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City of God
BRA/F/USA 2002, Regie: Fernando Meirelles
Für die Kinder der „Stadt Gottes", einer armseligen Barackensiedlung
am Rande Rio de Janeiros fernab der Zuckerhut-Postkarten-Idylle, ist
die Kindheit früh zu Ende. Gewalt und Drogenhandel heißt dort die
Überlebensformel. Das Elendsviertel in Rio ist geprägt von Armut,
Drogenhandel und Gewalt, die von rivalisierenden Gangs ausgeht und
von der Polizei geduldet wird. In dieser Umgebung wachsen der
rücksichtslose Dahindo und der schüchterne Buscapé auf. Während
Dahindo in den Kokain-Handel einsteigt, will Buscapé Fotograf
werden. Dahindo etabliert sich zum brutalen Drogenboss des Viertels.
In dem angesehenen Mane und dessen Gang erwächst ihm ein neuer Gegner.
Buscapé dokumentiert mit seiner Kamera die eskalierende Gewalt
zwischen den beiden Gangs und begründet damit seine Karriere als
Fotograf. Der eine bannt aufs Bild, was der andere verbricht:
Bandenkriege, Überfälle auf Bordelle, Morde, Schlachten mit der
Polizei.
Wenn sich die Kamera in einem Strudel um den jungen Fotografen dreht,
gibt sie ab an eine der Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten,
die den unaufhörlichen Kreislauf der Gewalt auf eindrückliche Weise
symbolisieren. Atemlos und packend erzählt der preisgekrönte Film
eine Geschichte von Armut und Drogen, Ehrgeiz und Gewalt in Rio aus
der Perspektive derer, die sie täglich erleben.
Thema: Gewalt, Dritte Welt, Brasilien, Armut
Fächer: Deutsch, Politik, Ethik, Religion
Klassen: 11 - 13
Spieldauer: 130 Minuten, FSK: ab 16 Jahren
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