefangen und verkauft ihn als Sklave ins benachbarte Königreich Targut. Nach langer Irrfahrt gelingt es Borte, Temudgin zu befreien. Er kehrt in die Mongolei zurück, wo sich die verfeindeten Clans schlimmer denn je bekämpfen. Temudgin erkennt seine Berufung: Er muss das Volk der Mongolen vereinen und sie in eine sichere Zukunft führen. In einer entscheidenden Schlacht steht er dem gewaltigen Heer Jamukhas gegenüber. Temudgin besiegt Jamukha und tritt die Herrschaft als Großkhan aller Mongolen an: Dschingis Khan.

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Ben X (Kino & Curriculum, April 2008)

Ben X (Bildnachweis: Kinowelt Filmverleih) Ben X. Ben X. Belgien/Niederlande 2007. 90 Min. Regie und Drehbuch: Nic Balthazar. Kamera: Lou Berghmans. Musik: Praga Khan. Darsteller: Greg Timmermans (Ben Vertriest), Laura Verlinden (Scarlite), Marijke Pinoy (Bens Mutter), Pol Goossen (Bens Vater), Titus De Voogdt (Bogaert), Maarten Claeyssens (Desmet) u. a. Verleih: Kinowelt. Start: 8. Mai 2008. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. Auszeichnungen: Hauptpreis, Publikumspreis und Preis der ökumenischen Jury beim Film Fest Montreal Filmfestival 2007; Hauptpreis der Jury beim Abu Dhabi Filmfestival 2007; Preis für innovatives Kino beim Palm Springs Filmfestival 2008. Der Film lief auch auf der Berlinale 2008 in der Reihe "Generation 14+". IKF-Empfehlung: ab Klasse 7.

"Jeden Morgen spiele ich von 5.45 Uhr bis 6.33 Uhr Computerspiele. Immer." - Ben ist anders. Dem jungen Autisten fällt der Kontakt zu anderen Menschen schwer. Lieber sitzt er vor dem Computer und spielt das Online-Computerrollenspiel "Archlord". Als Außenseiter wird er in der Schule besonders von seinen Klassenkameraden Bogaert und Desmet tyrannisiert. Eines Tages wird Ben von den beiden furchtbar gedemütigt. Einige seiner Mitschüler filmen dies mit dem Handy und stellen es ins Internet. Ben denkt in seiner Verzweiflung sogar über Selbstmord nach. Da schlägt ihm Scarlite, die er aus dem Online-Computerrollenspiel kennt, vor, sich mit ihm treffen...

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Lauf um dein Leben (Kino & Curriculum, April 2008)

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman. Deutschland 2007. 102 Min. Regie: Adnan G. Köse. Drehbuch: Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen. Kamera: James Jacobs. Schnitt: Alexander Dittner. Musik: Patrick Buttmann, Philipp F. Kölmel. Darsteller: Max Riemelt (Andreas), Axel Stein (Kurt), Uwe Ochsenknecht (Oscar), Robert Gwisdek (Motte), Jasmin Schwiers (Sabine), Ismail Deniz (Ismail), Udo Schenk (Vater), Leslie Malton (Mutter), Maxi Warwel (Lea) u.a. Kinostart: 24.04.2008. Verleih: Kinowelt. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 7.

Andreas, Motte, Kurt und Ismail sind die besten Freunde. Die Schule haben sie beendet, aber keinen Job. Doch sie wissen genau, wie man das Leben so richtig genießen kann, auch wenn man mitten im Ruhrgebiet der 80er Jahre lebt. Amsterdam ist ihr Paradies und Haschisch ihre Religion. Die "Fantastischen Vier" haben einen gemeinsamen Traum: Ein alter Reisebus auf einem Schrottplatz soll ihr Ticket in die Freiheit werden. "Wir vier, den Bus voller Joints und am Strand sammeln wir die Bikinimädels ein." Aus dem Plan wird nichts. Andreas verliebt sich in Sabine und gründet eine Familie. Das bürgerliche Leben erweist sich für Andreas als Sackgasse, aus der ihn nur die alten Kumpels herauslotsen können, mit neuem Stoff: "H" (Heroin). Und so beginnt der Abstieg in die Welt der harten Drogen. Eine Welt, die Andreas nach und nach alles nimmt, zuerst Frau und Kind und dann auch Kurt, Ismail und schließlich Motte, der an einer überdosis stirbt. Aber Andreas bekommt noch eine letzte Chance. - "Lauf um dein Leben" basiert auf der wahren Geschichte von Andreas Niedrig, der es nach langer Drogenkarriere als Shootingstar in den 90er Jahren in die Spitze des "Ironman", der härtesten aller Triathlonvarianten, schaffte.

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Der Rote Baron (Kino & Curriculum, März 2008)

Der Rote Baron. Deutschland 2008. Länge: 120 Min. Regie und Drehbuch: Nikolai Muellerschoen. Produzenten: Dan Maag, Thomas Reisser, Nikolai Muellerschoen. Kamera: Klaus Merkel. Musik: Dirk Reichardt, Stefan Hansen. Szenenbild: Yvonne von Wallenberg. Kostümbild: Gudrun Schretzmeier. Visual Effects Executive Producer: Thilo Kuther (Pixomondo Images). Visual Effects Supervisor: Rainer Gombos (Pixomondo Images). Darsteller: Matthias Schweighöfer (Manfred von Richthofen), Lena Headey (Käte Otersdorf), Til Schweiger (Werner Voss), Joseph Fiennes (Captain Roy Brown), Volker Bruch (Lothar Richthofen), Steffen Schroeder (Bodenschatz), Axel Prahl (General Erich von Hoeppner) u. a. Verleih: Warner. Kinostart: 10. April 2008. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8.

Europa 1916. Der 24-jährige Manfred Freiherr von Richthofen kämpft zusammen mit seinen Kameraden Voss, Sternberg und Lehmann als Pilot im Ersten Weltkrieg. Krieg ist für ihn eine sportliche und technische Herausforderung. Sein zunehmender Erfolg macht ihn bei Freund und Feind bekannt. Er wird zum gefeierten Idol. Als er sich in die Krankenschwester Käte verliebt, öffnet sie ihm die Augen für die Schrecken des Krieges.

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Meer is nich (Kino & Curriculum, Februar 2008)

Meer is nich. Deutschland 2007. Länge: 102 Min. Regie und Drehbuch: Hagen Keller. Kamera: Philipp Kirsamer. Schnitt: Monika Schindler. Musikberatung: Steffen Irlinger. Darsteller: Elinor Lüdde (Lena), Luise Kehm (Klara), Sandra Zänker (Alex), Rosalie Eberle (Anna), Thorsten Merten (Lenas Vater), Ulrike Krumbiegel (Lenas Mutter), Benjamin Strecker (Hans), Sascha Schwegeler (Sascha),Günter Naumann (Apel). Kinostart: 27. März 2008. Verleih: Kinowelt. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung. Auszeichnungen: Bayerischer Filmpreis 2007. IKF-Empfehlung: ab 12 Jahren (Klassen 7-13).

Lena ist 17 Jahre alt, lebt in Weimar und steht kurz vor den Abschlussprüfungen. Doch für den Unterrichtinteressiert sie sich genauso wenig wie für die guten Ratschläge diverser Berufsberater. Stattdessen hört sie lieber laute Musik oder geht mit ihren Freundinnen zu Rockkonzerten. Lena macht sich aber durchaus Gedanken über ihre Zukunft. Eine Lehrstelle, die sie eigentlich nicht will, sieht Lena als verlorene Zeit. Was tun? Kompromisse schließen, sich anpassen oder den eigenen Weg gehen, auch wenn man noch nicht weiß, wohin er führt? Lena entscheidet sich für Letztes. Sie vernachlässigt die Schule, gibt ihre Gitarrenstunden auf und lernt stattdessen Schlagzeug spielen. Zusammen mit ihren Freundinnen Klara und Alex gründet sie eine Band und verbringt immer mehr Zeit mit Klaras älterem Bruder Hans. Dies führt zu Streit mit den Eltern. Lena wird von ihrer Mutter hinausgeworfen. Der Rauswurf erweist sich für Eltern und Tochter jedoch als Chance für einen Neuanfang.

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Tintenfischalarm (Kino & Curriculum, Februar 2008)

Tintenfischalarm. Dokumentarfilm. Österreich 2006. Regie, Drehbuch und Kamera: Elisabeth Scharang. Filmkamera: Josef Neuper, Christian Schneider. Ton: William Franck, Norbert Becwar. Schnitt: Christine Öllinger. Musik: garish. Länge: 107 Min. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren (Klassen 8-13).

Schätzungsweise zwei bis drei von 1000 Babys kommen ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale auf die Welt. Vielen intersexuellem Menschen wird im Kindesalter ein bestimmtes Geschlecht operativ zugewiesen. "Vereindeutigen" nennt die Medizin die Prozedur. Im Herbst 2002 lud die Filmemacherin und Moderatorin Elisabeth Scharang die 26-jährige intersexuelle Alex in ihre wöchentliche Radiosendung ein. Dort erzählte Alex ihre Geschichte das erste Mal öffentlich und thematisierte die Qualen, die man intersexuellen Kindern antut, um sie der gesellschaftlichen Norm anzupassen. Regisseurin Elisabeth Scharang begleitete Alex drei Jahre lang mit der Kamera.

Der Film ist exklusiv im IKF-Medien-Shop als DVD mit Schullizenz erhältlich.

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Mörderischer Frieden (Kino & Curriculum, November 2007)

Mörderischer Frieden. Deutschland 2007. 91 Min. Regie: Rudolf Schweiger. Buch: Jan Lüthje, Rudolf Schweiger. Kamera: Gerald Schank. Schnitt: Norbert Herzner. Musik: Robert Papst, Hugo Siegmeth. Darsteller: Adrian Topol (Tom Kapielski), Max Riemelt (Charly Berger), Susanne Bormann (Mirjana Jovovic), Damir Dzumhur (Durcan), Anatole Taubmann (Enver), Peter Bongarz (Dr. Goran Jovovic), Cornelia Köndgen (Olga Jovovic), Bo Hansen (Maik Teske), Max von Pufendorf (Hauptmann Carsten Benedikt), Frank Kessler (Heinz Back). Start: 29. November 2007. Verleih: Movienet Film. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Unter dem Schutz der KFOR-Soldaten kehren im Jahre 1999 die vor den serbischen Mordanschlägen geflohenen Albaner zurück in ihre Heimat. Verzweifelt sehen sie die Gräber ihrer von Serben ermordeten Familienmitglieder und ihre verbrannten Häuser. Mit Trauer, Hass und dem Wunsch nach Vergeltung stehen sie vor dem Nichts. Zwei deutsche KFOR-Soldaten, Tom und Charly, retten die junge Serbin Mirjana Jovovic, die von Durcan, einem Scharfschützen aus dem Hinterhalt beschossen wird. Durcan ist ein albanischer Junge, dessen Eltern von den Serben ermordet wurden. Die Soldaten Tom und Charly geraten bei dieser Rettungsaktion in Lebensgefahr. Beide Soldaten verlieben sich in das schöne Mädchen. Bei ihrem Versuch, das Leben Mirjanas zu schützen, deren Tötung die albanische Miliz mehrmals versucht, geraten sie in viele Konfliktsituationen. Sie missachten ihre Befehle, verletzen das Gebot der Neutralität und setzen ihr Leben aufs Spiel. Sie geraten zwischen die Fronten der sich mit mörderischer Gewalt bekämpfenden ethnischen Bevölkerungsgruppen.

