Kino gegen Gewalt Institut für Kino und Filmkultur Lernort Kino  
    Überschrift: Kinoseminare    
 
Aktuelles
IKF-Medien-Shop
Fördermitgliedschaft


Selbstdarstellung
Pressemitteilungen
ReferentInnen
Partner


Projekte
Kino-Seminare


Film-Hefte
Kino & Curriculum
Arbeitshefte "Lernort Kino"
Lernstoff Film (DVDs)


Kino für Kenner
Filmklassiker-Umfrage
Newsletter
Impressum / Kontakt


info@film-kultur.de



Eine wichtige Arbeitsform des Instituts für Kino und Filmkultur (IKF) ist die Arbeit im Kino. Kino als "Lesesaal" der Moderne ist Ort der Unterhaltung und der Filmbildung. Kino ist Lernort. Als positiv besetzter Ort eignet sich das Kino besonders zur medienpädagogischen Arbeit. Eine Veranstaltung im Kino kann Möglichkeiten eröffnen, Filme zu verstehen. Sie liefert außerdem die Chance zu fächerübergreifendem Unterricht für Schüler schon ab der Grundschule ebenso wie für Gespräche und Auseinandersetzungen im außerschulischen Bereich.

Was ist ein Kino-Seminar?
Kino-Seminar konkret
Partner
Kino-Seminare zur nationalsozialistischen Filmpropaganda
Arbeitsmaterialien zur nationalsozialistischen Filmpropaganda

Was ist ein Kino-Seminar?

Ein Kino-Seminar kann Möglichkeiten eröffnen, Filme zu verstehen. Es liefert außerdem die Chance zu fächerübergreifendem Unterricht für Schüler schon ab der Grundschule ebenso wie für Gespräche und Auseinandersetzungen im außerschulischen Bereich. Das Medium Film und die Fächer Deutsch, Gemeinschafts- und Sachkunde, Ethik und Religion können je nach Thema und Film kombiniert und verknüpft werden. Umfassende Information und die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen durch Diskussionen machen das Kino zu einem lebendigen Lernort. Die begleitenden Film-Hefte sind Grundlage für die Vor- und Nachbereitung. Filme spiegeln die Gesellschaft und die Zeit wider, in der sie entstanden sind. Basis und Ausgangspunkt für ein Kino-Seminar sind aktuelle oder themenbezogene Filme, z.B. zu den Themen Drogen, Gewalt, Geschichte und Geschlechterrollen.

Diese Arbeit hat innerhalb eines Kino-Seminars zwei Schwerpunkte:

1. Filmsprache

Es besteht ein großer Nachholbedarf für junge Menschen im Bereich des Mediums Film. Filme sind schon für Kinder ein faszinierendes Mittel zur Unterhaltung und Lernorganisation. Es besteht aber ein enormes Defizit hinsichtlich des Wissens, mit dem man Filme beurteilen kann: Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Film? Welche formale Sprache verwendet der Film? Wie ist die Bildqualität zu beurteilen? Welche Inhalte werden über die Bildersprache transportiert?

2. Film als Fenster zur Welt

Über Filme werden viele Inhalte vermittelt: Soziale Probleme einer multikulturellen Gesellschaft, zwischenmenschliche Beziehungs- und Verhaltensmuster, Geschlechterrollen, der Stellenwert von Familie und Peergroup, Identitätsmuster, Liebe, Glück und Unglück, Lebensziele, Traumklischees usw. Die in einem Kino-Seminar offerierte Diskussion bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, gesellschaftliche Problembereiche und die im Film angebotenen Lösungsmöglichkeiten zu erkennen und zu hinterfragen. Sie können sich also bewusst zu den Inhalten, die die Filme vermitteln, in Beziehung setzen und ihren kritischen Verstand in Bezug auf Filmsprache und Filminhalt schärfen. Das ist eine wichtige Lernchance, wenn man bedenkt, dass Filme immer stärker unsere soziale Realität beeinflussen und unsere Lebenswelt prägen.


Kino-Seminar konkret

Ein Kino-Seminar bietet neben der Vorführung des ausgewählten Films zum jeweiligen Thema die Möglichkeit zur anschließenden Diskussion. Ein/e fachkundige/r Referent/in vom Institut für Kino und Filmkultur begleitet die Veranstaltung, bespricht und analysiert die vorgestellten Filme mit den Kindern oder Jugendlichen und steht außerdem nach jeder Vorstellung zu einem Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Unsere altersgemäßen medienpädagogischen Kinoveranstaltungen und Filmangebote richten sich an SchülerInnen aller Alterstufen (von Klasse 1 bis 13) und Schularten. Das von Ihnen gewünschte Thema wird in ausgesuchten Filmen auf unterschiedlichste Weise behandelt.

