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Angst essen Seele auf
BRD 1973, Regie: Rainer Werner Fassbinder
In einer Kneipe trifft die etwa 60-jährige Putzfrau Emmi den
viel jüngeren marokkanischen Gastarbeiter Ali. Aus der
Zufallsbekanntschaft erwächst eine solche Zuneigung, dass Ali
und Emmi gegen den Widerstand von Emmis erwachsenen Kinder
heiraten. Zunächst schmiedet die Gehässigkeit der Nachbarn und
Verwandten das ungleiche Paar zusammen. Doch allmählich lässt
der Druck von außen nach und innere Unstimmigkeiten zwischen
Emmi und Ali kommen zum Vorschein. Ali, der sich von Emmi
eingesperrt fühlt, kehrt in die Arme seiner früheren Geliebten,
der Kneipenwirtin Barbara, zurück. Eines Abends bricht er bewusstlos
zusammen. Im Krankenhaus erfährt Emmi, dass er infolge der
dauernden psychischen Spannungen an Magengeschwüren leidet.
Trotz geringer Erfolgsaussichten will sie einen Neuanfang wagen.
Fassbinder erzählt die schwierige Liebesgeschichte zwischen dem
ungleichen Paar ohne Pathos, sehr direkt und so, dass man für
die beiden Hauptfiguren Sympathie empfindet. Gesellschaftliche
Konventionen stehen dem Anspruch der Beiden auf persšnliches
Glück entgegen. Doch es gibt eine Perspektive.
Thema: Liebe und gesellschaftliche Zwänge, Toleranz
Fächer: Deutsch, Psychologie, Ethik, Religion
Klassen: 11 - 13
Spieldauer: 93 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, empfohlen ab 16 Jahren
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