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Persepolis (Kino & Curriculum, November 2007)

Persepolis. Animationsfilm (2D-Zeichentrick). sw + Farbe. Frankreich 2007. 96 Min. Regie und Buch: Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud. Sprecher/innen (dt. Synchronisation): Jasmin Tabatabai (Marjane), Nadja Tiller (Mamie, Marjanes Großmutter), Hanns Zischler (Anouche, Marjanes Onkel), Eva Kryll (Taji, Marjanes Mutter), Marcus Off (Ebi, Marjanes Vater) u.a. Kinostart: 22. November 2007. Verleih: Prokino (Vertrieb: Fox). FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Von Heimweh geplagt kann sich die in Teheran aufgewachsene, nun in Frankreich lebende Marjane am Pariser Flughafen Orly nicht entscheiden, ob sie in den Iran zurückkehren soll. Sie denkt an ihre Kindheit und Jugend: Als sie acht Jahre alt ist, wird der Schah von einer breiten Oppositionsbewegung aus dem Iran vertrieben. Doch als die Mullahs die Macht ergreifen und die Islamische Republik gegründet wird, bleiben viele Werte, für die auch ihre links-intellektuellen Eltern gekämpft haben, auf der Strecke. Die Gesellschaft verändert sich. Tausende landen im Gefängnis oder werden hingerichtet. Frauen werden gezwungen, Kopftücher zu tragen. Doch die rebellische Marjane denkt nicht daran, sich dem rigiden Regelwerk zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden, trägt Nike-Turnschuhe und widerspricht ihren Lehrern. Sie ahnt nicht, dass ihr spielerischer Protest gefährlich ist - nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Familie ... Nach den gleichnamigen Comics von Marjane Satrapi.

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Free Rainer - Dein Fernseher lügt (Kino & Curriculum, November 2007)

Free Rainer - Dein Fernseher lügt. Deutschland/Österreich 2007. 124 Min. Regie: Hans Weingartner. Drehbuch: Katharina Held, Hans Weingartner. Kamera: Christine Anna Maier. Schnitt: Andreas Wodraschke. Darsteller: Moritz Bleibtreu (Rainer), Elsa Sophie Gambard (Pegah), Milan Peschel (Phillip), Simone Hanselmann (Anna). Gregor Bloéb (Maiwald), Thomas Jahn (Bernd), Robert Viktor Minich (Harry), Ralf Knicker (Sebastian), Andreas Brandt (Karl-Heinz), Irshad Panjatan (Gopal). Kinostart: 15. November 2007. Verleih: Kinowelt. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Rainer ist erfolgreicher Fernsehproduzent bei dem Privatsender TTS. Seine Quoten sind hoch wie auch sein Kokainkonsum. Das Ideal vom anspruchsvollen Fernsehprogramm, mit dem er einst angetreten war, ist längst dem ständigen Erfolgszwang zum Opfer gefallen. Die Leere in seinem Kopf füllt er mit Alkohol, bezahltem Sex, Drogen und halsbrecherischen Autofahrten in seinem teuren Sportwagen - bis es knallt. Doch nicht Rainer ist schuld an dem Unfall, sondern die junge Pegah, die mit dem gezielt herbeigeführten Crash den Tod ihres Großvaters rächen will. Ein Bericht des Senders TTS hat ihn in den Selbstmord getrieben. Durch den Unfall aufgerüttelt, besinnt sich Rainer auf seine ursprünglichen Ziele und entwirft ein anspruchsvolles Fernsehformat. Als er mit diesem an der miserablen Quote scheitert, verlässt er den Sender und plant mit Pegah die Entlarvung des Quotenschwindels. Gemeinsam mit dem an Sozialphobie leidenden Hacker Phillip machen sie sich an die Arbeit. Enttäuscht müssen sie feststellen, dass die Ermittlung der Fernsehquoten nicht manipuliert ist. Doch Pegah hat eine glänzende Idee. Wenn die Quoten stimmen, dann müssen sie eben manipuliert werden. Schließlich gelingt es der chaotischen Crew, die Quoten zu Gunsten der anspruchsvollen Programme zu ändern. Das Privatfernsehen gerät in die Krise und Deutschland erlebt einen "geistigen Frühling". Selbst als Rainers ehemaliger Chef ihnen auf die Schliche kommt, ist die Quotenrevolution nicht mehr zu stoppen.

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Die drei Räuber (Kino & Curriculum, Oktober 2007)

Die drei Räuber. Animationsfilm (2D-Zeichentrick). Deutschland 2007. 79 Min. Regie: Hayo Freitag. Drehbuch: Achim und Bettine von Borries, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Tomi Ungerer. Bühnenbild: Anne Hofmann, Robert Brandt. Figuren: Michaela Wagner, Heidi YiLun Chen-Ceslik. Animation: Edson Basarin, Romy Garcia. Musik: Kenneth Pattengale. Räuberlied: Bananafishbones. Sprecher: Joachim Król (Malente), Bela B. Felsenheimer (Flinn), Charly Hübner (Donnerjakob), Elena Kreil (Tiffany), Katharina Thalbach (die wunderliche Tante), Tomi Ungerer (Erzähler) u. a. Kinostart: 18. Oktober 2007. Verleih: X Verleih. FSK: ohne Altersbeschränkung. Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW): Prädikat "Besonders wertvoll". IKF-Empfehlung: ab 5 Jahren.

Nach dem Tod ihrer Eltern soll das kleine Mädchen Tiffany gegen ihren Willen in ein Waisenhaus gebracht werden. Doch auf dem Weg dorthin wird die Kutsche von drei Räubern überfallen. Um nicht allein im Wald zurückgelassen zu werden, schwindelt Tiffany ihnen vor, dass sie die Tochter eines reichen Maharadschas sei, der für ihre Befreiung viel "Lösegold" zahlen würde. Tiffany bringt (im wahrsten Sinne des Wortes) Farbe in das Leben der drei Räuber, die das Mädchen langsam, aber sicher in ihr Herz schließen. Währenddessen ist die wunderliche alte Tante, die das Waisenhaus leitet, auf der Suche nach dem Mädchen. Denn sie braucht Kinder, die für sie auf den Rübenfeldern arbeiten, damit sie mit Hilfe einer geheimnisvollen Maschine Süßigkeiten herstellen kann.

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Sicko (Kino & Curriculum, Oktober 2007)

Sicko. Dokumentarfilm. USA 2007. 113 Min. Regie und Drehbuch: Michael Moore. Kamera: Thaddeus Wadleigh, Jonathan Weaver. Musik: Erin O'Hara. Schnitt: Geoffrey Richman, Christopher Seward, Dan Swietlik. Kinostart: 11. Oktober 2007. Verleih: Senator Film Verleih. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren (Klassen 9-13).

In seinem neuesten Film stellt Dokumentarfilmer Michael Moore das US-amerikanische Gesundheitssystem an den Pranger. Wir besuchen mit dem Regisseur einige Opfer der privatwirtschaftlich organisierten Krankenversicherungen. Es sind drastische Fälle, wie der von Rick, der sich nach einem Unfall mit der Kreissäge entscheiden muss, ob sein Zeigefinger für 60.000 Dollar oder sein Ringfinger für 12.000 Dollar wieder angenäht werden soll, oder der Fall von Dawnette, deren 18 Monate alte Tochter stirbt, weil ihr die notwendige medizinische Hilfe verweigert wird. Neben den Opfern kommen Insider aus der Branche zu Wort, die von der Unmenschlichkeit des Systems berichten. Die Frage, wann das alles angefangen hat, führt zurück in die 1950er Jahre, zu Präsident Nixon. Wieder in der filmischen Gegenwart geht Moores Reise nach Kanada, England und Frankreich, wo er sich voller Erstaunen von alternativen, staatlich finanzierten Gesundheitssystemen berichten lässt. Wir kehren zurück in die USA und treffen einige "9/11-Helfer". Vielen der freiwilligen Helfer bei der Katastrophe, die in der Folge erkrankten, wurde die medizinische Behandlung verweigert. Erst als Moore mit seinen Protagonisten zur Behandlung ausgerechnet nach Kuba fährt, kommen die "Helden des 11. September" zu ihrem wohl verdienten Recht. Im "Havana Hospital" erhalten sie endlich die notwendige medizinische Versorgung.

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Leroy (Kino & Curriculum August 2007)

Leroy. Spielfilm. Deutschland 2007. Länge: 89 Minuten. Regie und Drehbuch: Armin Völckers, Schnitt: Marty Schenk. Kamera: Tony Mitchell, Musik: Ali N. Askin. Soundtrack Supervisor: Denyo. Darsteller: Alain Morel (Leroy), Anna Hausburg (Eva), Constantin von Jascheroff (Dimitrios), Arnel Taci (Achmed), Paul Maaß (Hanno), Julius Jellinek (Horst), Andreas Schulz (Siegfried), Raphael Wildt (Wotan), Afrob (Blacula) u. a. Kinostart: 27. September 2007. Verleih: X Verleih. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 12 Jahren (ab Klasse 7).

Leroy ist intelligent, höflich, gebildet, ein fleißiger Schüler und spielt Cello. Vielleicht ist er ein wenig schüchtern für seine siebzehn Jahre, aber das macht ihn nur umso liebenswerter. Und Leroy ist schwarz. Auch wenn er hin und wieder abfällige Blicke auf sich zieht, fühlt er sich doch ganz wohl in seiner schwarzen deutschen Haut. Mit seinem Freund Dimitrios durchstreift er Berlin und philosophiert über die Deutschen, ihre Ängste und Vorurteile. Erst als er sich in die blonde Eva verliebt, wird seine Hautfarbe zum Problem, auch für Eva. Ihr Vater ist Verbandsvorsitzender der örtlichen Rechtspartei und ihre fünf Brüder sind Nazi-Skins. Eva gerät bald zwischen die Fronten. Eine angestrebte Verständigung zwischen den Nazi-Brüdern und ihrem Freund will nicht gelingen. Als Eva im Krankenhaus landet, besinnt sich Leroy seiner ethnischen Wurzeln, gründet eine Black-Power-Gang und kämpft um seine Liebe. Mit Malcolm-X-Brillen als Erkennungszeichen ziehen sie in den Kampf gegen die Nazi-Skins. Gewalt ist keine Lösung, aber immerhin geht Hanno, dem ältesten Bruder Evas, mitten im Kampf buchstäblich ein Licht auf. Schließlich ist es aber Leroy, der die zündende Idee hat. Es gibt nur eins, das bislang alle Subkulturen bedroht: die Kommerzialisierung.



Der große Ausverkauf (Mai 2007)

Der große Ausverkauf. Dokumentarfilm. Deutschland 2006. Regie und Drehbuch: Florian Opitz. Kamera: Andy Lehmann, Christoph Mohr. Schnitt: Niko Remus. Musik: Pluramon. Darsteller (Mitwirkende): Bongani Lubisi, Simon Weller, Minda Lorando, Delfin Seriano Jr., Oscar Olivera, Rosa de Turpo, Joseph E. Stiglitz u.a. Länge: 94 Min. Kinostart: 17. Mai 2007. Verleih: Majestic. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren (Klassen 8-13).

Packender Dokumentarfilm mit vier ineinander verwobenen Erzählsträngen: (1) Wenn in Soweto (Südafrika) der Energielieferant ESKOM wieder einmal den ärmsten Einwohnern Strom abklemmt, kommen Bongani Lubisi und seine Leute vom Soweto Electricity Crisis Comittee (SECC) und stellen ihn wieder an. "Operation: Kanyisa!" ("Operation: Licht an!"), so nennen sie ihre Kampagne. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, aber die Karten sind ungleich verteilt. Für ESKOM geht es um den Profit, für die Menschen im Township um ihre Existenz. "Es ist unser Verdienst, dass Soweto nicht im Dunkeln verschwunden ist", erklärt Bongani stolz und fügt hinzu: "Ich kämpfe, bis ich sterbe." - (2) In Brighton (England) hat Simon Weller inzwischen die vierte neue Uniform erhalten. Ansonsten hat sich für den engagierten Lokführer kaum etwas verbessert, seit der staatliche Eisenbahnkonzern British Rail in den 1990er Jahren privatisiert wurde, im Gegenteil. Das Ergebnis waren Massenentlassungen, schlechtere Arbeitsbedingungen und ein marodes Schienennetz mit zum Teil tödlichen Folgen. "British Rail war mal die effizienteste Eisenbahngesellschaft Europas", erzählt Simon. "Als ich bei der Eisenbahn anfing, war sie noch etwas Besonderes [.] Heute ist es eine Schande." - (3) Auf den Philippinen gab es ein gut funktionierendes staatliches Gesundheitssystem, das den Armen den kostenlosen Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglichte. Heute muss sich Minda Lorando in Manila das Geld für die Dialyse ihres 19-jährigen Sohnes Jinky jedes Mal zusammenbetteln. Alles, was sie besaß, hat sie bereits verkauft. Jedes Kilo Reis, das sie jetzt kauft, kann den Tod ihres Sohnes bedeuten. Denn dann hat sie weniger Geld für Medizin oder die Blutwäsche. Im Krankenhaus sagt man ihr: "Akzeptieren Sie doch endlich, dass Ihr Sohn sterben wird." - (4) 1999 wurde in Cochabamba, der drittgrößten Stadt Boliviens, das Wasser privatisiert. Der milliardenschwere US-Konzern Bechtel erhielt für vierzig Jahre das Monopol auf die Wasserversorgung der Stadt. "Man wollte das Wasser zur Ware machen", erinnert Oscar Olivera von der "Koalition zur Verteidigung des Wassers". "Sogar der Regen wurde privatisiert." Doch die Bevölkerung ging auf die Barrikaden. "Ich war bereit für das Wasser zu sterben", erzählt Rosa De Turpo. Gemeinsam mit den Bürger/innen von Cochabamba hat sie den Kampf um das Wasser aber gewonnen. Heute verwalten die Bürger von Chochabamba ihr Wasser selbst.

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Shooting Dogs (2007)

Shooting Dogs. Großbritannien/Deutschland 2005/2005. Produktion: Crossday Productions/Egoli Tossell Film. Regie: Michael Caton-Jones. Drehbuch: David Wolstencroft. Kamera: Ivan Strasburg. Musik: Dario Marianelli. Darsteller: John Hurt (Vater Christopher), Hugh Dancy (Joe Connor), Dominique Horwitz (Capitaine Charles Delon), Clare-Hope Ashitey (Marie) u. a. Filmstart (D): 17. Mai 2007. Verleih: timebandits films (Vertrieb: barnsteiner film) FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren (Klassen 9-13).

April 1994. Als der Völkermord in Ruanda beginnt, flüchten viele Menschen schutzsuchend in die "Ecole Technique Officielle", eine kirchliche Schule, in der auch belgische Blauhelmsoldaten stationiert sind. Vater Christopher, der langjährige Leiter der Schule, und der junge Lehrer Joe Connor versuchen den verzweifelten Menschen, darunter auch die ruandische Schülerin Marie, zu helfen. Als französische Hilfstruppen nur die Ausländer evakuieren und die Blauhelmsoldaten schließlich auf Befehl abrücken, müssen sich Joe und Vater Christopher entscheiden, ob sie mitgehen oder bei den Zurückgelassenen bleiben wollen.... - "Shooting Dogs" beruht auf wahren Ereignissen.

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Goodbye Bafana (2007)

Goodbye Bafana. Deutschland/Belgien/Frankreich/Südafrika/Italien/Großbritannien 2006. Regie: Bille August. Drehbuch: Greg Latter, Bille August. Kamera: Robert Fraisse. Schnitt: Hervé Schneid. Musik: Dario Marinelli, Johnny Clegg. Darsteller: Joseph Fiennes (James Gregory), Dennis Haysbert (Nelson Mandela), Diane Krüger (Gloria Gregory), Patrick Lyster (Maj PieterJordaan), Faith Ndukwana (Winnie Mandela), Terry Pheto (Zindzi Mandela), Lesley Mongezi (Walter Sisulu). FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Südafrika 1968. Der junge Gefängniswärter James Gregory wird mit seiner Familie auf die Gefängnisinsel Robben Island versetzt, auf der die politischen Häftlinge des Apartheid-Regimes inhaftiert sind. Unter ihnen befindet sich auch Nelson Mandela. Für den weißen Afrikaner Gregory und seine ehrgeizige Frau Gloria sind alle Schwarzen "Untermenschen" und die Anführer der schwarzen Widerstandsbewegung sind nicht nur Verbrecher, sie sind Terroristen. Als Gregory mit Mandelas Überwachung beauftragt wird, verändert dies sein Leben - jedoch anders als gedacht. Was als Karrieresprungbrett geplant war, wird zum Beginn einer inneren Wandlung. Bald schon müssen die beiden völlig unterschiedlichen Männer erkennen, dass sie in Wahrheit mehr miteinander verbindet als sie voneinander trennt. Gregory wird sich zunehmend der Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit der Apartheidpolitik bewusst und lernt seinen Rassismus zu überwinden.

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K & C 01/2007: World Trade Center

World Trade Center. USA 2006. Regie: Oliver Stone. Drehbuch: Andrea Berloff. Kamera: Seamus McGarvey. Schnitt: David Brenner, Julie Monroe. Musik: Craig Armstrong. Darsteller: Nicolas Cage (John McLoughlin), Maggie Gyllenhaal (Allison Jimeno), Maria Bello (Donna McLoughlin), Michael Peña (Will Jimeno), Jay Hernandez (Dominick Pezzulo), Steffen Dorff (Scott Strauss), Armando Riesco (Antonio Rodrigues). Prädikat: besonders wertvoll. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Ein ungewöhnlich schöner Herbstmorgen in New York. Langsam erwachen die Menschen und mit ihnen die Stadt. Sie strömen downtown nach Manhattan zur Arbeit. Unter ihnen die beiden Polizisten John McLoughlin und Will Jimeno vom Port Authority Police Department (PAPD), der New Yorker Hafenpolizei. Aus der Skyline ragen die beiden Türme des World Trade Center in den wolkenlosen Himmel. Alles spricht dafür, dass dieser 11. September des Jahres 2001 ein ganz normaler Tag werden wird. Doch kurze Zeit später steht eine Gruppe Freiwilliger der PAPD am Fuße des brennenden World Trade Center. Es herrscht völliges Chaos. Sergeant McLoughlin soll mit seinen Männern bei der Evakuierung des Südturmes helfen, in den ein Flugzeug gerast ist. Doch kaum haben sie den Gebäudekomplex betreten, stürzt der erste Tower in sich zusammen. Die Helfer werden unter den Trümmern begraben. Wie durch ein Wunder bleiben zwei Männer am Leben. Schwer verletzt und eingeklemmt warten McLoughlin und Jimeno in völliger Dunkelheit auf Hilfe. Draußen hoffen ihre Familien auf ein Lebenszeichen. Unsicherheit und Angst bringen ihre Ehefrauen schier zur Verzweiflung. Doch sie geben die Hoffnung nicht auf.

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K & C 09/2006: Goyas Geister

Goyas Geister (Goyas´s Ghosts). Spanien/USA/Frankreich 2006. Regie: Milos Forman. Drehbuch: Milos Forman, Jean-Claude Carrière. Kamera: Javier Aguirresarobe. Ausstattung: Patrizia von Brandenstein. Kostüme: Yvonne Blake. Musik: Varhan Bauer. Darsteller/innen: Javier Bardem (Lorenzo), Natalie Portman (Inés Bilbatua/Alicia), Stellan Skarsgård (Francisco de Goya), Randy Quaid (König Carlos IV.), Michael Lonsdale (Großinquisitor) u. a. Länge: 114 Min. Start: 23.11.06 (D). Verleih: Tobis Film. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Spanien, 1792. Inés, ein Modell des berühmten Hofmalers Francisco Goya, wird von der Inquisition zu Unrecht der Ketzerei beschuldigt. Unter der Folter gesteht sie, Jüdin zu sein. Ihr Vater bittet Goya um Hilfe, da der Künstler Pater Lorenzo, einen Vertreter der Inquisition, kennt. Lorenzo wendet die Todesstrafe ab, gerät jedoch selber in Ungnade und muss fliehen. 15 Jahre später - Napoleons Streitkräfte sind inzwischen in Spanien einmarschiert - kommt Inés schließlich aus dem Kerker frei. Auch Lorenzo kehrt zurück, jetzt allerdings als glühender Verfechter der Revolutionsideale und Ankläger der alten spanischen Ordnung. Es kommt zum verhängnisvollen Wiedersehen zwischen Goya, Lorenzo und Inés...