Ablauf:

Nach einer kurzen Einführung in Thema und Film durch den Referenten vom Institut für Kino und Filmkultur sehen Sie mit Ihren Schülern den ausgewählten Film. Im Anschluss an die Filmvorführung findet immer eine Filmbesprechung und ein themenbezogener Problemaufriss statt. Für die Nachbereitung müssen etwa 30 bis 45 Minuten einkalkuliert werden.

Begleitmaterial:

Zu den vorgeführten Filmen stellen wir Ihnen - sofern vorhanden - Film-Hefte zur Verfügung. Zu Filmen, zu denen es kein Film-Heft gibt, stellen wir Ihnen ausführliche Filmbesprechungen oder Artikel zum Thema zusammen.


Partner

Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) führt Kino-Seminare im Rahmen verschiedener Projekte, im Bereich der Drogen- und Gewaltprävention, als Einzelveranstaltungen, im Auftrag der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung sowie als Einzelveranstaltungen durch. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das IKF. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot.


Kino-Seminare zur nationalsozialistischen Filmpropaganda

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wurde im Jahr 1966 gegründet. Ihr Rechtebestand umfasst den größten Teil des deutschen Filmerbes. Dies ist eine einzigartige Sammlung mehrerer Tausend Stumm- und Tonfilme, unter ihnen Kino-Klassiker wie etwa FAUST, METROPOLIS, DER BLAUE ENGEL, DIE DREI VON DER TANKSTELLE, MÜNCHHAUSEN. Darunter befinden sich aber auch so genannte Vorbehaltsfilme, die während der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland mit propagandistischer Absicht produziert wurden.

Diese Propagandafilme wie z.B. JUD SÜSS, HITLERJUNGE QUEX oder KOLBERG werden auf Beschluss des Kuratoriums der Murnau-Stiftung nicht kommerziell ausgewertet. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem NS-Filmerbe sicherzustellen, werden diese Filme nur unter eingeschränkten Bedingungen im Rahmen von Bildungsveranstaltungen gezeigt. Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) veranstaltet im Auftrag der Murnau-Stiftung Kino-Seminare mit diesen Filmen.

Bei Kino-Seminaren zur nationalsozialistischen Filmpropaganda erfolgt zu Beginn eine Einführung, in der die historischen Hintergründe erläutert und Besonderheiten der propagandistischen Aussage des jeweiligen Films thematisiert werden. Nach der Filmsichtung geben Referentinnen und Referenten des IKF weitere Informationen zur Produktion und Rezeptionsgeschichte des Films. Sie analysieren den Film und seine Machart und bieten die Möglichkeit einer anschließenden, intensiven Diskussion.

Die Seminare können in einem Kino oder anderen Örtlichkeiten durchgeführt werden. Interessenten aus dem Bereich der Erwachsenenbildung und der Schulen bitten wir, sich zur Verabredung eines solchen Seminars zur nationalsozialistischen Filmpropaganda an das IKF zu wenden.

Weitere Informationen können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.


Arbeitsmaterialien zur nationalsozialistischen Filmpropaganda

Herausgegeben von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.
Zusammenstellung und Text: Dr. Gerd Albrecht. CD-ROM.
Schutzgebühr: 15,- Euro
(Bei Bezug aller fünf CD-ROMS: 60,- Euro)

Der Filmwissenschaftler Dr. Gerd Albrecht, der seit vielen Jahren als Autor und als Referent mit Schwerpunkt "Nationalsozialismus und Film" arbeitet, hat zu fünf Vorbehaltsfilmen einzigartige Materialsammlungen und Texte erstellt. Zu den Filmen JUD SÜSS, HITLERJUNGE QUEX, ICH KLAGE AN, KOLBERG und OHM KRÜGER hat Albrecht Originaldokumente, Drehbuchauszüge, zeitgenössische Kritiken, Tagebuchnotizen, Illustrationen usw. zusammengetragen, in den historischen Kontext gestellt und kommentiert. Entstanden sind fünf CD-ROMs, auf denen zusätzlich eine Schlüsselszene des jeweiligen Films als Filmausschnitt präsentiert wird. Die aufwändig und benutzerfreundlich gestalteten CD-ROMs können beim Institut für Kino und Filmkultur oder bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung bezogen werden.

Weitere Informationen und den Bestellschein können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.


nach oben   nach oben





Büroadresse:
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
Fon (0611) 20 52 288
 
n
Kirchliches Filmfestival
 
Murnau-Stiftung
Murnau-Stiftung
 
Filmecho
Filmecho
 
film-dienst
filmdienst
 
www.ikf-medien.de
IKF-Medien-Shop
 

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben