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Alaska.de
BRD 2000, Regie: Esther Gronenborn
Die 16-jährige Sabine ist ein Scheidungskind. Weil sie mit dem neuen Freund ihrer
Mutter nicht zurechtkommt, zieht zu ihrem Vater in eine Plattenbausiedlung bei
Berlin. Die Gegend ist öde: betonierte Plätze, Bauschutt, verdorrte Rasenflächen.
Sabine lernt Eddy kennen und Micha, dessen Kumpel, der gerade aus dem Jugendgefängnis
entlassen wurde. Seine Freundin Coco, Stefan und Eddy gehen in dieselbe Klasse wie
Sabine. In ihrer Freizeit hängen die Jugendlichen herum oder vertreiben sich die
Zeit mit improvisierten Spielen. Bei solch einem Spiel kommt es zu einer Rangelei
zwischen Micha und einem fremden Jugendlichen. Die Situation eskaliert und im
Affekt ersticht Eddy den Jungen mit einem Messer. Die Polizei beginnt zu ermitteln,
doch die Jugendlichen halten dicht. Auch Sabine ist in das Geschehen verwickelt:
sie hat Micha mit dem blutigen Messer weglaufen sehen, kann aber niemand etwas sagen,
weil sie von ihm erpresst wird.
Esther Gronenborn hat einen Film geschaffen, der nahe an der Realität im Stich
gelassener, in schwierigen sozialen und familiären lebenden Jugendlichen ist.
Die rasante Kameraführung und Farbgestaltung des Filmes vermitteln überzeugend
das Lebensgefühl der Jugendlichen.
Thema: Gewalt, Freundschaft, Liebe, Städtebau
Fächer: Deutsch, Ethik, Religion, Kunst
Klassen: 8 - 13
Spieldauer: 89 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, empfohlen ab 14 Jahren
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