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K & C 08/2006: Die Jahreszeit des Glücks

Die Jahreszeit des Glücks (Stéstí). Tschechien/Deutschland 2005. Regie und Buch: Bohdan Sláma. Kamera: Dívís Marek. Schnitt: Jan Danhel. Musik: Leonid Soybelman. Darsteller: Tatiana Wilhelmová (Monika), Pavel Liska (Toník), Anna Geislerová (Dása), Marek Daniel (Jára), Bolek Polívka (Herr Soucek), Simona Stasová (Frau Soucek), Martin Huba (Toníks Vater), Anna Kocisová (Toníks Mutter), Zuzana Kronerová (Tante). Kinostart: 20. April 2006. Verleih: Neue Visionen Filmverleih. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 16 Jahren.

Irgendwo in Tschechien zwischen Plattenbau, Fabrik und Brachlandschaft. Hier leben Monika, Toník, Dása und Jára. Toník ist in Monika verliebt, Monika ist aber mit Jára verlobt. Am Flughafen verabschieden sich die drei voneinander, denn Jára geht nach Amerika, um dort zu arbeiten. Später will er Monika nachholen. Für die Zurückgebliebenen beginnt eine Zeit der Veränderungen. Die allein erziehende Dása, die sich in ihrer Beziehung zu einem verheirateten Mann aufreibt, verliert immer mehr die Kontrolle über ihr Leben. Als sie schließlich in die geschlossene Psychiatrie kommt, nehmen sich Monika und Toník der beiden Kinder an. Auf dem abbruchreifen Bauernhof von Toníks Tante bahnt sich für Toník und Monika eine glückliche Zeit an. Doch das Familienidyll ist nur von kurzer Dauer. Auf einmal steht Dása vor der Tür und will ihre Kinder zurück.

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K & C 07/2006: Gottes vergessene Kinder

Gottes vergessene Kinder (Children of a Lesser God). USA 1986. Regie: Randa Haines. Drehbuch: Hesper Anderson, Mark Medoff. Musik: Michael Convertino. Kamera: John Seale. Schnitt: Lisa Fruchtman. Darsteller: William Hurt (James Leeds), Marlee Matlin (Sarah Norman) u.a. Länge: 114 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. FBW: wertvoll. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8.

James Leeds ist Lehrer und seine Schüler sind gehörlose Kinder. Er "spricht" ihre (Gebärden-) Sprache fließend und bringt ihnen mit unkonventionellen Methoden die gesprochene Sprache bei. Für Gehörlose bedeutet das hörbare Sprechen eine große Überwindung und Anstrengung. Doch seinem leidenschaftlichen Einsatz können sich auch die Schüler an seiner neuen Schule kaum entziehen. Hier begegnet James der 25-jährigen Sarah Norman, die niemals Sprechen gelernt hat. Sein beruflicher Ehrgeiz ist schnell geweckt, doch bei dem Versuch ihr zu helfen, trifft er auf unerwartet heftigen Widerstand. James verliebt sich in die schöne Sarah, die ein schreckliches Geheimnis hat.

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K & C 06/2006: Wer früher stirbt ist länger tot

Wer früher stirbt ist länger tot. Deutschland 2006. Produktion: Roxy Film in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Regie: Marcus H. Rosenmüller. Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller und Christian Lerch. Kamera: Stefan Biebl. Musik: Gerd Baumann. Darsteller: Markus Krojer (Sebastian Schneider), Fritz Karl (Lorenz Schneider), Franz Xaver Brückner (Franz Schneider), Jule Ronstedt (Veronika Dorstreiter), Jürgen Tonkel (Alfred Dorstreiter), Saskia Vester (Frau Kramer) u. a. Länge: 105 Min. Verleih: Movienet Film. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 7.

Dem elfjährigen Lausbuben Sebastian wird von seinem älteren Bruder Franz im Streit vorgeworfen, am Tod der Mutter schuld zu sein, die bei Sebastians Geburt gestorben ist. Franz droht ihm damit, dass Menschen, die in ihrem Leben großes Unheil anrichten, nach ihrem Tod vor das Jüngste Gericht und dann ins Fegefeuer kommen. Um dieser Strafe zu entgehen, versucht Sebastian herauszufinden, wie er unsterblich werden kann. Als er merkt, dass das gar nicht so einfach ist, beschließt er, für seinen Vater Lorenz eine neue Frau zu finden, um seine vermeintliche Schuld wieder gutzumachen. Doch welche Frau ist die richtige? - Der beim Filmfest München 2006 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnete Debütfilm in bayerischer Mundart versteht es, ein ernstes Thema auf unterhaltsame und humorvolle Weise umzusetzen.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD zur privaten Nutzung erhältlich.

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K & C 05/2006: Kiriku und die wilden Tiere

Kiriku und die wilden Tiere (Kirikou et les bêtes sauvages). Animationsfilm (2D-Zeichentrick). Frankreich 2005. Produktion: Les Armateurs/Gebeka Films/France 3 Cinéma/Studio O. Regie: Michel Ocelot und Bénédicte Galup. Drehbuch: Michel Ocelot, Bénédicte Galup, Philippe Andrieux und Marie Locatelli. Originalmusik: Youssou N´Dour, Manu Dibango, Rokia Traoré. Länge: 75 Min. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung (beantragt). IKF-Empfehlung: Grundschule.

Ein alter Mann sitzt in einer Höhle und erzählt von den Abenteuern des kleinen Jungen Kiriku in Afrika. Ob im Kampf gegen ein Ungeheuer, das die Menschen in seinem Dorf bedroht oder bei der Frage, wie man am besten die Wasserversorgung für die Landwirtschaft gewährleisten kann - Kiriku ist zwar klein, aber er ist ein pfiffiger und tapferer Held. Doch nicht nur das Leben in seinem Dorf ist ein Abenteuer. Auf einer Reise durch die Wüste und den Dschungel entdeckt Kiriku die Schönheiten Afrikas und begegnet den wilden Tieren, die auf dem Kontinent zu Hause sind. Aber sein größtes Abenteuer führt ihn zu der bösen Zauberin Karaba. Nur sie besitzt das Gegenmittel, das seine Mutter und die Frauen im Dorf, die unwissend ein giftiges Getränk zu sich genommen haben, vor dem drohenden Tod retten kann. Doch Karaba ist nicht nur böse, sondern auch sehr gefährlich...

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K & C 04/2006: Station Agent

Station Agent (The Station Agent). USA 2003. Regie und Buch: Tom McCarthy. Kamera: Oliver Bokelberg. Schnitt: Tom McArdle. Originalmusik: Stephen Trask. Darsteller: Peter Dinklage (Finbar McBride), Patricia Clarkson (Olivia Harris), Bobby Cannavale (Joe Oramas), Michelle Williams (Emily), Raven Goodwin (Cleo), Paul Benjamin (Henry Styles) u. a. Länge: 88 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8. - "Station Agent" ist als DVD in der Reihe "Fine Films" bei Paramount erschienen. Die neue Reihe "Fine Films" widmet sich dem außergewöhnlichen Kino abseits des Mainstream.

Finbar, genannt Fin, hat am liebsten seine Ruhe. Ihn interessieren Züge mehr als Menschen und das aus gutem Grund: Obwohl Mitte dreißig ist Fin nur ca. 1,30 m klein und wird von den "Großen" entweder angestarrt oder übersehen. Sein einziger Freund ist der alte Henry, in dessen Laden für Modelleisenbahnen er arbeitet. Als Henry stirbt, hinterlässt er Fin ein altes Eisenbahndepot in Newfoundland, New Jersey. Von der Aussicht auf völlige Einsamkeit angelockt, macht sich Fin auf den Weg. Das Bahnwärterhäuschen liegt an einer noch befahrenen Bahnstrecke, umgeben von ausrangierten Eisenbahnwaggons. Ein perfekter Platz für Fin. Doch der Schein trügt. In dieser einsamen Gegend gibt es einige Menschen, die mit erstaunlicher Hartnäckigkeit in Fins Leben drängen. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen dem Hotdog-Verkäufer Joe, Olivia, die den Tod ihres Sohnes nicht verkraftet, und Fin. Doch je mehr sie sich für einander öffnen, desto verletzlicher werden sie. Schließlich wird die zarte Freundschaft auf eine harte Probe gestellt...

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K & C 03/2006: Holy Lola

Holy Lola. Frankreich 2004. 128 Min. Regie: Bertrand Tavernier. Drehbuch: Tiffany Tavernier, Dominique Sampiero unter Mitwirkung von Bertrand Tavernier. Kamera: Alain Choquar. Schnitt: Sophie Brunet. Ton: Dominique Levert, Elisabeth Paquotte, Gérard Lamps. Musik: Henri Texier. Darsteller: Jacques Gamblin, Isabelle Carré, Bruno Putzulu, Maria Pitarresi, Philippe Said, Anne Loiret, Lara Guirao, Jean-Yves Roan, Laurence Lasheb, Frédéric Pierrot, Somany Na, Gilles Gaston-Dreyfus, Pridi Phath, Sothea Tran u. a. Länge: 128 Min. DVD-Start: 18. Mai 2006. Anbieter: Paramount (Fine Films). FSK: ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab Klasse 11.

Geraldine und Pierre stehen auf dem Flughafen von Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Sie sind gekommen, um ein Kind zu adoptieren. Mit dem Monsunregen haben sie gerechnet, nicht aber mit den Schwierigkeiten, die sie erwarten. Obwohl alle Adoptionspapiere in Ordnung sind, folgt eine Enttäuschung auf die nächste. Botschaft, Behörden, Waisenhäuser, alle scheinen sich gegen das Paar verschworen zu haben. Die beiden sind jedoch mit ihren Problemen nicht allein. Anderen Paaren ergeht es ebenso. Anspannung und Frustration, Angst, Aggression, Streitereien und eine handfeste Beziehungskrise sind die Folgen. Während die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Adoption immer weiter schwinden, lernen Geraldine und Pierre das exotische Land mit all seinen Widersprüchen und Problemen kennen. Als sie endlich das ersehnte Kind in ihre Arme schließen können, ist die Tour de force noch lange nicht zu Ende. Mit dem Warten auf die richtige Unterschrift beginnt erst der lange Weg durch die Bürokratie des fernen Königreichs.

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K & C 02/2006: Sabah - Eine Liebesgeschichte

Sabah - Eine Liebesgeschichte (Sabah - A Love Story). Kanada 2005. Regie und Drehbuch: Ruba Nadda. Kamera: Luc Montpellier. Schnitt: Teresa Hannigan. Musik: Geoff Bennett, Longo Hai, Ben Johannesen. Darsteller: Arsinée Khanjian, Setta Keshishian, Roula Said, Fadia Nadda, Jeff Seymour, Kathryn Winslow, Shawn Doyle, David Alpay u. a. Länge: 90 Min. Kinostart: 4. Mai 2006. Verleih: Alamode Filmverleih. Länge: 90 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Sabah ist Muslimin und lebt in Toronto (Kanada). Sie ist allein stehend, lebt bei der kränklichen Mutter und ist immer für ihre Familie da, für ihre Schwester Shaheera und deren Tochter Souhaire, ihren Bruder Majid und dessen Frau Amal. Als sie an ihrem vierzigsten Geburtstag ein Foto geschenkt bekommt, auf dem sie als kleines Mädchen mit ihrem mittlerweile verstorbenen Vater beim Baden im Meer zu sehen ist, verändert das ihr Leben. Sabah kauft sich heimlich einen Badeanzug und geht ins Schwimmbad. Dort lernt sie den Schreiner Stephen kennen. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie verliebt. Doch Stephen ist kein Muslim. Sabahs Familie darf nichts von ihm wissen. Vor allem ihr Bruder würde eine solche Beziehung nicht tolerieren. So bleiben die Treffen mit Stephen heimlich und ihr Haar bedeckt, auch wenn das Kopftuch mehr und mehr zurückrutscht und langsam das Haar freigibt. Obwohl tolerant und rücksichtsvoll, möchte Stephen eine Entscheidung. Als Sabah eine Nacht von zu Hause fortbleibt, stellt ihr Bruder sie vor der versammelten Familie zur Rede. Die Situation eskaliert, doch mit unerwarteten Folgen. An Sabahs einundvierzigstem Geburtstag kommt die Familie wieder zusammen...

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K & C 01/2006: Geh und lebe

Geh und lebe (Va, vis et deviens). Frankreich 2004. Regie und Buch: Radu Mihaileanu. Kamera: Rémy Chevrin. Musik: Armand Amar. Darsteller: Moshe Agazei (Schlomo als Kind), Moshe Abebe (Schlomo als Jugendlicher), Sirak M. Sabahat (Schlomo als Erwachsener), Roni Hadar (Sarah), Yaël Abecassis (Yaël), Roschdy Zem (Yoram), Yitzhak Edgar (Qès Amhra), Rami Danon (Großvater) u .a. Länge: 144 Min. Kinostart (D): 6. April2006. Verleih: Delphi Film. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 8.

Mitte der 80er Jahre: Eine Christin aus Äthiopien lebt mit ihrem neunjährigen Sohn in einem Flüchtlingslager im Sudan. Als die äthiopischen Juden im Lager die Möglichkeit erhalten, nach Israel auszureisen, gibt sie ihren Sohn als Juden aus und schickt ihn mit den Worten "Geh, lebe und werde!" fort. Mit Hilfe der Jüdin Hana, die den Jungen als ihren Sohn ausgibt, gelingt die Flucht nach Israel. Doch Hana stirbt kurz nach der Ankunft und der Junge, der nun Schlomo heißt, kommt in ein Internat. Als er von einem israelischen Ehepaar adoptiert wird, scheint alles gut zu werden. Doch er darf niemandem von seinem Geheimnis erzählen...

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD (mit V+Ö-Recht) erhältlich.

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K & C 12/2005: Oliver Twist

Oliver Twist. Frankreich 2005. Regie: Roman Polanski. Drehbuch: Ronald Harwood. Kamera: Pawel Edelman. Produktionsdesign: Allan Starski. Kostüme: Anna Sheppard. Musik: Rachel Porter. Darsteller: Barney Clark (Oliver Twist), Ben Kingsley (Fagin), Jamie Foreman (Bill Sykes), Harry Eden (Dodger), Leanne Rowe (Nancy), Edward Hardwicke (Mr. Brownlow) u. a. Länge: 128 Min. Kinostart: 22.12.2005. Verleih: Tobis Film. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab Klasse 7.

England im 19. Jahrhundert: Das neunjährige Waisenkind Oliver Twist flieht vor Armut und Misshandlung im Arbeitshaus nach London. Dort findet Oliver mit Hilfe des Jungen Jack Dawkins, der sich selbst "The Artful Dodger" nennt, Unterschlupf bei einer Bande jugendlicher Diebe, die für den alten Fagin und den brutalen Bill Sykes arbeiten. Er wird von Fagin in die Kunst des Taschendiebstahls eingeführt. Als der Junge zum ersten Mal bei einem Diebstahl Schmiere stehen soll, wird er verhaftet. Doch der Geschädigte, Mr. Brownlow, entlastet Oliver vor Gericht und nimmt ihn aus Mitleid bei sich auf. Aus Sorge, dass Oliver die Bande an die Polizei verraten könnte, wird er von Sykes und dessen Geliebter Nancy entführt und gefangen gehalten. Sykes zwingt den Jungen, ihm und seinem Spießgesellen bei einem Einbruch in Mr. Brownlows Haus zu helfen. Dabei werden sie von Mr. Brownlow überrascht, der Oliver versehentlich anschießt. Der Junge wird im Versteck der Bande von Fagin gepflegt, Sykes plant, ihn zu töten. Nancy beschließt, Oliver zu helfen und spricht heimlich mit Mr. Brownlow. Wird es gelingen, Oliver zu retten?

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K & C 11/2005: Winterkinder - Die schweigende Generation

Winterkinder - Die schweigende Generation. Dokumentarfilm. Deutschland 2005. Regie und Buch: Jens Schanze. Musik: Erik Satie, Gnossienne Nr. 1. Mitwirkende: Jens Schanze, Antonie Schanze, Horst Schanze, Kerstin Schanze, Bärbel Schanze, Annette Schanze, Andrea Schanze, Edith Lehmann, Janina Zalas. Länge: 99 Min. Kinostart: 08.12.2005. Verleih: Tiberius Film. FSK: ohne Altersbeschränkung.

Nach einer Umfrage von 2002 glauben etwa 50 Prozent der Deutschen, dass ihre Vorfahren zwischen 1933 und 1945 dem Hitler-Faschismus kritisch gegenüberstanden. In den meisten Familien wurde das Thema Nationalsozialismus und eine etwaige NS-Anhängerschaft einzelner Familienmitglieder nach dem 2. Weltkrieg totgeschwiegen. Jens Schanze, der Regisseur von "Winterkinder - Die schweigende Generation", beschließt die Geschichte seines 1954 verstorbenen Großvaters während der Nazi-Herrschaft zu recherchieren. Er interviewt seine Eltern, seine vier Schwestern, eine Jugendfreundin der Mutter und eine Polin, die in der ehemaligen Wohnung der Familie in Niederschlesien lebt. Die fünf Enkel haben sich alle aus Erzählungen der Verwandten ein Bild von ihrem Opa gemacht, diesen aber nie kennen gelernt. Im Zentrum des Films steht die siebzigjährige Mutter, die ihren Vater innig geliebt hat und fest davon überzeugt ist, dass er ein herzensgutes Familienoberhaupt war. Wenn ihre Kinder Fragen über die Vergangenheit ihres Großvaters stellten, blockte sie diese meist ab. Jens Schanze begleitet seine Mutter, die selbst noch kurze Zeit Mitglied der Hitler-Jugend war, u. a. nach Dresden zu einer ihrer Freundinnen aus Kindertagen und ins niederschlesische Neurode (heute polnisch Nowa Ruda), wo ihre Familie von 1939 bis 1945 lebte. Auf diese Weise versucht er, sich der Geschichte seines Großvaters anzunähern. Es stellt sich heraus, dass der Bergbauingenieur bis zuletzt ein überzeugter Nazi-Funktionär war, der sich auch als Stadtrat und Redner für die NSDAP betätigte. Ob er an der Ermordung von Juden - im Konzentrationslager Groß-Rosen in der Nähe des niederschlesischen Wohnortes - beteiligt war, bleibt offen. Im Fokus der Darstellung steht die Frage, was sich verändert, wenn eine Familie ergründet, welches Verhältnis die Vorfahren während des "Dritten Reiches" zum Nationalsozialismus hatten. Am Ende des Films scheinen die Familienmitglieder sich näher gekommen zu sein. Jahrzehntelang Tabuisiertes wurde ausgesprochen.

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K & C 10/2005: Polly Blue Eyes

Polly Blue Eyes. Regie: Tomy Wigand. Drehbuch: Karin Laudenbach, Martin Rosefeldt, nach dem Drehbuch "Die kleine Schwester" von Boris Naujoks in der Überarbeitung von Martin Rauhaus. Kamera: Gernot Roll. Schnitt: Christian Nauheimer. Musik: MONOBEAT Wolfgang Glum, Warner Poland. Songs: SUPERSTRING MUSIC Carolin Heiß, Marc Sidney Muller. Darsteller: Susanne Bormann (Polly), Matthias Schweighöfer (Ronny), Meret Becker (Maria), Ulrich Noethen (Herbert), Maxi Warwel (Susanne), Sebastian Ströbel (Sebastian) u. a. Länge: 101 Min. Kinostart: 03.11.2005. Verleih: NFP marketing & distribution (Vertrieb: Central Film). FSK: Freigegeben ab 12 Jahren.

Polly ist blauäugig, aber sie weiß genau, was sie will: einen Job, eine Wohnung und sich verlieben. Voller Eifer macht sie sich daran, ihren Traum in die Tat umzusetzen. Und sie hat Erfolg. Aber das neue Lebensglück mit Traumfreund Stefan und der Traumjob als Angestellte einer weltbekannten Fastfood-Kette ist von Anfang an in Gefahr. Pollys Vergangenheit belastet ihr neues Leben: Da ist die zweijährige Gefängnisstrafe, die sie gerade abgesessen hat. Da ist das Versprechen an ihre ehemalige Zellengenossin Jale , deren Ex-Lover Sascha zu suchen. Da sind ihre alten Kumpels, die schon auf dem Gefängnisparkplatz auf sie warten. Und da ist ihre kleinkriminelle Familie, von der sie sich nicht lösen kann. Das alles würde Polly in den Griff bekommen, wäre da nicht noch ein weiteres Problem: Ronny. Es entbrennt ein skurriler Kampf zwischen ihr und dem lasziven Draufgänger, dessen Verlauf für mehr als eine Überraschung gut ist.

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K & C 09/2005: Schattenväter

Schattenväter. Deutschland 2005. Regie und Drehbuch: Doris Metz. Kamera: Sophie Maintigneux. Schnitt: Gaby Kull-Neujahr. Ton: Csaba Kulcsar. Musik: Markus Stockhausen. Mitwirkende: Matthias Brandt und Pierre Boom/Guillaume. Länge: 93 Min. FSK: Freigabe ohne Altersbeschränkung beantragt. IKF-Empfehlung: ab Klasse 10.

Mai 1974: Regierungskrise und Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt werden durch die Enttarnung des DDR-Spions Günter Guillaume ausgelöst, einem der persönlichen Referenten Brandts. Dieses Ereignis bildet den historischen Hintergrund des Dokumentarfilms "Schattenväter". Im Vordergrund stehen aber nicht die beiden politischen Protagonisten der Affäre, sondern ihre Söhne Matthias Brandt und Pierre Boom (Pierre Guillaume, der seinen Namen bei der Ausreise aus der DDR auf Veranlassung des Ministeriums für Staatssicherheit änderte musste). Im Interview setzt sich jeder der Söhne intensiv mit der Persönlichkeit seines Vaters auseinander. Sie schildern ihre persönlichen Erinnerungen, sodass individuelle Geschichten hinter der "offiziellen" Geschichte sichtbar werden. Ihre Perspektive ist subjektiv, enthält persönliche Wertungen, manchmal ist sie sogar zornig. Die große Wirkung der Väter auf das Leben der Söhne, aber auch die Unnahbarkeit dieser Männer wird deutlich.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD erhältlich.

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K & C 08/2005: Mad Hot Ballroom

Mad Hot Ballroom. Dokumentarfilm. USA 2005. Regie: Marilyn Agrelo. Buch: Amy Sewell. Kamera: Claudia Raschke-Robinson. Schnitt: Sabine Krayenbuhl. Musik: Steven Lutvak und Joseph Baker. Mitwirkende: Lehrer und Schüler der Public Schools 112 (Bensonhurst, Brooklyn), 115 (Washington Heights, Uptown Manhattan) und 150 (Tribeca, Downtown Manhattan) aus New York City sowie Tanzlehrer des American Ballroom Theater. Länge: 104 Min. FSK: Freigabe ab 6 Jahren beantragt. IKF-Empfehlung: ab Klasse 5.

Seit 1994 findet in New York City das Tanzprojekt "Dancing Classrooms" des American Ballroom Theater statt. In einem zehnwöchigen Kurs lernen Schüler der vierten, fünften und sechsten Klasse verschiedene Tänze. Der Dokumentarfilm begleitet im Jahr 2004 drei Grundschulen (public bzw. elementary schools) aus Manhattan und Brooklyn und porträtiert die teilnehmenden Schüler und Lehrer. Wird es einer dieser Schulen gelingen, beim abschließenden "Colors of the Rainbow Team Match"­Stadtwettbewerb zu gewinnen und denbegehrten Pokal erhalten?

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K & C 07/2005: Das wandelnde Schloss

Das wandelnde Schloss. Animationsfilm. Japan 2005. Regie: Hayao Miyazaki. Drehbuch: Hayao Miyazaki, nach dem Roman "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones. Deutsche Stimmen: Sunnyi Melles (Sophie), Robert Stadlober (Hauro), Gerald Schaale (Calcifer), Kevin Iannotta (Markl), Barbara Ratthey (Hexe)u.a. Musik: Joe Hisaishi. Länge: 120 Min. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 10 Jahren.

Sophie arbeitet als Hutmacherin im Laden ihres verstorbenen Vaters. Zufällig trifft sie den jungen und geheimnisvollen Zauberer Hauro und verliebt sich in ihn. Durch einen Fluch der eifersüchtigen Hexe aus dem Niemandsland wird Sophie in eine alte Frau verwandelt. Verzweifelt verlässt Sophie die Stadt. Mit Hilfe einer verzauberten Vogelscheuche findet sie Unterschlupf im wandelnden Schloss des Zauberers, das vom Feuerdämon Calcifer angetrieben wird. Hauro gegenüber, der sie scheinbar nicht wiedererkennt, gibt sich Sophie als neue Putzfrau aus. Sie entdeckt, dass es sich um ein magisches Schloss handelt. Als Hauro zum König befohlen wird, um ihm im Krieg gegen das Nachbarland zu helfen, schickt der Zauberer an seiner Stelle Sophie zum königlichen Palast. Dort begegnet sie der Hexe aus dem Niemandsland wieder und erfährt, dass auch die königliche Zauberin Suliman auf der Suche nach Hauro ist... Wird es Sophie gelingen, hinter das Geheimnis des wandelnden Schlosses zu kommen und den Fluch zu lösen? - Der Film basiert auf einem Roman der britischen Schriftstellerin Diana Wynne Jones.

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K & C 06/2005:
L.A. Crash. USA 2004.

Regie: Paul Haggis. Drehbuch: Paul Haggis, Bobby Moresco (Co-Autor). Kamera: J. Michael Muro. Schnitt: Hughes Winborne. Musik: Mark Isham. Darsteller: Chris ,Ludacris' Bridges (Anthony), Sandra Bullock (Jean Cabot), Don Cheadle (Detective Graham Waters), Terrence Dashon Howard (Cameron Thayer), Matt Dillon (Officer John Ryan), Jennifer Esposito (Ria), Brendan Fraser (Rick Cabot), Thandie Newton (Christine Thayer), Michael Peña (Daniel), Ryan Phillippe (Officer Thomas Hansen), Larenz Tate (Peter), Shaun Toub (Farhad) u.a. Länge: 113 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Begegnungen in einer Millionenstadt: Zwei Autodiebe, ein Detective, ein Bezirksstaatsanwalt, zwei Streifenpolizisten, ein Fernsehregisseur, ein Schlosser und ein Ladenbesitzer. Sie sind unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und gehören verschiedenen gesellschaftlichen Schichten an. Sie alle sind Amerikaner und sie alle leben in derselben Stadt: Los Angeles, dort, wo niemand zu Fuß geht - außer auf dem Weg zum Auto. Wer hier aufeinander trifft, redet nicht mit dem anderen, sondern verschanzt sich hinter seinen Vorurteilen. Die Nerven liegen bloß in dieser anonymen Großstadt. Die Menschen sind voller Angst und Wut. Eine gefährliche Mischung, nicht nur im Straßenverkehr. Die Folgen: Missverständnisse, Streit, Hass, Gewalt und ein latenter Rassismus bestimmen das Leben in der zweitgrößten Stadt der USA.

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K & C 05/2005:
The Statement. CDN/GB/F 2003.

Regie: Norman Jewison. Buch: Ronald Harwood, nach der Romanvorlage von Brian Moore. Kamera: Kevin Jewison. Musik: Normand Corbeil. Darsteller: Michael Caine (Pierre Brossard), Tilda Swinton (Annemarie Livi), Jeremy Northam (Oberst Roux), Charlotte Rampling (Nicole) u. a. Länge: 120 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Frankreich 1992. Der alte Brossard wird gejagt: durch provenzalische Dörfer, von einem Kloster zum anderen, von einem Unterschlupf zum nächsten. Je enger sich das Netz seiner Verfolger um ihn schließt, desto näher rückt ihm die Vergangenheit auf den Leib. 1944 war Pierre Brossard Offizier der französischen Vichy-Miliz. Als er im Dorf Dombey dem Befehl des deutschen Kommandanten folgte, sieben Juden zur Exekution zu bestimmen, machte er sich aktiv zum Komplizen der Nationalsozialisten. Mit Unterstützung einer rechten Gruppierung der katholischen Kirche kann er nach Kriegsende untertauchen. Fast 50 Jahre lang lebt er anonym und unbehelligt. Doch dann rollt die ehrgeizige Richterin Annemarie Livi seinen Fall neu auf. Sie ist entschlossen, Brossard für seine Taten zur Verantwortung zu ziehen. Gleichzeitig hat eine Gruppe von ehemaligen Angehörigen des Vichy-Regimes die Jagd auf den potenziell gefährlichen Mitwisser aufgenommen. - Der Film basiert auf dem Roman "Hetzjagd" des Schriftstellers Brian Moore, in dem er die authentische Geschichte des Vichy-Offiziers Paul Touvier aufgreift.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD zur privaten Nutzung erhältlich.

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K & C 04/2005:
Das Lächeln der Tiefseefische. D 2005.

Das Lächeln der Tiefseefische. D 2005. Regie und Buch: Till Endemann. Darsteller: Jacob Matschenz (Malte), Alice Dwyer (Annika), Adrian Topol (Pavel, Maltes Freund), Victoria Mayer (Hannah, Maltes Schwester), Benjamin Meyer (Lukas, Hannahs Sohn), Peter Kurth (Dietmar, Maltes Vater) u. a. Länge: 88 Min. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 12 Jahren.

Der 17jährige Malte lebt allein mit seinem alkoholabhängigen Vater im Seebad Ahlbeck auf der Ostseeinsel Usedom. Malte hat die Schule abgebrochen und träumt davon, nach Bestehen der Führerscheinprüfung wegzugehen. Um das nötige Geld zu verdienen, jobbt er während der Feriensaison in einem Fischimbiss und schmuggelt mit seinem polnischen Freund Pavel Zigaretten aus Polen über die Grenze. Als seine Schwester Hannah, die vor Jahren in den Westen gezogen ist, überraschend mit ihrem kleinen Sohn Lukas nach Hause zurückkehrt, werden bei Malte Erinnerungen an den Tod der Mutter und Wut über den damaligen Weggang der Schwester ausgelöst, die ihn mit dem Vater allein gelassen hat. Die Begegnung mit der Sommerurlauberin Annika, in die sich Malte verliebt, verändert sein Leben...

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD zur privaten Nutzung erhältlich.

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K & C 03/2005:
Hotel Ruanda (Hotel Rwanda). Südafrika/GB/I 2005.

Regie: Terry George. Buch: Keir Pearson, Terry George. Musik: Andrea Guerra. Darsteller: Don Cheadle (Paul Rusesabagina), Sophie Okonedo (Tatiana Rusesabagina), Nick Nolte (Colonel Oliver), Joaquin Phoenix (Jack) u.a. Länge: 121 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Ruanda, Frühjahr 1994. Paul Rusesabagina ist Manager des Luxushotels "Mille Collines" in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Dort sind auch Colonel Oliver, der Kommandeur der UN-Friedenstruppe, der ruandische General Bizimungo und ausländische Journalisten zu Gast, die vom bevorstehenden Friedensabkommen zwischen der Hutu-Regierung und den Tutsi-Rebellen der Ruandischen Patriotischen Front (RPF) berichten wollen. Paul selbst ist Hutu, seine Frau Tatiana ist Tutsi. Paul erfährt von seinem Schwager Thomas, dass es einen Plan geben soll, die Tutsi zu ermorden, schenkt ihm aber keinen Glauben. Als der Völkermord Anfang April mit Massakern durch Hutu-Milizen beginnt, öffnet Rusesabagina das Hotel für seine verängstigten Nachbarn, später auch für andere Schutzsuchende. Nach außen versucht er, den Schein eines normalen Hotelbetriebs zu wahren. Die UN-Friedenstruppe evakuiert zwar die ausländischen Gäste, die Lage für die Zurückgebliebenen wird jedoch immer bedrohlicher. Durch Pauls Anruf beim belgischen Hotelkonzern, der daraufhin bei einflussreichen französischen Regierung interveniert, kann ein Blutbad im Hotel in letzter Minute verhindert werden. Als die Rebellenarmee näher rückt, können die Menschen in einem Konvoi entkommen. In einem Flüchtlingslager finden Paul und Tatiana die beiden vermissten Töchter von Pauls Schwagers wieder. Zusammen mit vielen anderen Flüchtlingen verlassen sie das Land. - Der Film beruht auf wahren Begebenheiten.

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K & C 02/2005:
Das Meer in mir (Mar Adentro). Spanien 2004.

Regie: Alejandro Amenábar. Buch: Alejandro Amenábar, Mateo Gil. Kamera: Javier Aguirresarobe. Darsteller: Javier Bardem (Ramón Sampedro), Belén Rueda (Julia), Lola Duenãs (Rosa), Mabel Rivera (Manuela) u.a. Länge: 125 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Im Alter von 25 Jahren verunglückt Ramón Sampedro bei einem Sprung von einer Klippe ins Meer. Seitdem ist er querschnittsgelähmt und kann nur noch seinen Kopf bewegen. Tagein, tagaus liegt der mittlerweile 52-Jährige in seinem Bett im Hause der Familie seines Bruders. Ramón trägt noch immer ein Strahlen in den Augen, flirtet mit den Frauen, schreibt Gedichte. Und dennoch ist sein innigster Wunsch der Tod. Doch dieser lässt sich nicht erfüllen: Bruder und Vater finden ihn verwerflich, Neffe und Schwägerin wollen sich nicht damit abfinden, die Justiz schließlich lehnt seine Bitte um legalisierte aktive Sterbehilfe ab. In dieser Situation lernt er Julia kennen, selbst unheilbar erkrankte Anwältin, die für eine Organisation, die Ramóns Ziele teilt, den Fall übernehmen will. Ramón verliebt sich in die verheiratete Julia, sieht er doch in ihr eine Seelenverwandte. Auch Julia bringt es nicht übers Herz, Ramón den Tod zu ermöglichen. Nachdem die Prozesse endgültig gescheitert sind, lässt sich Ramón ins Haus seiner Freundin Rosa bringen. Rosa ist es schließlich, die Ramón in Wasser gelöstes Zyankali gibt. Ramón stirbt qualvoll allein vor laufender Kamera - damit seine Helfer nicht juristisch belangt werden können. - "Das Meer in mir" beruht auf einer wahren Begebenheit.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD erhältlich.

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K & C 01/2005:
Rhythm is it! D 2004.

Regie und Buch: Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch. Musik: Score-Komponist: Karim Sebastian Elias, Igor Strawinsky, Wickeds (Hip-Hop-Song "Versteck dich nicht"). Mitwirkende: Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker, Royston Maldoom, Susannah Broughton, Volker Eisenach, Martin Eisentraut, Olayinka Shitu, Marie Theinert sowie 239 Kinder und Jugendliche aus vier Berliner Schulen und zwei Tanzstudios. 98 Min. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Royston Maldoom steht kurz vor der Resignation. Die Berliner Schüler/innen, die seit wenigen Wochen in seinem Workshop tanzen, haben die Essenz seiner Lehre noch nicht erfasst: Tanz ist Arbeit am Selbst. "The reason I danced for forty years", sagt er den zappeligen Jugendlichen, "is because I enjoyed the seriousness of dance." Doch woher sollen die Kinder und Jugendlichen so etwas wissen? Eben noch glaubten sie, mit der Teilnahme am groß angelegten Education-Projekt Zukunft@BPhil der Berliner Philharmoniker ihrem nervigen Schulalltag entkommen zu sein, da finden sie sich vor einem Choreografen wieder, der ihnen unbedingte Disziplin abverlangt, Aufmerksamkeit, Durchhaltevermögen und Engagement. Es geht um den Einsatz des eigenen Körpers und darum, dass das Ziel der Gruppe nur unter maximalem eigenen Energieaufwand erreicht werden kann. "Rhythm is it!" zeigt in bewegender Weise die Wandlung von 239 unkonzentrierten und albernen Schüler/innen zu begeisterten Ausdruckstänzern. Sir Simon Rattle, der neue Dirigent der Philharmoniker hatte die Idee zu diesem Projekt. Aus unterschiedlichen Berliner Grund- und Hauptschulen wurden Schüler/innen gewonnen, die in der Mehrzahl bis dahin keinen Kontakt mit klassischer Musik oder Tanz hatten. Nach sechs Wochen Probezeit geriet die gemeinsame Aufführung von Strawinskys Le Sacre du Printemps vor 3000 Zuschauern zu einem fulminanten Erfolg.

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K & C 10/2004:
Olga Benario - Ein Leben für die Revolution. D 2004.

Regie und Buch: Galip Iyitanir. Kamera: Ralph Kaechele. Darsteller: Margit Sartorius, Michael Putschli, Oliver Betke. Länge: 92 Min. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Die Münchner Jüdin Olga Benario ist noch jung, als sie sich entscheidet, in die Kommunistische Partei einzutreten. Mit 17 Jahren zieht sie nach Berlin, um dort eine Führungsfunktion in der Kommunistischen Jugend zu übernehmen. Gemeinsam mit ihrem Freund Otto Braun arbeitet sie im Untergrund und wird 1926 wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet. Nach ihrer Entlassung befreit sie ihren Mitstreiter Otto in einer spektakulären Aktion aus dem Moabiter Gefängnis. Daraufhin müssen beide das Land verlassen. In Moskau finden sie ein neues Zuhause, doch ihre Wege trennen sich hier. Olga Benario arbeitet für die Komintern (Kommunistische Internationale) und wird oft ins Ausland geschickt. Schließlich erhält sie den Auftrag, zusammen mit dem brasilianischen Kommunisten Luiz Carlos Prestes, die Revolution in Brasilien vorzubereiten und durchzuführen. Olga und Carlos werden ein Paar. Die Revolution wird in kürzester Zeit niedergeschlagen und Olga verhaftet. 1936 liefert die brasilianische Regierung die hochschwangere Olga an das nationalsozialistische Deutschland aus. Nach der Geburt ihrer Tochter wird sie erst nach Lichtenburg, dann nach Ravensbrück deportiert. Sie stirbt 1942 34-jährig in der Gaskammer der "Heil- und Pflegeanstalt" Bernburg.

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K & C 09/2004:
Der letzte Tag des Salvador Allende. D 2004.

Regie: Michael Trabitzsch. Buch: Michael Trabitzsch, Sven Olsson. Kamera: Bernd Meiners. Mitwirkende: Faride Zeran, Juan Osses, Carlos Jorquera, Osvaldo Puccio, Isidro Garcia, Isabel Allende u.a. Länge: 80 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

"Nie waren wir so frei, so glücklich wie in diesen drei Jahren. Wir glaubten, mit unseren Fingerspitzen den Himmel zu berühren." Die Journalistin Feride Zeran macht mit diesem Bild noch einmal den Enthusiasmus lebendig, der viele Chilenen in der Regierungszeit Salvador Allendes ergriff. Mit seiner demokratischen Wahl zum Präsidenten am 4. September 1970 begann in dem lateinamerikanischen Land ein einzigartiges gesellschaftliches Experiment, der ,Sozialismus in Freiheit'. Michael Trabitzschs Dokumentarfilm beleuchtet die realpolitischen Umsetzungsversuche dieser Vision anhand einzelner Etappen der Regierungszeit Allendes. Enge Mitarbeiter und Freunde des Präsidenten schildern die Ereignisse jeweils aus ihrer Perspektive, sodass im Verlauf des Films ein differenziertes Bild von Erfolgen und Rückschlägen dieser kurzen Regierungsperiode entsteht. Besonders eindrücklich beschreiben die Protagonisten die Tage vor dem Putsch durch die Armee unter General Pinochet, bei dem Salvador Allende ums Leben kommt. Gescheitert und gedemütigt müssen seine Mitstreiter als Flüchtlinge ihre Heimat verlassen, während dort die 14-jährige Ära einer Militärdiktatur beginnt.

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K & C 08/2004:
Just a Kiss (Ae Fond Kiss). GB/BE/D/I/E 2004.

Regie: Ken Loach. Buch: Paul Laverty. Kamera: Barry Ackroyd. Darsteller: Atta Yaqub (Casim), Eva Birthistle (Roisin), Ahmad Riaz (Vater), Shabana Bakhsh (Tahana) u.a. Länge: 103 Min. FSK: Freigeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Casim ist DJ in Glasgow. Er träumt von seinem eigenen Club, in dem es weder Kleidervorschriften noch Benimmregeln gibt. "Jeder kommt rein", sagt er, "Burkas und Strings". Wie mutig diese Vision ist, lässt sich bald ermessen. Casims Familie gehört zur pakistanischen Gemeinde in Glasgow. Seine Eltern flüchteten in den späten 1940er Jahren aus der krisengeschüttelten indisch / pakistanischen Region und leben in Schottland ein traditionsbewusstes Leben. Sie haben für den einzigen Sohn eine Braut bestimmt, die in Kürze zur Hochzeit einreisen soll. Casim ist nicht begeistert, fügt sich aber zunächst den elterlichen Wünschen. Bis er Roisin begegnet, der irischen Musiklehrerin seiner Schwester Tahara, in die er sich verliebt. Hin und her gerissen zwischen dem Pflichtgefühl seiner Familie gegenüber und der Sehnsucht nach einem eigenständigen Leben mit der Frau seines Herzens sagt Casim die geplante Hochzeit ab und zieht aus dem elterlichen Haus aus. Doch das Zusammenleben mit Roisin ist nicht einfach. Auch sie bekommt die Konsequenzen ihrer Entscheidung zu spüren: Sie wird von ihrer konservativen katholischen Schulbehörde aufgrund ihres Lebenswandels strafversetzt, während Casims Familie mit allen Mitteln gegen sie ankämpft.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD zur privaten Nutzung erhältlich.

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K & C 07/2004:
Das Geheimnis der Frösche (La prophétie des grenouilles). Frankreich 2003.

Regie: Jacques-Rémy Girerd. Buch: Jacques-Rémy Girerd, Antoine Lanciaux, Iouri Tcherenkov. Musik: Serge Besset. Orchester: Bulgarisches Symphonieorchester unter Deyan Pavlov. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab 8 Jahren.

Wenn Frösche mit Menschen sprechen, dann muss das, was sie zu sagen haben, schon sehr wichtig sein. Und so ist es auch. Nach der großen Generalversammlung im Tümpel unterhalb des Hügels steht für die besorgten Frösche fest: Eine neue Sintflut wird kommen. Und zwar schon morgen. 40 Tage fürchterlicher Regen wird die Welt ertränken mit allem, was auf ihr lebt. "Wir müssen die Menschen warnen", entscheidet das Frosch-Präsidium und erzählt Tom und Lili von der bevorstehenden Katastrophe. Die beiden Kinder leben oben auf dem Hügel. Dort bewirtschaften die Eltern Ferdinand und Juliette ihren Bauernhof. Noch bevor die Kinder ihre Warnung richtig aussprechen können, verdunkelt sich der Himmel und die Sintflut bricht herein. Zum Glück hatten Bauer Ferdinand und Tom am Vortag noch einen alten Traktorreifen aufgepumpt, der das Hügelhaus nun durch die Wellen trägt. Es dient als Refugium für Menschen und Tiere. Jetzt kommt es darauf an, sich auf engstem Platz zu arrangieren, das Nötigste miteinander zu teilen und gemeinsam jeder Widrigkeit entgegenzutreten.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD zur privaten Nutzung erhältlich.

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K & C 06/2004: Evil

Evil (Ondskan). Schweden 2003. Regie: Mikael Håfström. Buch: Hans Gunnarson nach dem autobiografischen Roman von Jan Guillou. Kamera: Peter Mokrosinski. Darsteller: Andreas Wilson, Linda Zilliacus, Henrik Lundström, Marie Richardson, Johan Rabeus u. a. 107 Min. FSK: ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

"Es gibt nur eine Bezeichnung für jemanden wie dich: ein grundschlechter Mensch. Und zutiefst böse." Diese Worte gibt der Rektor seinem Schüler Erik Ponti mit auf den Weg, als er ihn im Stockholm der 50er Jahre ohne Abschluss der Schule verweist. Wieder einmal hatte der 16-Jährige scheinbar grundlos auf seine Mitschüler eingeprügelt. Dafür soll er nun die Konsequenzen tragen. Eriks Familie unterstützt ihn wenig. Seiner machtlosen, passiven Mutter zuliebe erträgt er die demütigenden Schläge des Stiefvaters seit Jahren wortlos. Aber Erik will kein Verlierer sein, er will eine Zukunft. Deshalb geht er auf das private Elite-Internat Stjärnsberg. Doch hier erwartet ihn eine Spirale von Unterdrückung, Machtkämpfen und Gewalt. Der Neuankömmling gerät in ein etabliertes System von Bestrafungen durch ältere Schüler, das von der Lehrerschaft geduldet wird. Erik steht vor der Entscheidung, in alter Weise seine Körperkraft einzusetzen oder den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Die Freundschaft zu seinem pazifistischen Zimmergenossen Pierre und die beginnende Liebe zu der Küchenangestellten Marja geben ihm dabei entscheidende Impulse.

Der Film ist im IKF-Medien-Shop als DVD mit V+Ö-Recht erhältlich.

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K & C 05/2004:
Super Size Me. USA

Regie: Morgan Spurlock. Kamera: Scott Ambrozy. Art Direction/Animation: Joe the Artist. Original-Musik: Steve Horowitz, Michael Parrish. Länge: 96 Min. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Die erste traurige Tatsache ruft uns Morgan Spurlock gleich zu Beginn des Films entgegen: "Amerika ist die fetteste Nation auf Erden, herzlichen Glückwunsch!" Aber wie konnte es so weit kommen? Und welche Folgen kann es haben, wenn 40 % der amerikanischen Bevölkerung übergewichtig ist? In seiner kurzweiligen Dokumentarsatire fragt der New Yorker Regisseur ebenso nach Hintergründen wie nach Verantwortlichen für diese desaströse Situation. Konzerne? Konsumenten? Politik? Doch Spurlock geht noch weiter. In einem Selbstversuch stellt er sich mutig den Verlockungen des Königs der Fast-Food-Branche und will herausfinden, ob dessen Kost wirklich dick und krank macht. 30 Tage lang ernährt er sich ausschließlich von McDonald's-Produkten. Und zwar 3 mal pro Tag. Sollte er Super-Sized-Riesenportionen angeboten bekommen, muss er auch diese restlos vertilgen. Bewegen darf er sich nicht mehr als der Amerikaner durchschnittlich pro Tag: 5000 Schritte. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich herausstellt. Der Körper des ehemals durchtrainierten Mannes zeigt bald so extreme Krankheitszeichen, dass seine Ärzte ihn auffordern, das Experiment abzubrechen.

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K & C 04/2004:
Troja (Troy). USA 2003.

Regie: Wolfgang Petersen. Drehbuch: David Benioff. Kamera: Roger Pratt. Produktionsdesign: Nigel Phelps. Musik: James Horner. Kostüme: Bob Ringwood. Darsteller: Brad Pitt (Achilles), Eric Bana Hektor), Orlando Bloom (Paris), Diane Kruger (Helena), Brian Cox (Agamemnon), Sean Bean (Odysseus), Brendan Gleeson (Menelaos), Peter O´Toole (Priamos) u. a. Länge: 162 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Der Film erzählt von der sagenhaften Schlacht um Troja. Auf der einen Seite steht das große Heer der Griechen, angeführt von dem machtbesessenen König Agamemnon, mit dem auch Odysseus und der stärkste Krieger seiner Zeit, Achilles, kämpfen. Auf der anderen Seite steht der Herrscher Trojas, König Priamos, und seine Söhne, die Prinzen Hektor und Paris. Auslöser dieses Krieges ist die Liebesbeziehung von Paris, dem Trojaner, und Helena, der schönen Griechin. Helena ist jedoch bereits mit dem Spartanerkönig Menelaos verheiratet. Als Paris Helena nach Troja "entführt", bittet Menelaos seinen Bruder Agamemnon um Hilfe. Agamemnon unterstützt ihn jedoch aus ganz eigennützigen Gründen. Das Ergebnis ist bekannt: Nach langem Kampf wird Troja durch eine List erobert.

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K & C 03/2004:
Mein Name ist Bach. Schweiz/Deutschland 2003.

Regie: Dominique de Rivaz. Buch: Dominique de Rivaz, Jean Luc Bourgeois und Leo Raat. Kamera: Ciro Cappellari. Darsteller: Vadim Glowna (Johann Sebastian Bach), Jürgen Vogel (Friedrich II. von Preußen), Anatole Taubmann (Friedemann Bach), Karoline Herfurth (Prinzessin Amalie) u. a. 99 Min. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

Kurz vor seinem Umzug in das neu gebaute Potsdamer Schloss Sanssouci 1747 erfährt der 33-jährige preußische König Friedrich II., dass der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach in der Stadt ist. Bach kommt in Begleitung seines Sohnes Friedemann zur Taufe seines ersten Enkels Adam aus Leipzig angereist. Sofort wird er von dem sehr gebildeten und musikalisch talentierten Friedrich II. an den Hof zitiert, an dem Bachs zweiter Sohn Emanuel als Musikintendant tätig ist. Der junge König weiß die Genialität des Maestros zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihm künstlerisch in den Schatten gestellt zu werden. Entschlossen, den alten, erblindenden Bach zu provozieren, verpflichtet er ihn, eine Fuge für sechs Stimmen auf eine schwierige, von ihm selbst erdachte Melodie zu improvisieren. Als Bach sich weigert, entbrennt ein emotionaler Kampf um Konventionen und Macht.

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Hodder rettet die Welt!

Hodder rettet die Welt! (En som Hodder). Dänemark 2003. Regie: Henrik Ruben Genz. Buch: Bo Hr. Hansen nach dem Kinderbuch von Bjarne Reuter. Kamera: Henry Williams. Darsteller: Frederik Christian Johansen (Hodder), Lars Brygmann (Hodders Vater), Anders Lunden Kjeldsen (Filip), Trine Appel (Lola) u. a. FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung. IKF-Empfehlung: ab 8 Jahren.

Das köstliche Innere der Plunderteilchen, die Hodder täglich bei der Bäckerin kauft, hebt er sich für den Abend auf. Dann nämlich braucht der Neunjährige etwas, das ihn über seine Einsamkeit hinweg tröstet. Hodders Vater arbeitet nachts als Plakatkleber und seine Mutter ist vor einigen Jahren gestorben. In der Schule gilt der sensible Drittklässler als verträumter Spinner und wird von seinen Klassenkameraden verlacht und ausgenutzt. Eines Nachts erscheint ihm eine wunderschöne Fee, die ausgerechnet ihn dazu auserkoren hat, die Welt zu retten. Mit Zuversicht macht sich Hodder an die Arbeit: Er sucht sich erst einmal die kleinste Insel der Welt aus und will in einer selbst geplanten Expedition deren Bewohner retten. Bevor Hodder sich jedoch in seiner Fantasiereise verlieren könnte, findet er in der Wirklichkeit Freunde, die ihn aus seinem Außenseiter- und seinen Vater aus dessen Singledasein befreien. Er erkennt: Wer die Welt retten will, fängt am besten bei sich selbst an.

Der Film ist im
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K & C 01/2004:
Osama. Afghanistan/Japan/Irland 2003. Regie: Siddiq Barmak.

Regie, Buch und Schnitt: Siddiq Barmak. Kamera: Ibrahim Ghafuri. Darsteller: Marina Goldbahari (Osama), Zubaida Zaher (Mutter), Mohmmed Nadre Khwaja (Mullah) u. a. Produktion: Barmak Film Afghanistan/Japan/Irland 2003. 83 Min. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. IKF-Empfehlung: ab 14 Jahren.

"Hätte mir Gott doch einen Jungen und kein Mädchen geschenkt!", klagt die Mutter. Weder Mann, Bruder noch Vater hat ihr der Krieg in Afghanistan gelassen. Unter den Taliban ist Gesetz, dass sich Frauen nur in Begleitung einer männlichen Person in der Öffentlichkeit bewegen dürfen. Ihrer Arbeit als Ärztin kann die Witwe nicht mehr nachgehen. Doch die Großmutter schneidet der Enkelin die Zöpfe ab. Fortan muss das Mädchen als Junge mit dem Namen "Osama" für den Unterhalt der Familie sorgen. Als es bei der Arbeit von einem Taliban aufgegriffen und in ein Ausbildungslager für Korankrieger gebracht wird, beginnt ein Spießrutenlauf durch eine männerdominierte, religiös-fanatische Welt. Ihr Menstruationsblut verrät sie endgültig, bringt dem Kind Gefängnis und die Verurteilung vor dem Sharia-Gericht ein: Doch sie wird nicht mit dem Tod bestraft, sondern als 12-jähriges Mädchen mit einem alten Mann, dem Mullah, verheiratet. In der Hochzeitsnacht schenkt er ihr ein großes, schön gearbeitetes Vorhängeschloss.

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